Songs des Jahres 2025 Teil 3/5 - ReG und Draki Naehnau
Shownotes
Zum Jahresende 2025 präsentieren André und Daniel Eure Songs des Jahres 2025. Wir haben Euch gebeten, uns Euren Song des Jahres zu schicken und das habt ihr fleißig getan. In insgesamt 5 Folgen stellen wir Euch die 10 Songs vor. Alle zwei Tage kommen hier zwei neue Songs dazu. Ein Weihnachtsgeschenk von Euch und an Euch.
Songs in dieser Folge:
- ReG "Odyssee"
- Draki Naehnau "Too much, too young"
Links zu dieser Folge:
- Link zur Castingshow "Prototyp Rapstar"
- Link zur Folge mit Laura Braun und Jonas Vogelbacher
- Podcastfolge zu Haftbefehl-Doku mit Gilda Sahebi, Arne Semsrott und Aida Baghernejad
- Link zum Profil von Draki Naehnau auf spotify
Moderation: André Knabe und Daniel Kubiak
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:16: Okay, welcome back.
00:00:17: Wir sind immer noch dran, die Songs des Jahres, die ihr uns eingeschickt habt, durchzugehen.
00:00:22: Immer eine Folge mit zwei Songs.
00:00:24: Erst André, dann ich.
00:00:25: Stellen wir euch jeweils ein Song vor.
00:00:28: Wir haben ganz am Anfang gar nicht darauf hingewiesen.
00:00:31: Wir nutzen ja immer noch Spotify unter anderem und es gibt natürlich eine Playlist auf Spotify, die ist auch immer hier unten in den Shownotes drin, könnt ihr raufklicken und dann könnt ihr alle Songs, die jemals bei Music Sociology gelaufen sind, wenn sie auch Spotify zu finden sind, könnt ihr die finden.
00:00:46: Das ist mittlerweile, also ich weiß nicht, ob du das öfter nutzt, aber ich höre die wirklich öfter an und das ist mittlerweile wirklich ein Sammelsurium.
00:00:53: Guter Musik.
00:00:54: Das
00:00:54: stimmt.
00:00:55: Und das ist jetzt noch besser geworden, weil wir euch als HörerInnen eingebunden haben.
00:00:59: Und jetzt hier diese zehn Songs des Jahres da einfach mit rein... ...flossen
00:01:04: sind.
00:01:04: Mit rein gebaut haben.
00:01:05: Was ist denn der nächste Song, Andri?
00:01:07: Der
00:01:07: nächste Song ist von Jonas.
00:01:10: Und Jonas war da in unserem Podcast zusammen mit Laura Braun.
00:01:16: Ach, und weißt du was, Andri?
00:01:18: Das ist so krass.
00:01:20: Diese Folge kommt nach unserem heutigen Plan, wird diese Folge am neunzehnten Dezember rauskommen.
00:01:27: Und am neunzehnten Dezember sind Jonas Vogelbacher und Laura Braun, seine Freundin und die Wiedermacherin, die er quasi managt, sind bei mir in Wiesenthal, bei uns im Kulturbahnhof und treten dort auf.
00:01:41: Ich kann heute Abend, während ihr das hört, werde ich heute Abend mit Jonas wahrscheinlich noch darüber sprechen können, dass wir heute gerade sein Song.
00:01:47: vorgestellt in diesem Podcast.
00:01:48: Das ist der Jonas, genau.
00:01:49: Und der hat welchen Song mitgebracht?
00:01:51: Genau, der hat R, E, G oder R, E, G, ich weiß es nicht, oder C mitgebracht.
00:01:57: Und ich habe sehr gestaunt, dass du mir den zu gelost hast, weil da ganz viel drin steckt, allein zu der Geschichte von diesem Song, was eher dein Metier ist.
00:02:06: Der kommt nämlich.
00:02:09: Aus einer Castingshow, die heißt Prototyp Rapstar.
