#49 - Andreas Willisch - Mit Hoffnung Neuland gewinnen (S5E6)

Shownotes

Wir haben den Soziologen und Landforscher Andreas Willisch zu Gast, der nicht nur eine sehr spannende Biografie in der DDR und Umbruchzeit hatte, sondern als Sozialwissenschaftler seit einiger Zeit im ländlichen Raum ein Netzwerk von sehr engagierten Menschen aufgebaut hat. Ländlicher Raum ist für ihn vor allem da, wo das Leben mit Tieren, Pflanzen und Natur stattfindet. Und Engagement ist dort schon längst vorhanden, es braucht manchmal nur ein bisschen Werkzeug, um die Akteur:innen darin zu stärken. Daher versteht Andreas die Soziologie auch als eine Art Handwerksbetrieb für Gesellschaft.

Links:

Songs in der Folge:

  1. Wladimir Wyssozky:„Ich mag nicht"
  2. Woody Guthrie "New found land"
  3. Ichfunktion "Was soll ich bloß Tunfisch"
  4. Kid Kophausen: "Das Leichteste der Welt"
  5. Shane MacGowan und Sinead O´Connor "Haunted"

Moderation: André Knabe und Daniel Kubiak

Transkript anzeigen

00:00:00: Und dann werden irgendwann, wenn die Leute gesehen haben welche Möglichkeiten Veränderungsprozesse Luxus der Lehre eigentlich möglich sind.

00:00:09: Dann werden irgendwann Leute kommen, die dieses Neuland gewinnen werden im Übertrag.

00:00:14: Das war eine ganze Gruppe von Leuten um Wolfgang Kiel mit Holger Lawinger und Daniel Kunle, die verschiedene Filme gemacht haben zu Shrinking Cities usw.

00:00:26: Ein Film beschäftigt sich eben mit diesem Neulands Und das war sozusagen, das haben wir in die Öffentlichkeitsarbeit, Presseabteilung der Bosch-Stiftung gegeben.

00:00:36: Diese Anregung und da ist ein Neuland-Gewinner rausgekommen.

00:00:58: Herzlich willkommen bei der neunundvierzigsten Folge von Music Sociology!

00:01:04: Wir sind der Podcast, der sich Sozialwissenschaftlerinnen einlädt und mit denen über Musik spricht.

00:01:11: Und fragt die Musik, damit sie anhand von Musikforschung erklären können.

00:01:15: Hier das bin einmal ich Daniel und mein Lieblingsco-host André.

00:01:21: Hallo Daniel!

00:01:23: Ich muss mir immer neue Spitznamen für dich ausdenken.

00:01:25: Lieblinsco-Host, Vesta-Co-Hrost... Mein Bestie-Stift?

00:01:29: Ja ja ja.

00:01:31: Genau, heute wieder Remote.

00:01:34: Und wir hatten ja jetzt gerade zwei Folgen, die so ein bisschen abgeschwuft sind vom eigentlichen Thema, aber eigentlich sind wir bei der Staffel Stadt-Landraum, als ihr euch erinnert und wir haben uns heute einen Gas eingeladen, der vor allen Dingen für Land steht, für Landforschung?

00:01:54: Aber auch nicht nur weil und Zustätten und Überstädte geforscht.

00:01:59: Andreas Willig, hallo Andreas.

00:02:01: Hey freut mich sehr!

00:02:03: Ich weiß gar nicht wo du jetzt sitzt.

00:02:05: Du pendelst immer so zwischen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern?

00:02:08: Ja tatsächlich pädle ich seit der Pandemie weniger als vorher.

00:02:14: Jetzt sitze ich in Schlemien bei Plau am See mecklenburger Vorpommer.

00:02:19: Das ist arsch kalt draußen wenn ich das mal sagen darf.

00:02:23: Wenn die

00:02:24: auch so eine so einen fünf Zentimeter Eisschicht über dem Boden?

00:02:28: Ja, so ist es.

00:02:29: Und da ich ja nicht nur als Soziologe unterwegs bin sondern eben auch noch ein Landwirtschaftsbetrieb hier habe mit Kühlen und Pferden nervt mich dieser Winter total.

00:02:44: Die Kühe sind dann im Stall wahrscheinlich oder...?

00:02:46: Nee!

00:02:46: Die Küche sind alle draußen.

