Songs des Jahres 2025 Teil 5/5 - Hammerhead und Tiefbasskommando

Shownotes

Zum Jahresende 2025 präsentieren André und Daniel Eure Songs des Jahres 2025. Wir haben Euch gebeten, uns Euren Song des Jahres zu schicken und das habt ihr fleißig getan. In insgesamt 5 Folgen stellen wir Euch die 10 Songs vor. Alle zwei Tage kommen hier zwei neue Songs dazu. Ein Weihnachtsgeschenk von Euch und an Euch.

Songs in dieser Folge:

  1. Hammerhead "Kinderstrafe"
  2. Tiefbasskommando "Schade Deutschland"

Links zu dieser Folge:

Moderation: André Knabe und Daniel Kubiak

Transkript anzeigen

00:00:11: Soziologie.

00:00:12: Gesellschaft durch Musik verstehen.

00:00:15: Herzlich willkommen zu den letzten Eure Songs des Jahres.

00:00:19: Die ist

00:00:21: insichert.

00:00:22: die es in sich hat.

00:00:23: Wir haben euch aufgefordert, uns zum Ende des Jahres, uns eure Lieblings, nicht eure Lieblingssongs, eure Songs des Jahres zu schicken, von denen ihr glaubt, dass die sozialwissenschaftlich was erklären können.

00:00:32: Und das habt ihr gemacht und wir sind jetzt schon acht Songs durchgegangen, also in den letzten vier Folgen haben wir jetzt schon acht Songs gehört und es war verschiedensten Musikgenres mit dabei.

00:00:40: und die letzten zwei Songs, wir haben die einfach so wie die reingekommen sind, das ist jetzt durch Zufall, dass die beiden Songs... Zusammen passen.

00:00:46: auch die letzten zwei Songs, die haben es in sich, weil sie einfach so richtig dreckiger Punkrock sind, so würde ich das mal nennen.

00:00:54: Und André, du hast Hammerhead abbekommen.

00:00:55: Ja, und ich kann jetzt schon ankündigen.

00:00:58: Damit habe ich die deutlich mildere Wahl noch abbekommen.

00:01:05: Ich habe Hammerhead abbekommen.

00:01:06: Das ist eine legendäre, altgediente, ich weiß gar nicht, ist das Punkrock?

00:01:14: Hardcore-Punk,

00:01:14: hab ich gelesen.

00:01:15: Hardcore-Punk in die Richtung.

00:01:17: Ben existiert seit neunundachtzig, haben seit dreißig Jahren irgendwelche Alben auf dem Markt und sehr, sehr großen Fußabdruck hinterlassen in der Szene.

00:01:29: Ich hab gelesen, dass die bei Arabella aufgetreten sind.

00:01:32: Bei Arabella, Kiesbauer, sowie die Terrorgruppe.

00:01:35: Das ist ja interessant.

00:01:36: Genau,

00:01:36: die war ja auch da.

00:01:37: Genau.

00:01:38: Welche war das in gleicher Folge?

00:01:40: Ja, wahrscheinlich.

00:01:41: Das habe ich fast überlegt, ob ich die Terrorgruppe von denen Sorge des Jahres nehme, weil die haben so ein, die haben so ein Bibliom-Album rausgebracht, also so ein, wie nennt man denn das, so eine Re... Also die haben ihr Album, ich weiß gar nicht, welches von ihren grandiosen Album aus den Neunzigern das war, das sie jetzt mal auf Platte rausgebracht haben.

00:02:04: und da haben sie dann, um das zu bewerben, halt... So eine Zeitreise gemacht und auf Insta immer so Videos gepostet, wie sie damals zum Beispiel bei Arabella Kiesbauer saßen als so abschreckendes Beispiel für wirklich arbeitsscheues, widerwertiges Pack.

00:02:22: Und Hammerhead war da offenbar auch.

00:02:24: Bei Hammerhead, also wir können ja mal reinhören.