00:02:12: Und
00:02:13: Castingshow ist mein Metis, alles klar?
00:02:16: Ja, Castingshow, Wettbewerbe, Grand Prix, Schlager Grand Prix, wie heißt das denn?
00:02:25: ISC, ISC und so weiter, das ist eigentlich immer dein Berit, würde ich sagen.
00:02:29: Und Prototyp Rapstar, genau, ist eine Castingshow von einem Rapper Massiv, der sitzt unter anderem Sido auch, in der Jü... Und die läuft auf YouTube nur.
00:02:41: Teilweise über fünfhunderttausend Klicks.
00:02:45: Und da ist dieser Artist,
00:02:47: R.E.G.,
00:02:48: R.E.G.,
00:02:50: mit dem Song, oder C, wohl dabei gewesen.
00:02:52: Und der Song, der passt richtig gut auch zu der Folge mit Jonas und Laura, weil da ging es auch sehr viel um ... Sozialisation und Biografie um aufwachsen in Armut und was das bedeutet.
00:03:09: Hier wird nicht Armut direkt angesprochen, hier wird aber eine schwierige familiäre Herkunft, Bekindheit angesprochen und die Beziehung zur Familie.
00:03:19: Wir hören mal rein.
00:03:24: Ich weiß noch genau, wie es früher war.
00:03:25: Mit sieben Jahren hatte ich das, was der Mann leistet in der Busse und der Teufel dann überhand.
00:03:29: Denn in mir waren Stimmen, die sagten, du weißt doch genau, was die Typen da machten.
00:03:33: Deswegen im Irgendwann darf
00:03:34: ich mal rache
00:03:34: und lass sie bezahlen für all deine Qualen und denke nicht nach.
00:03:37: doch
00:03:38: irgendwann wurde ich reif.
00:03:39: Ich sei verstanden, ich kann diese Zeit nicht mit Verkost in den Blut begleisten.
00:03:43: Nein, doch mit, mein Papa gefehlt, absurft, geweint.
00:03:45: Ich war in einem Loch und wurde immer dicker.
00:03:47: Ich röhre, ich war down und hab mich geschämt.
00:03:49: Ich will dem nicht los.
00:03:50: Alleine mein Zimmer, ich ging nicht mal raus, damit sie nicht sehen.
00:03:53: was aus mir geworden ist, ich bin gestorben, ich wollte nicht zugeben, dass ich verloren bin, um mehr am trinken und ab und zu kiffen, ja ohne Gewissen, egal was dann morgen ist, wo ich den Junge mit viel Energie war, warum wurde ich damals zu depressiv, warum hab ich mich für Frauen geschehen, vielleicht wurde ich das, hat
00:04:08: niemand's gedehnt.
00:04:10: Vielleicht ist das wirklich der
00:04:11: Grund, warum ich mich nicht eröffnen kann.
00:04:13: Vielleicht
00:04:14: ist das wirklich der Grund.
00:04:18: Ich könnte nur Gott fahren, doch der hört mich nicht zu.
00:04:21: Warum sollte mir auch noch
00:04:22: jemand zuhören?
00:04:23: Nein, ich schwöch, war
00:04:23: nicht gut, hab
00:04:24: jeden einen Ton.
00:04:25: Genau, also es geht...
00:04:27: Es ist erstmal ein Song, der total gut zu Emotionen passt.
00:04:30: Also auch wenn man sich das auf YouTube anguckt, dann sieht man da diese Rapper so massiv und Sido und so, die alle irgendwie so sehr emotional werden.
00:04:37: Ja, das stimmt, siehst du?
00:04:40: Also jetzt hätten wir uns verabredet, aber wir kommen immer wieder auf das Emotionsthema zurück.
00:04:49: Genau, also es geht um Familie und Herkunft.
00:04:52: Es gibt so zwei Strophen.