00:02:48: Sie gehen manchmal in den Stall aber eigentlich sind sie immer draußen.

00:02:53: Die Tiere nervt das wahrscheinlich gar nicht so sehr, sondern mich nervt es weil wir natürlich jetzt für Wasser sorgen müssen.

00:02:59: Hier friert alles ein.

00:03:00: Jetzt morgens erstes raus und bricht irgendwie diese dicken Eisschollen auf wie ein Eisbrecher, dass die da wieder Wasser haben muss zum Wasser, muss irgendein Schlauch ziehen.

00:03:12: Da hat immer eine Stunde am Tag, dass sie alle wieder Wasser habe.

00:03:16: Das ist ja gleich so.

00:03:17: ein erster Hinweis auf den unterschiedlichen Stadt- und Land dass man ja oft in der Großstadt den Winter gar nicht so merkt, aber auf dem Land merkt man den halt wirklich auch.

00:03:25: Man merkt die

00:03:27: Jahreszeiten und wenn wie ich finde, wenn man noch im Land lebt muss man irgendwie auch mit Tieren zu tun haben weil sonst ist es nur so ein halbes Landleben würde ich sagen und spätestens dann ist man unglaublich verbunden mit der Landschaft, mit den Jahreszeichen.

00:03:47: Man kommt so oder ich komme so wirklich an Also Urinstinkte.

00:03:53: manchmal denke ich auch.

00:03:56: Das ist, da können wir gerne noch darüber reden weil nicht das auch sehr beschäftigt.

00:04:00: Wie ist es dann?

00:04:01: Ich lebe hier im Bahnen und ich würde sagen ich bin so an der Grenze zum Subobernen also irgendwie nicht mehr richtig landen Und das einzige Tier was in meinem Umfeld ist ein Hund So einem wurschliger Hund.

00:04:15: Ist das auch Tier?

00:04:16: In deiner Definition

00:04:21: Der Hund und die Katze sind ja noch mal ein bisschen besonders, weil sie eigentlich immer begleiten.

00:04:25: Ich habe auch schon einen langen Hund, der ist gerade gestorben.

00:04:28: Letztes Jahr hat mich sehr mitgenommen, weil André weiß das, er ist immer um mich herum.

00:04:34: Ich bin eigentlich ganz selten, dass ich ohne den Hund unterwegs bin.

00:04:38: insofern... Ist es natürlich ein Tier?

00:04:42: Das kann man irgendwie nicht bestreiten!

00:04:46: Aber das ist noch mal ein anderes.

00:04:48: Der ist aber in der Stadt immer dabei.

00:04:51: Er war auch wirklich berühmt, also ich erinnere mich... ...der hat immer bei allen möglichen Veranstaltungen wo wir zusammen waren oder auch so bei Besprechungen und wenn so Aufbruchstimmung war.

00:05:00: gegen Ende hatte er immer mit applaudiert.

00:05:02: Da fing er an zu bellen und er war auf Applaus stressiert!

00:05:07: Ich kenne den glaube ich auch.

00:05:09: Weil wir haben ja schon mal was zusammen gemacht und vielleicht, wie wissen die sich jetzt einmal ganz kurz vorstellen?

00:05:14: Wir müssen noch vor wir hier ins Quatsch kommen nochmal zu sagen wer du bist!

00:05:18: Und wir haben uns kennengelernt weil und wie.

00:05:20: Andri und ich haben mal mit Studierenden von der Uni Rostock und Studierende von der Haar Oberlin – ich glaube das ist schon so zehn Jahre her ungefähr Andri – haben wir mal ein Forschungsseminar zum Thema ländlicher Raum gemacht.

00:05:32: Ganz kleinen Ort genau in der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ... sind wir mit Studierenden hingefahren und da haben wir dich eingeladen als Experten, weil du den Studierende... ... erklären solltest wie man denn nun eigentlich Forschung im ländlichen Raum.

00:05:44: Und da war dieser Hund auch mit dabei.

00:05:46: Genau.

00:05:46: Ich würde daran erinnern das war tatsächlich so ein Hund der einfach wirklich immer da war und den Raum irgendwie... ... doch mal erfüllt hat.

00:05:52: Ne?

00:05:52: Das ist sozusagen das was Du machst!