00:03:10: Und dann musste mir jetzt mal mal den Text, ehrlich gesagt, erklären, weil mir ist es sehr schwer gefallen, überhaupt zu verstehen, worum es da geht.

00:03:16: Ja, und das hat mir sehr geholfen, in den Text reinzuhören.

00:03:22: Ich musste wirklich auch lange suchen und es gibt keinen Text online, den man sich einfach so runterziehen kann.

00:03:28: Man muss schon so ein bisschen, ich habe dann angefangen selber rauszuhören, habe es aber nicht richtig geschafft und ich habe es dann im Oxfen sehen, wo man einige Interviews online aussehen kann und da gab es eine Rezension zu der Platte, die ist im Jahr zwei Jahrzehntevier zwanzig rausgekommen.

00:03:40: Nachdenken über Deutschland heißt das Album, auch ein interessanter Titel schon.

00:03:46: Und ja, haben wir halt Teilen halt unverblümt einfach.

00:03:51: aus gegen Gesellschaft, gegen unterschiedliche, gerade von Spießigkeit und Verbremtheit sozusagen aus einer linken, punkigen Attitüde.

00:04:04: Und der Text, wenn man den dann schwarz auf weiß liest, der ist wirklich hammer, den versteht man leider halt nur so halb.

00:04:13: Der fängt an mit Kinderstrafen für Todes-Schänder.

00:04:17: Ist ja schon mal grandios ist, also.

00:04:19: Kinderstrafen für Todesständer, statt Todesstrafe für Kinderständer.

00:04:23: Kinderstrafen für Todesständer, seit immer wird immer alles schlimmer.

00:04:28: Und weil das so ist und immer schon so war, stellt sich dein Leben als ganz schön Scheiße dar.

00:04:35: Das ist eine Ansage.

00:04:38: Ich mein, das könnte auch ein so zoologischer Text sein, ne?

00:04:42: Genau.

00:04:42: Immer war schon immer alles schlimmer.

00:04:44: Ja, und dann gibt's den Chorus, den hab ich auch nicht verstanden.

00:04:47: Den brauchte ich wirklich den Text zu.

00:04:49: Ich wusste, irgendwas ist damit Angst, aber was sehen die da?

00:04:52: Und der Text ist, den hat das Oxfans in dankenswerter Weise auch mit notiert.

00:04:57: Du hast Angst vor allem Angst, du hast Angst, Angst vor allem Angst, du hast Angst.

00:05:04: Und vielmehr weiß ich jetzt auch nicht, was da noch in den Logics steht.

00:05:07: Ich habe das Album nicht vorliegen, da würde wahrscheinlich der Text drinstehen.

00:05:13: Aber es gefällt mir jetzt schon.

00:05:17: Ich finde es super.

00:05:18: Also ein bisschen feingästiger als Finch, den wir... zwei, drei Folgen vorher diskutiert haben mit seinem Song, wie ist der noch?

00:05:32: Wenn

00:05:33: du dumm bist.

00:05:34: Genau.

00:05:36: Weil du dumm bist?

00:05:37: Ja,

00:05:37: weil du dumm bist.

00:05:38: Ja,

00:05:38: finde ich, wird hier quasi was entgegengestellt.

00:05:43: Also dieses Meckern auf Gesellschaft, dieses, es wird alles immer schlimmer und weil das so ist, wird es immer schlimmer und weil es schon immer so war.

00:05:52: Alles ist schlimm, schlimm, schlimm.

00:05:53: Und deshalb stellt sich dein Leben als ganz schön Scheiße dar.

00:05:57: Und dann kommt dieser Refrain, der nicht sagt, nee, du bist halt dumm, sondern der Refrain sagt, du hast Angst vor allem Angst.

00:06:06: Du hast Angst vor allem Angst.

00:06:08: Du hast Angst vor allem Angst.