00:04:53: In der ersten geht es um seine Kindheit und so Verletzungen, um der Vater ist irgendwie gestorben, Gewalterfahrungen oder Gewalt, die selber von ihm ausging.
00:05:08: Unfähigkeit, Emotionen irgendwie auszudrücken, adäquat, vielleicht auch so ein bisschen Vernachlässigung aufgrund von, ja, Mutter war halt auch beschäftigt mit Trauer und Leben und so weiter.
00:05:23: Und in der zweiten Strophe geht es dann darum, jetzt ist die Personen erwachsen, ist lyrische ich, und dekliniert seine Beziehungen zu der Mutter, der dankbar ist, die wichtigste Person in seinem Leben ist, seinen Großeltern und Geschwistern auch durch, die er als erwachsener Mann auch nicht so gestalten kann, wie es eigentlich seinem Anspruch entsprechen würde.
00:05:50: Und dann, ja... Der Text, also der Song heißt halt Odyssey.
00:05:57: Wahrscheinlich ist das meine Odyssey irgendwie, das Aushalten zu müssen.
00:06:02: Und es gibt diesen Wunsch, der sich da rauslesen lässt, es irgendwie besser zu machen, irgendwie diese Verbindung herzustellen zu diesen Menschen aus der Familie, ist aber nicht zu können, weil man es nicht gelernt hat.
00:06:18: Ja.
00:06:18: Ja, und es ist auch schon so ein Song, der auch so ein bisschen... Quer ist zudem, was man eigentlich sonst sich so unter den harten Hip-Hopern vorstellt.
00:06:26: Es gibt ja so ein Bild, was da entwickelt wird.
00:06:29: Also der Hip-Hopper, der hart ist, der, wo eigentlich Waffengewalt und das Umgang mit Waffen ja eher was Cooles ist, was gefeiert wird.
00:06:36: Und man hat sich irgendwie rausgekämpft und man kämpft.
00:06:40: Wir haben auch immer, wir haben auch mal ein Sido-Song auch immer in der Vorlesung benutzt, eine Soziastrukturvorlesung, in der er auch immer darüber singt, dass er es alleine geschafft hat und dass er alleine angekommen ist.
00:06:51: Und das ist ja Quatsch.
00:06:52: Also natürlich kämpft man ja auch gegen Strukturen.
00:06:55: Also, wenn wir als Sozialwissenschaftler auf die Gesellschaft gucken, dann gucken wir immer auch auf die Strukturen der Gesellschaft.
00:07:02: Und dann ist diese Erzählung davon, dass man es alleine schaffen kann.
00:07:05: Eine Erzählung, die eigentlich entgegen der sozialwissenschaftlichen Empirie spricht, weil Struktur ist auch immer etwas, was über Lebensentwürfe entscheidet.
00:07:13: Und da ist der Song schon so ein bisschen quer, weil er halt nämlich genau das anerkennt.
00:07:17: Also, dass es diese Umstände gibt und dass er eben doch sich zu schwach fühlt, um da rauszukommen.
00:07:24: Um sich daraus zu befreien.
00:07:25: Das ist nicht so eine hellen Geschichte, wie man sie hier ganz oft kennt.
00:07:28: Und tatsächlich, und das ist ja auch ein guter Übertrag zu Jonas, weil Jonas hat er uns damals ja Haftbefehl mitgebracht, mit den Fahrstühlen, die kaputt sind.
00:07:36: Und ich finde, das ist genau eigentlich auch ein Übertrag zu dieser Haftbefehl-Doku, die dieses Jahr so reingehauen hat, in die letzten zwei Monate zumindest, Babo.
00:07:46: Ja,
00:07:46: ich muss sie auch gucken.
00:07:48: Ja, es macht auch Sinn, die zu gucken.