00:05:54: Wenn man dann in Deine Biografie guckt, einfach um das nochmal ganz kurz ich habe erst gedacht du bist in Ost-Berlin geboren, wenn ich dich immer als Ost Berlin eingestuft habe aber nie.

00:06:02: Du bist in Karl-Marx stattgeboren Und das ist nämlich meine Einstufung.

00:06:06: Du hast dann in der gleichen Uni, im gleichen Institut studiert wie ich.

00:06:11: Damals noch, also angefangen ist es auch nicht am Institut für Sozialwissenschaften sondern noch maxistische, nee, ein Institut von maxistisch-linistischen Soziologie

00:06:19: an der

00:06:20: Universität und deine Studienberaterin war dann auch später meine Chefin Karin Joa, die war sehr lange dort Und bis dann nach Hamburg gegangen, das da lange wir arbeiteten.

00:06:30: Am Hamburger Institut für Sozialforschung auch mit Heinz Bule zusammen und seitdem kenne ich dich auch weil ich nämlich dieses Überleben in Wittenberg

00:06:42: überlegen im Umbruch.

00:06:45: Das steht hier irgendwo.

00:06:46: Das hat mich so ein bisschen angeführt was man somit Sozialwissenschaften machen kann und dass dann eben irgendwann dieses Thünen-Institut gegründet in Bollewick damals noch beschäftigt sich schon sehr, sehr lange mit ländlichen Räumen und Engagement im ländlichem Raum.

00:07:02: Und hast dann eben auch die Neulandgewinnern mit der Robotbaustiftung gemacht.

00:07:07: Also eine relativ beeindruckende wissenschaftliche Biografie, die aber atleint sich auch ein bisschen verbunden ist mit immer mal wieder Aussteigen aus dem Faden in einen der ehemaligen Fahden.

00:07:20: Das hat man schon den damals erzählt, dass man halt immer um wie neugierig sein muss, wenn man Forscher sein will oder doch mal was anderes probieren muss.

00:07:27: Fühlst du dich beschrieben?

00:07:29: Ja, ich würde gar nicht... Also der einzelnen Punkt an dem ich hängen geblieben bin ist als du gesagt hast.

00:07:34: Man muss immer wieder aussteigen.

00:07:36: Ich weiß gar nicht ob ich mich so ein Aussteiger bezeichnen würde Sondern ich würde mich vielleicht viel mehr beschreiben als jemand Das kann man jetzt gut oder schlecht finden Oder ich selber finde das manchmal gut und manchmal schlecht Der ich eben so viel parallel miteinander mache.

00:07:56: Ich bin gar nicht gut darin, Dinge aufzugeben.

00:07:59: Aber es stimmt!

00:08:01: Wir haben... also Karin Lor war nicht nur die Studienberaterin am Institut für Marzissistik, Linistische Soziologie, sondern sie hat auch meine Eignungsprüfung.

00:08:13: Da musste man damals zwei davon machen.

00:08:16: Die habe ich mit Cari Lor gemacht und der damaligen FJ-Sekretärin, deren Namen wir da dann irgendwie entfallen ist.

00:08:23: Was mich interessiert.

00:08:26: Du hast Sachen weitergemacht und hörst wenig auf, aber was du machst ist ja nicht typisch.

00:08:31: Du bist keine universitäre Soziologen-Karriere, also nicht typische für unseren Beruf so sondern... Also was würdest du das beschreiben?

00:08:40: Was du da tust?

00:08:40: Bist du Forscher oder aktivist?

00:08:43: Machst du Lobbyarbeit für eine ländliche Zivilgesellschaft?

00:08:47: Was ist das?

00:08:48: Das ist wirklich ne interessante Frage weil ich mir die auch häufig stelle.

00:08:52: Und wenn ich mal so eine Berufsbezeichnung für mich einführen dürfte, dann sind wir als TÜN-Institut und ich da vorne weg.

00:09:00: Irgendwie ein so zoologischer Handwerksbetrieb.

00:09:03: Ich bin eher ein Meister als irgendwie so eine akademische Karriere.

00:09:07: Wir wollen wissen wie funktioniert eigentlich irgendwas?

00:09:10: Wie funktioniert etwas nicht und wollen dann die Lösungen dafür arbeiten, wie es gehen kann.