00:06:09: Das ist eigentlich ein sehr empathischer Song.

00:06:10: Ja.

00:06:13: Durch die Art und Weise des Vortrags macht es jetzt nicht so empathisch.

00:06:17: Also, aber der Text ist eigentlich sehr empathisch.

00:06:21: Ich finde das ehrlich, wenn du das jetzt so analysierst, finde ich ehrlich gesagt ziemlich passend.

00:06:27: dann auch, weil also einerseits haben wir als Sozialwissenschaft dann immer so ein bisschen das Problem, dass wir zwar die Analyse kennen, aber nicht die Lösung.

00:06:35: und ganz oft ist die Lösung ja eigentlich Empathie.

00:06:37: Das fällt uns aber eben doch, also... Und Empathie hat ja auch viel zu tun mit Zuhören.

00:06:43: Und das ist wirklich etwas, was mir nicht so leicht fällt.

00:06:46: Ich bin nicht so ein guter Zuhörer.

00:06:48: Und ich müsste es eigentlich viel, viel häufiger sein, wenn ich etwas verbessern wollen würde in der Gesellschaft, also empathisch sein.

00:06:54: Und dann muss ich nämlich tatsächlich daran denken, dass so Leute hier in Brandenburg, die ich kenne, die sich sehr bewusst dafür entscheiden, die AfD zu wählen oder einfach rechtsextremen zu wählen.

00:07:05: Also noch, sozusagen noch radikalere Parteien als die AfD.

00:07:09: Dass ich bei denen auch das Gefühl habe, dass sie genau das fehlt.

00:07:12: Also dass sie sie haben Angst vor einer schlechten Rente, sie haben Angst vor.

00:07:19: dem Görlitzer Park, wo lauter Leute rumlaufen, die alle nicht so aussehen wie sie selbst.

00:07:23: Angst

00:07:24: vor Vereinsamung.

00:07:26: Angst vor Vereinsamung.

00:07:27: Angst vor vielleicht auch Angst davor, die eigenen Kinder zu besuchen, weil die schon seit fünf Jahren keinen Kontakt mehr hat.

00:07:34: Also da ist ganz

00:07:36: viel.

00:07:37: Und eigentlich müsste ich denen nicht mit Ablehnung begegnen, sondern mit Empathie.

00:07:45: Und das fällt mir aber total schwer.

00:07:47: Also es fällt mir total schwer, dann wiederum diesen Leuten mit Empathie zu begegnen, wenn ich weiß, dass sie sich ganz bewusst mit ihrer Wahlentscheidung und aber auch mit ihrem Verhalten, wenn sie auf irgendwelche Demonstrationen gehen und so, dass sie durch ihre Angst, Angsträume für Menschen produzieren, die dafür gar nichts können, sozusagen, dass es ihnen schlecht geht.

00:08:10: Wenn ich den Text von dieser Bernd Hammerhead, Hammerkopf auf Deutsch, wenn ich den so lese, dann geben die uns tatsächlich eine Handlungsempfehlung.

00:08:22: Total Empathie von Hammerhead.

00:08:25: So, die finden wir jetzt im letzten Song.

00:08:28: Das Jahr ist nicht mehr.

00:08:31: Also,

00:08:31: wir haben ja ein bisschen schlecht sozusagen kuratiert jetzt die Songs des Jahres.

00:08:39: Also der Song hier, der Song davor, Hammerhead wurde vorgeschlafen von Slopinger.

00:08:42: Ja, und Slopinger.

00:08:43: Ja, Slopinger oder Slopinger?

00:08:44: Ich weiß das gar nicht.

00:08:45: Ich kenn Slopinger, Slopinger, persönliche, guter Freund aus Rostock.

00:08:49: Grüße gehen raus.

00:08:51: Ich hab aber seinen Insta... noch nie ausgesprochen gehört.

00:08:57: Aber es macht ja nix.