00:07:50: Da wird uns ja auch ein Hip-Hopper präsentiert, der Emotion zeigt, der Weint, der am Ende ist, also der wirklich körperlich und seelig am Ende ist in dieser Doku und nicht nur eher, sondern auch die ganze Familie, die quasi mit ihm in so einer Koabhängigkeit ist.
00:08:07: Und vielleicht ist da schon so ein bisschen was, dass wir da diesen neuen Typ von Hip-Hoppern sehen, die auch diese Verletzlichkeit zulassen in ihren Texten.
00:08:16: Ich finde das auch interessant, verbunden mit diesem Titel dieser Castingshow Prototyp Reps da und eigentlich... Ist das ja gar kein Prototyp Rapstar?
00:08:26: Ich meine, es passt irgendwie.
00:08:27: Sido hat mit so was angefangen und der sitzt jetzt in der Jury und so und das ist jetzt hier aber noch auch noch mal ein Ticken weiter gedreht.
00:08:35: Und ich finde diesen Refrain auch so stark oder eigentlich ist es gar kein richtiger Refrain, es ist eigentlich nur so eine Bridge zwischen diesen beiden längeren Rap-Parts.
00:08:44: Vielleicht ist das wirklich der Grund, warum ich mich nicht öffnen kann.
00:08:47: Also diese Sozialisation, diese... Schwere Kindheit.
00:08:51: Vielleicht ist das wirklich der Grund.
00:08:53: Ich könnte einen Gott fragen, doch der hört mir nicht zu.
00:08:56: Warum sollte mir auch jemand zuhören?
00:08:57: Nein, ich schwöre, ich war nicht gut.
00:09:00: Und das zeigt so ein bisschen diese Identität, die ist eigentlich innerlich und äußerlich beschädigt.
00:09:07: Also man hat ganz schön was mitbekommen und man ist aus diesem was man mitgekommen hat, hervorgegangen als jemand, der auch nicht gut zu anderen ist, immer und in jeder Zeit.
00:09:20: Und auch das hat man jetzt auch noch als Teil seiner Persönlichkeit mitzutragen, so eine gewisse Verantwortung, vielleicht auch eine Schuld, die ja dann gegenüber den Familienmitgliedern auf jeden Fall auch thematisiert, dass er sich um die nicht kümmert und für die nicht da ist, so wie er es sein möchte, als die Schwester schwanger wurde.
00:09:40: Hat er sich nicht fürs Kind interessiert und so.
00:09:43: Und bereut das und fragt sich, warum kann ich das nicht?
00:09:47: Und das ist ja ganz feine Mikrosoziologie, würde ich sagen, wenn man das so auf unser Fach wieder zurückführen würde.
00:10:00: Ja, ja sehr.
00:10:01: Starker Song.
00:10:02: Also Jonas hat auch gesagt, das ist ein Song, der in dieses Jahr wirklich umgehauen hat.
00:10:07: Das ist auch ein Song, den man wirklich auch noch ein paar Mal hören kann, um da so ein bisschen genauer reinzuhören.
00:10:11: Wir kommen zu dem Song, den ich vorstellen darf und wir haben es extra
00:10:14: gemacht, dass
00:10:15: ich ihn vorstellen darf.
00:10:18: Und zwar würde ich einfach mal sagen, wir hören einfach mal rein, bevor ich irgendwas dazu sage, machen wir ihn einfach mal an.
00:10:23: Too
00:10:35: much, too young, too busy to have fun, too needed, too free, too fucked to be with me.
00:10:55: too much too young too busy to have fun too needed to be creeped.
00:11:07: too.
00:11:07: fuck to be with me.
00:11:11: love yourself forget relation excludes you.
00:11:17: your life's a prison plastic and untrue into a fuck to be with too to have fun fuck to be.
00:12:29: Und
00:12:37: dann stelle ich euch Dragineen auf vor.
00:12:40: Ja, was ist das denn?
00:12:41: Das habe ich ja noch nie gehört.