00:09:15: also uns kann man irgendwie... Anfragen, wir kommen wenn irgendwo im übertragenden Sinne irgendwo das Dach und Licht ist oder irgendwo die Leitung legt.

00:09:26: Dann wissen wir Lösungen dafür.

00:09:30: Und was genau ist dieses Material mit dem er arbeitet?

00:09:34: Also es sind ja keine Dächer und keine Leitungen sondern irgendwie Menschen.

00:09:39: also für welche Art von Problemen seid ihr kompetent?

00:09:43: bist du der Meister?

00:09:48: Na ja, da muss man dann schon fast schon wieder ein bisschen ausholen.

00:09:52: Dahin gehend was unser Verständnis eigentlich von diesem Raum, von diesem ländlichen Raum ist über den wir reden.

00:10:01: Da gibt es so zu logisch viele sehr komplizierte Beschreibungen.

00:10:05: Wir haben eine relativ einfache Beschreibung für uns zunächst gefunden und haben gesagt Für uns ist der ländliche Raum eigentlich der Raum in dem traditionelle Landwirtschaft möglich war Und es hört sich erstmal so ein bisschen profan an und so ein bißchen vielleicht fast schon unakademisch.

00:10:27: Aber im Grunde verbirgt sich dahin auch eine große, sozusagen eine große Kultur des ländlichen Raums.

00:10:36: dann sind wir wieder bei den Tieren und wie wir auch immer wieder betonen eigentlich auch so einen Funktionsgefüge.

00:10:47: Dann sind wir mit dem wie funktioniert war Wie passen die Rätchen zum anderen ländlicher Raum?

00:10:54: Ist bei uns eigentlich so ein Funktionszusammenhang von Wirtschaftsräumen.

00:10:59: Das sind eben die Felder, die Wälder z.T.

00:11:02: sehen, wiesen... Da sind eben diese Räume, die bewirtschaftet werden können auf einer speziellen Art und Weise, eben Landwirtschaft oder akra kulturell und den Sozialräumen Also da wo Leute wohnen.

00:11:22: Das sind Kleinstädte, deswegen gehen wir eben auch in Städten unterwegs.

00:11:25: aber im Kleinstädten das sind eben auch Dörfer, das sind Gemeinden und dann kommt so ein ganzes Verwaltungs-Dings dazu.

00:11:35: Und wenn wir über Veränderungsprozesse im ländlichen Raum sprechen und dann kommen wir dahin was eigentlich unser Thema ist, so beschäftigen wir uns im Grunde immer mit diesem Zusammenhang von Sozial und Wirtschaftsraum Weil das ist das zentrale Element der Transformationsprozesse in ländlichen Räumen.

00:11:58: Dass sich dieser Zusammenhang verändert?

00:11:59: Dass ich dieses Zusammenhang ganz

00:12:01: genau...

00:12:03: dass man halt oft nicht mehr sein Geld verdienen kann, in dem ländischen Raum, in den man lebt weil Landwirtschaft nicht mehr für alle ... weil der Landwirtschaftsheater verändert hat und nicht mehr.

00:12:14: Also ich weiß, dass in dem Dorf meiner Oma in der Priechnitz... ...in den Achtzehn Jahren hundertzwanzig Menschen bei der LPG gearbeitet haben,... ...und jetzt macht es eine hauptamtliche Person, die mit einem Trecker oder ein Miedröscher... ...ziemtonn Korn erhntet im Jahr.

00:12:29: Dann braucht man noch eine Person jetzt.

00:12:33: Der geht auch nie kaputt für einen Miedrüscher.

00:12:34: Da muss keiner mehr reparieren.

00:12:35: Der läuft einfach.

00:12:38: Also was wir eben...?

00:12:39: Wenn wir dann schon so tief einsteigen wollen, was wir eben jetzt erleben in diesem Transformationsprozess.

00:12:47: In diesem Umbruchs-Prozess seit den neunziger Jahren ist das erste Mal in seiner Geschichte, also solange wie wird es verfolgen?

00:12:54: Wenn man mal zweihundert Jahre, haben wir erst einmal einen sehr speziellen Raum im Ostdeutschland.

00:12:58: Ein ostelbischen Raum von kleinen Dörfern und großen Flächen.

00:13:08: der einzige Stadt Die einzige größere Stadt, die man wirklich als Urbane mit Ruhe bezeichnen kann ist Berlin.