00:08:59: Auf jeden Fall, vielen Dank für diese Entdeckung.

00:09:01: Das war großartig.

00:09:02: Ihr

00:09:02: könnt ja gerne unter dieser Folge mal kommentieren, ob wir Hammerheit jetzt auch nach seinem Wunsch entsprechend interpretiert haben.

00:09:09: Das würde

00:09:10: mir auch interessieren.

00:09:11: Ilse, ich glaube Ilse, wir haben gerade auch uns auf Instagram geschrieben, hat uns Tiefpass-Kommando mitgebracht, wird dem Song Schade Deutschland.

00:09:20: Schade Deutschland.

00:09:21: Nein.

00:09:22: Schade Deutschland!

00:09:24: Alles muss kaputt!

00:09:25: Alles muss kaputt!

00:09:27: Die erste Sonne rollt!

00:09:34: Nazis laufen durch die Straßen, machen fröhlich sein auf.

00:09:37: cool Eure Stadt wird platt gemacht.

00:09:39: Sind wir erst einmal auf Tour schische.

00:09:41: Schade, Deutschland!

00:09:42: Alles muss kaputt!

00:09:44: Meine Laune bessert sich erst, wenn die sehr schon schutt!

00:09:47: Wir tun Wohl in Wagen klauen und jeden Stadt demolieren kommen.

00:09:50: Nazis sind nicht.

00:09:51: statt Gehen sie auf Wallen vieren, was ich sage, Sachbeschädigung ist nie dumm!

00:09:56: Ey jo jeder Wolle ist für mich ein Deezut!

00:10:25: Und da ist jetzt nicht so viel Empathie drin oder auch Verständnis, sondern es ist eigentlich ein Song, der nur eins tun will.

00:10:36: Polizeikritik erstmal.

00:10:39: zu präsentieren.

00:10:40: Dann die Polizei als Vertreter des Staates und vor allen Dingen des Staates Deutschland und als Institution des Staates Deutschland als Stellvertreter dafür, was alles schlimm ist an diesem Land und in diesem Staat, in dem wir leben.

00:10:53: Also es ist doch ein relativ klarer Song, der sich gegen Deutschland wendet.

00:11:01: Ich glaube, man würde das wohl so anti-deutschen nennen, was da so passiert in dem Song.

00:11:05: Ist es so viel Deutschland drin oder ist es einfach nur Bullenhass, wie man sagen würde?

00:11:11: Genau, es ist schon beides.

00:11:13: Es ist sozusagen die Polizei, die als Vertreter des Staates und damit des Deutschland gemeint.

00:11:21: Das ist ja dann auch manchmal immer ganz interessant, dass man auch die Dass man so Leute hat, die dann die deutsche Polizei kritisieren, dann aber irgendwie andere Staaten voll okay finden oder andere Nationen voll okay finden.

00:11:35: Ein Song, der relativ klar sich für Antifaschismus positioniert und der auch einen militanten Antifaschismus einfordert, was ja dann schon um sehr anschussfähig auch an so Songs von Danger Dan zum Beispiel sind, der das ja auch gefordert hat.

00:11:49: Und ich muss ehrlich gesagt schon auch sehr spannend, dass dieser Song von Danger Dan alles von der Kunstfreiheit gedeckt.

00:11:56: dass der Song das so sehr ins Fulton geschafft hatte, weil eigentlich da doch sehr viel von dem drinsteckt, was in diesem Song auch drinsteckt.

00:12:02: Also eine relativ starke Aufforderung zur Militanz, eine relativ

00:12:06: starke

00:12:07: Kritik an dem Staat, an Deutschland und auch eine starke Kritik an der Polizei.

00:12:11: Aber das ist verrückt.

00:12:12: Wir ja hier so rumayern und warum wir uns auf diesen Song winden und sagen, was ist das denn, ist ja, dass er auf die Kritik verzichtet.

00:12:26: Statt Kritik steht da, was man gerne mit Polizei machen würde.