00:12:42: Wir
00:12:43: haben mitgebracht von Melanie, eine gute Freundin und Kollegin von uns beiden, die wir auch aus Rostock kennen und die jetzt nicht ganz zufällig Draghi Nenow mitgebracht hat.
00:12:52: Ich habe hier aufgeschrieben, Andre, ein Independent Künstler aus Rostock, der mit Selfmade Musik, soweit ich weiß, alle Instrumente selber einspielt, um dann so relativ musikalisch beschwingt, also die Musik selber ist so etwas beschwingte Musik, teilweise doch sehr existenzielle Texte.
00:13:10: Und Too Much Too Young ist ein Text, in dem so eine Existenzkrise beschrieben wird.
00:13:17: Man hat zu viel.
00:13:19: Und das Interessante an diesem Song finde ich, dass in einem kapitalistischen System müsste Too Much ja eigentlich genau das Richtige sein.
00:13:27: Kapitalismus erzählt uns ja eigentlich, wenn man etwas zu viel hat, dann ist das eigentlich etwas Gutes.
00:13:35: Man hat Wachstum-Areich, man hat genug davon und sogar zu viel davon.
00:13:41: Und nun ist es aber bei Draghi Nenau so, dass dieses too much aber eigentlich eine Ausdruck von Krise ist.
00:13:46: Also too much ist zu viel, man ist too much, um glücklich zu sein.
00:13:51: Und wenn man auf die Biografie von Draghi Nenau guckt, dann ist es eigentlich ganz interessant zu gucken, wie ist denn eigentlich diese Biografie?
00:13:58: aufgewachsen in einem Land, in dem eigentlich davon gesprochen wurde, oder geboren in einem Land, in dem davon gesprochen wurde, dass es too much future gibt.
00:14:05: Also das war so in der DDR, zum Ende hin gab es so vor allen Dingen eine Punkbewegung.
00:14:11: Da hat man eigentlich sehr stark davon gesprochen, dass es eigentlich too much future ist.
00:14:14: Es
00:14:16: ist eigentlich schon zu viel vorgegeben, ist so klar, sehr klar ist, was passieren.
00:14:21: Und dann kam die neunziger Jahre, das war die Jungzeit von Traki Nenau, in der er die Erzählung von no future existiert.
00:14:28: Und ich weiß auch, dass Tragenene aus sich selbst in der Punk-Szene in Berlin rumgetrieben hat.
00:14:36: Und es ist eigentlich in dieser No Future Perspektive aufgewachsen.
00:14:39: Und jetzt macht ihr Songs, indem ihr darüber singt, dass es wieder too much ist.
00:14:46: Und was ich auch noch sehr schön an dem Text finde, ist... dass es dann auch noch tatsächlich so eine Aushandlung von Individuum und Gesellschaft und Gemeinschaft und Gesellschaft gibt, wenn ihr immer wieder davon singt, to fact to be with me.
00:14:56: Also eigentlich, also mir geht es so schlecht, dass ich nicht mehr gut mit mir selber sein kann.
00:15:01: Und eigentlich, man anscheinend wieder, das lyrische ich wieder sozusagen, die nach sich Gemeinschaft und Gesellschaft sehnt und nicht alleine sein will.
00:15:11: Und nun können wir es ja auch auflösen, dieser Traki Nehnau, bist du.
00:15:15: Ja.
00:15:16: Du hast eine... Deine Debütepie quasi rausgebracht dieses Jahr, kann man das so nennen?
00:15:21: Ja,
00:15:21: kann man so nennen.
00:15:22: Unter dem Titel habe ich noch nie was rausgebracht, insofern ist das mein Debüt, also unter dem Namen Racki.
00:15:28: Es
00:15:28: gab ja die Band Wellenreiter, aber ich glaube von denen ist nie umfass auf Spotify gelandet, aber weil das eigentlich mal spannend wäre, wenn man doch die Wellenreiter Songs von damals, und man die nicht auch noch irgendwie auf Spotify bekommt
00:15:40: und sich
00:15:41: so anhören könnte.