00:13:15: Und dann haben wir eben Rostau als Hafenstadt und dazwischen ist eigentlich nicht viel was man wirklich im Sinne von modernen Urbahnen beschreiben könnte.

00:13:25: Also wir haben diese großflächen Landwirtschaft, diese gut betriebliche Landwirtschaft die komplett verschieden ist zu der in Südwesteuropa ... auf Kleinflächen funktioniert und wo es eher so ein ... ... bürgerliches Modell wirklich fast sagen gibt.

00:13:45: Für uns ist es eher ein industrielles, ... ... arbeitsteiliges Modell.

00:13:49: also in so einer ... ... Gutswirtschaft kann man übrigens gut sehen wenn man mal ins Heimatmuseum nach ... ... Plaumsee geht.

00:13:56: die haben das ganz gut aufgearbeitet.

00:14:00: Hat ja eben jeder eine Funktion, da gab's den Kotscher, ... Gutsherren selbst und so weiter.

00:14:11: Und in dem anderen kleinen bäuerlichen Modell, was auch andere Erben eine Antikultur usw.

00:14:18: hat waren die Leute eben viel mehr Generalisten.

00:14:22: also der Familienbetrieb kommt eben von da und bei uns sind es eben wirklich schon immer Industriebetriebe gewesen oder frühe Industrie Betriebe.

00:14:33: Wenn Max Weber auch nachlesen diese ganze ostelbische Gutverfassung liest ist es wirklich extrem spannend, wie die das beschrieben haben.

00:14:43: Und dieser Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Entwicklung, der ist entkoppelt fragmentiert – wie wir gesagt haben, wie wir dann eben auch an den Wittenbergebrug geschrieben haben – Ansichten einer fragmentierten Gesellschaft.

00:15:03: Die wirtschaftliche Entwicklung... Also es können wenig Leute superreich werden mit Landwirtschaft heute?

00:15:11: Währenddessen die Dörfer, die Kleinstädte irgendwo jenseits dieser Kultur prägen wirtschaftsweise ihre Einkommen verdienen müssen.

00:15:23: Das hat sich mittlerweile verändert und die Leute sind nicht nur arm aber dieses Kulturwandel der ist wirklich sehr tiefgreifend und viele der Probleme über die wir heute reden auch in der Gesellschaft haben im ländlichen Raum damit zu tun.

00:15:37: Jetzt haben wir gerade so einen Treiber dieser Veränderung, also Veränderungen in der Landwirtschaft eine Art und Weise zu produzieren.

00:15:44: Das bindet nicht mehr so viele Arbeitskräfte, das Leben organisiert sich anders um die Landwirtschaft.

00:15:49: Ich vermute ein anderer Treiber, der für die Region, die du jetzt beschreibst dieses ostelbische eine Rolle spielt ist auch nach wie vor den NDRGDR und damit auch ne große strukturelle Veränderungs- und ich versuche gerade zu dein erstes Song überzuleiten dass wir vielleicht noch mal ein Stück zurückgehen in der Zeit und dann aber, glaube ich, auf die Region.

00:16:14: Und was das mit den Menschen in Ostdeutschland und vor allem auch im ostdeutschen ländlichen Raum gemacht hat zu tun hat.

00:16:23: Dein erster Song ist von Vladimir Vysotsky?

00:16:27: Wenn ich es richtig ausspreche... Ich mag nicht!

00:16:32: Kannst du's russisch aussprechen?

00:16:35: russischsprachiges Lied und der Text ist auch in Quirillich geschrieben auf Spotify.

00:16:41: Kannst du, kannst du russig?

00:16:42: Kannst Du es sagen?

00:16:43: Also ich kann das gar nicht.

00:16:45: Es müsste doch so was sein wie Janne-Ljubljou.

00:16:49: Ja,

00:16:49: Janje-Ljupljou ist... Ich liebe Janhe-Janje-Jlubjou, ich liebe nicht.

00:16:58: Ah, okay!

00:17:00: Okay, Janne Lybjou – ich mag nicht oder ich liebe von Vladimir Vysotsky.

00:17:06: Ich

00:17:07: liebe nicht, wenn ich mich halbiert habe oder wenn ein Gespräch ist.

00:17:19: Ich liebe keine Ahnung, wenn sie in die Hälfte schreien.