00:12:31: Da steht was über Rache-Fantasien.

00:12:33: Da steht nicht, dass Polizei irgendwie rassistisch ist, dass Polizei Besitzstandswahrung betreibt für herrschende Klassen.

00:12:42: Da steht nicht irgendwie, warum Polizei eine problematische Einrichtung ist.

00:12:48: Das wird alles weggelassen.

00:12:49: Da ist nur Aggression.

00:12:55: würde halt gut quasi auf eine Demo passen kurz bevor sie eskaliert.

00:13:00: So, wo jetzt quasi der Worte sind genug gesagt.

00:13:04: Aber es

00:13:06: ist natürlich auch, also man muss auch so ein bisschen aufpassen, so zu tun, als wenn das jetzt nur in diesem Song so wäre, weil ich erinnere mich an eine Diskussion mit meinem Bruder auf dem Live-Album der Ärzte.

00:13:21: Nullerjahre irgendwann gab es den gab es ein cover von diesem bgs song bsg bsg

00:13:27: bullen und gesetzes.

00:13:28: ich stelle sich mal in den weg was ich tun lassen will.

00:13:31: ja die kann ich auswendig haben

00:13:33: und ich weiß dass ich damals eine lange diskussion mit meinem bruder darüber hatte weil der gesagt hat es geht ja gar nicht gewalt zu gewalt gegen polizei aufzurufen und sie als bullenschweiner und als ist gerade noch schlimmer geworden zu bezeichnen.

00:13:45: Und ich so dachte, ja, aber es ist doch voll okay, auch Kritik zu äußern.

00:13:48: Und da reiht sich der so ein bisschen ein.

00:13:50: Ja.

00:13:51: Also,

00:13:51: weil auch da war jetzt keine Kritik, sondern es war halt einfach aufruf zu Gewalt.

00:13:55: Und dann finde ich immer noch, was ich ... Lass mir noch eine Sache zu dem Song sagen, wo es ja auch noch sehr spannend fand, ist, dass sie ja auch noch so einen Bezug zu sehr frühen Zeiten herstellen.

00:14:03: Also, sie sprechen dann von den Chaos-Tagen.

00:14:06: Ja.

00:14:07: Das ist ja irgendwie was, was eher so.

00:14:08: achtziger, neunziger Westdeutschland.

00:14:10: Neunziger.

00:14:11: glaube ich oder Vierneinz?

00:14:12: Genau, genau.

00:14:13: In Hannover.

00:14:14: Da war irgendwie Weltausstellung und da wurde zu so einer Punk-Revolution aufgerufen und auf einmal sind alle Punks aus Deutschland nach Hannover gefahren und haben dort, ja, einfach sich auf der Straße aufgehalten.

00:14:27: Ich glaube, das reichte, um Hannover in Angst und Schrecken zu versetzen.

00:14:33: Genau, also das ist der letzte Song, den wir euch präsentieren können.

00:14:38: Ein

00:14:38: Tiefpasskommando.

00:14:39: Schade, Deutschland.

00:14:40: Ich würde ja vorschlagen, wir sind ja heute am den Dreiundzwanzigsten, zwölften.

00:14:43: Ich würde vorschlagen, dass ihr jetzt einfach, wenn ihr aus diesem Podcast noch geht... Ich habe

00:14:46: noch, ich will noch eine Sache ergänzen.

00:14:49: Ja, ja,

00:14:49: ja, das will

00:14:50: ich noch sagen.

00:14:51: Also auch zu dem Song noch.

00:14:52: Zu dem Song.

00:14:52: Ja.

00:14:54: Du hast nämlich... Das ist ein ganz gutes Beispiel mit dem Ärzte-Song oder diesem Ärzte-Cover.

00:15:01: Wie heißt das eigentlich?

00:15:02: BGS?

00:15:04: Keine Ahnung.