00:15:42: Ach, schon mal überlegt, ob ich die ... Manche davon sind gut gealtert, andere gar nicht.
00:15:47: Das ist auch interessant.
00:15:49: Ja, das stimmt.
00:15:50: Da gibt es ein paar Songs, die gehen so nicht mehr.
00:15:53: Die ging vielleicht auch damals schon nicht.
00:15:55: Genau, aber fühlst du dich gut analysiert von mir?
00:15:58: Ja, krass.
00:15:59: Du hast was ganz anderes gehört, als ... in dem Song sehe, was aber gar nicht, trotzdem nicht falsch ist.
00:16:09: Das ist total interessant.
00:16:10: Also ich habe ja auch schon öfter so was gemacht mit den KünstlerInnen, wo wir waren und denen dann irgendwie erzählt, was ich über ihren Song denke, weil ich nicht Seattle erinnere, ich mich so.
00:16:19: Oder Suki hat auch, glaube ich, sehr sich gewundert, was ich da jetzt erzähle und gesagt, okay, macht auch Sinn.
00:16:26: Und genauso muss ich jetzt auch sagen, jetzt lasse ich eigentlich total gerne so stehen.
00:16:29: Es ist voll gut.
00:16:30: weil
00:16:32: ich natürlich auch sehr schön finde, ist das dann auch wirklich noch eine Hörerin und tatsächlich ein Song von dir vorschlägt.
00:16:37: Ja und Melanie behauptet allen Ernstes, also die muss eine von meinen dreimonatlichen Hörerinnen sein.
00:16:44: Aber ich habe immerhin, ich habe drei monatliche Hörerinnen auf Spotify und schon vier auf Heidel.
00:16:49: Das ist wahrscheinlich bei niemandem bei RAPT aufgetaucht dieses Jahr.
00:16:52: Wahrscheinlich
00:16:53: nicht oder bei Melanie, wer weiß.
00:16:55: Aber ich wurde nicht von Spotify gefragt, ob ich so ein Video, so kützter Video produzieren will um mich bei ihr.
00:17:02: Meistende Hörer zu bedanken.
00:17:05: Jedenfalls ist das halt ein sehr wichtiges Projekt dieses Jahr für mich gewesen.
00:17:13: Also das ist ganz toll, das Melanie das Vorschlägt, die tatsächlich behauptet, die hätte diesen Song wirklich öfter als einmal gehört in diesem Jahr, was mich sehr bauch pinselt, weil Dann muss ich den nicht mitbringen als Song des Jahres, weil mich hat diese Musik natürlich die selber mache sehr bewegt und ich habe mir irgendwie vorgenommen, ich will das wieder haben in meinem Leben.
00:17:32: Ich will wieder Kunst machen und ich will wieder irgendwie kreativ tätig sein.
00:17:36: Mich nervt es einfach immer nur so schlau daher zu reden und irgendwie brauche ich nochmal ein anderes Ventil.
00:17:43: Und da bin ich aus dem letzten Jahr rausgegangen und habe gesagt, okay, ich nehme jetzt jeden Monat einen Demo auf.
00:17:50: Aus diesem Vorhaben sind diese zwei IPs geworden.
00:17:54: Also ich habe einmal drei Songs und einmal vier, glaube ich, also sieben Songs veröffentlicht.
00:18:03: Einen habe ich noch in einer Pipeline, das wären dann acht.
00:18:06: Und zehn hatte ich, zwei habe ich aussortiert.
00:18:09: Ich habe gesagt, nee, das wird nix.
00:18:10: Also von meinem einen Demo.
00:18:12: pro Monat habe ich immerhin zehn geschafft.
00:18:14: Da bin ich mega stolz drauf.
00:18:17: Und Musik ist wieder ein Teil von meinem Leben.