00:15:04: Jedenfalls die Ärzte haben ja dieses Album rausgebracht.

00:15:09: Das heißt, das wurde auf Konzerten verkauft.

00:15:12: Und das ist quasi eine Verbeugung gegenüber der Szene, aus der sie kommen.

00:15:20: Brutaler Knüppelpunk von vorne bis hinten, das Album hat, weiß ich nicht, zwanzig Songs oder mehr und geht wie keine dreißig Minuten, eher kürzer.

00:15:30: Und da ist in diesem Kontext, sind da halt eben solche Texte auch irgendwie dabei.

00:15:38: Und ich finde, das muss man in dem Segment lesen, in diesem Gesellschaftsbereich, also um das verstehen zu können, was da, was das für eine Kunst ist, muss man das quasi in diesem Kontext auf verstehen, in dem es entstanden ist.

00:15:53: Deshalb wurde das tatsächlich auch wahrscheinlich aus gutem Grund nur auf Turnäen verkauft, wo Leute das am Merch kaufen konnten, aber nicht groß als Ärztealbum jetzt veröffentlicht.

00:16:05: Und wahrscheinlich tun wir dem Tiefbarskommando auch ein bisschen unrecht, wenn wir jetzt sagen, naja, das ist jetzt irgendwie, das ist ja gar nichts, das ist einfach nur... blanker Hass und Gewalt, die da ausgestrahlt wird, wenn wir uns bei dem Övren nicht der Band ansonsten noch tiefer gehen, beschäftigen.

00:16:25: Was ich jetzt wirklich nicht kenne, wenn wir so eine Vermutung.

00:16:28: Da hätte ich noch recherchieren müssen, habe ich nicht getan.

00:16:31: Ja, so gingen wir jetzt in die Weihnachtszeit.

00:16:35: Schlecht

00:16:36: recherchiert.

00:16:39: Wir haben auch, während ihr diese Folge hört, auch schon die nächste Folge für Januar aufgenommen.

00:16:44: Er kam heute, also an dem Tag, an dem wir es aufnehmen, kam die fünf Songs, die uns der Gast mitgebracht hat, schon rein.

00:16:52: Das heißt, wir nehmen die dann auf jeden Fall auf.

00:16:54: Die könnt ihr dann am zehnten Januar hören.

00:16:56: Das wird

00:16:56: richtig gut, ich freu mich schon so.

00:16:58: Genau.

00:16:59: Und bis... Bis dahin empfehle ich jetzt dann noch, um so ein bisschen andere Pantmusik sich vielleicht jetzt reinzuwerfen.

00:17:07: Ich habe bei mir so eine Tradition entwickelt.

00:17:09: Zu Weihnachten laufen bei mir immer eigentlich nur zwei CDs, nämlich Weihnachten in Familie von Frank Schöbel und Aurora La Casa.

00:17:16: Und die

00:17:16: Toten Rosen.

00:17:17: Und die

00:17:18: Roten Rosen.

00:17:20: Großfest.

00:17:22: Das sind eigentlich immer die CDs, die dann durchlaufen und vielleicht macht ihr das jetzt einfach auch.

00:17:28: Und wir wünschen euch gute Feiertage und hören uns vielleicht noch mal dieses Jahr, aber auf jeden Fall nächstes Jahr.

00:17:36: Und bis dahin habt ihr ganze Zeit uns zu liken und zu folgen und weiterzumpführen.

00:17:44: Wir lassen jetzt den Schneerieseln auf Wiedersehen.

00:17:47: Frohe

00:17:49: Weihnachten.

00:17:51: Die Hurted Music Sociology.

00:19:23: Produktion,

00:19:25: Idee

00:19:26: und Moderation.

00:19:28: Andre Knabe und Daniel Kubiak.

00:19:32: Die Musik wurde entworfen von Andre Knabe.

00:19:38: Das Design wurde entworfen von Eichel Asmann.

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