00:18:19: Das ist total gut.
00:18:20: Das ist irgendwie richtig schön und befreiend.
00:18:24: Und das Tolle daran ist, das muss überhaupt nichts.
00:18:27: Also ich habe kein Problem damit mit diesen zwei, drei monatlichen Hörern auf Spotify.
00:18:33: Ich habe das eigentlich mehr für mich selber als Geschenk mir, also man muss ja dafür bezahlen, dass man da gehostet und hochgeladen wird.
00:18:40: Ach, jetzt
00:18:40: ist das so.
00:18:42: Ja ja genau und wenn man dann wie mehrere tausend oder zehn tausend Klicks hat dann kriegt man auch wieder was zurück.
00:18:48: aber erstmal muss man eine Gebühr zahlen bei einem Hoster der das dann hoch lebt.
00:18:53: das kann man nicht selber machen und für diesen Service zahlt man.
00:18:58: Das habe ich mir einfach selber geschenkt.
00:18:59: für dich.
00:19:00: cool dass ich das erfinde genau.
00:19:03: Ja, schön.
00:19:04: Also toller Song.
00:19:07: Ich wusste ja, dass es das gibt.
00:19:08: Aber ich habe auch immer gesehen, dass du das auf Instagram veröffentlicht hast, aber noch nie so mir das so bewusst angehört und bin auch sehr froh, dass ich da jetzt mal ein bisschen bewusster reinhören durfte.
00:19:16: Und ich werde, glaube ich, auch zu jemanden, während der noch mal ein bisschen häufiger die Songs durchhört.
00:19:21: Ich habe mir natürlich die ganze IP angehört.
00:19:23: Und wo du jetzt auch sagst, sich selbst was schenken, würde ich einfach jetzt des Ende unserer dritten Sonntesjahres-Teilfolge nutzen, euch auch noch mal zu bitten, uns was zu schenken.
00:19:34: Und zwar, schenkt uns doch bitte eure Likes und Kommentare auf den Podcaststreaming-Plattformen, die ihr hört, weil wir machen das ja hier auch... Just for Fun, also wir verdienen ja kein Geld mit.
00:19:49: Wir wollen einfach Leute mit sozialwissenschaftlichen Analysen und Musik unterhalten.
00:19:55: Aber wir, also mir geht's zumindest so, ich bin schon jemand, der auch von Publikum lebt.
00:20:01: Also, ich bin froh, wenn Leute uns hören.
00:20:03: Also in
00:20:03: Ordnance können ruhig Leute hören, das ist genau.
00:20:05: Und soweit wir wissen, ist so ein Like und ein Kommentar und einfach sehr hilfreich, um noch häufiger anderen Leuten eingespielt zu werden.
00:20:14: und deswegen... Macht doch jetzt einfach ein Like für unseren Podcast.
00:20:18: Also naja, hier ist ein Sternchen bei Spotify oder bei Apple im Kommentar und sagt einfach, dass ihr uns hört und empfiehlt uns weiter.
00:20:26: Würde uns sehr freuen.
00:20:27: Oder folgt uns auf Instagram.
00:20:29: Das war Teil drei unserer Song des Jahres.
00:20:33: Heute.
00:20:34: Zwei Teile kommen noch.
00:20:35: Genau.
00:20:36: Bis bald.
00:20:45: Andre Knabe
00:20:47: und Daniel Kubiak.
00:20:49: Die Musik
00:20:50: wurde entworfen von Andre Knabe und Kolja Raffoth.
00:20:55: Das Design wurde entworfen von Eichel Asmann.
00:21:00: Diesen Podcast hört ihr auf allen gängigen Podcastformaten.
00:21:05: Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, dann abonniert diesen Podcast.
00:21:11: Für Kritik und Lob könnt ihr uns jederzeit schreiben.
00:21:14: Bis zur nächsten Folge.
Neuer Kommentar