00:17:26: Ich versuche auch gegen den Wunsch zu verhindern!

00:17:35: Ich liebe kein Wunschen von der Diversität!

00:17:55: Schwerer Erinnerungen auf eine

00:17:59: Bedeutung!

00:18:00: Oder wenn es immer gegen die Schärfe geht... ...oder wenn ich mit der Strecke

00:18:11: stehe?

00:18:12: Ich bin sicher, dass ich

00:18:18: mich nicht mehr verletzt habe.

00:18:23: Und wenn mir ein Wort von der Erinnerung ist und die Ereignisse an den Augen betrifft... Wenn ich sehe, dass meine Hülle kaputt sind!

00:18:43: Es gibt keine Schmerzen in mir und es ist nicht einfach!

00:18:54: Ich liebe keinen Wettbewerb und kein Wettbesuch!

00:19:00: Nur das schade ist, dass Christen gebetet wird.

00:19:04: Ich liebe ihn nicht!

00:19:04: Pff... Wie kam es dazu?

00:19:07: Warum hast du den ausgesucht, der ist ja schon ziemlich speziell.

00:19:10: Als ihr mir die Aufgabe gestellt habt über Songs und meine Arbeit, mein Beruf, die Soziologie Sozialwissenschaften nachzudenken, soll ich sagen da bin ich immer hin- und hergeschwankt eigentlich zwischen so biografischen Stationen.

00:19:33: Und tatsächlich habe ich mich in der Soziologie die ersten Jahre auch mit fast ausschließlich mit Biografieforschung beschäftigt und habe mich dabei ertappt, wie ich immer so eher so Station in meinem Leben versucht habe abzubilden.

00:19:55: Also Wysotski liegt ja noch weit vor meinem Soziologie-Studium aber die Art und Weise... Und das ist das Besondere was ich in dem Song wiedergefunden hab, hat so ein bisschen auch mein Faszion, so wie ein Lebensmotto so wie ich auch zur Soziologie insgesamt gekommen bin.

00:20:13: Also der spricht ja, dass er Heuchler nicht mag und Speichellecker nicht mag – und so eine Sache.

00:20:20: Und so eine etwas kware Figur war ich glaube ich selber auch.

00:20:32: Ich war in Opposition zu allem in dieser DDR ohne dass ich in irgendeiner Oppositionsgruppe gewesen bin.

00:20:44: Ich bin jetzt zur See gefahren, drei Jahre und musste die Seefahrt dann unterbrechen bzw.

00:20:57: die nahm dann auch ein Ende weil ich dann zu Armee eingezogen worden bin.

00:21:06: Also zivile Seefahrt, ich dachte.

00:21:08: Ich

00:21:09: habe einen Rostock im mitten klein vollmatrose der Handelsschifffahrts Spezialisierungs Richtung Decksbetriebstechnik gelernt.

00:21:17: also richtig was man sich so ein Matrose mit so Fäden und so vorstellt aber alles nicht gab es nicht mehr so eine schlöde blaue Uniform.

00:21:28: Aber weil wir eben im Westen unterwegs waren westeuropa in brasilien ... haben sie gerne Matrosen... ... Beschäftigte der Deutdrachter-Serie derei, so hieß das Ding.

00:21:45: In Rostock haben die eben so einen Grenztruppen eingezogen und das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich da irgendwie Anteil habe an dieser Bewachung dieser sinnlosen Grenze.

00:21:56: Und bin dann aus der FJ ausgetreten da und durfte dann nicht mehr zur See fahren.

00:22:01: und dieses Lebensgefühl bringt ja großartig rüber.

00:22:05: der Wiesotski

00:22:08: Wenn ich es richtig recherchiert habe, hat er von siebenunddreißig bis achtzig gelebt.

00:22:13: Also gar nicht so alt geworden und eben in der Uni SSR.

00:22:17: Und das Song war ja jetzt russisch was zu hören war.

00:22:22: aber wenn man den Text sich am Bestellen mit ihnen vielleicht bei Schonos rein oder so, dann kann man das lohnt sich den durchzulesen.

00:22:31: Das ist tatsächlich ein sehr widerständiger Sonn, die Textzelle, die mich eigentlich am meisten.

00:22:36: oder also er sieht sehr viel genau das was du beschreibst.

00:22:39: Weil das Schweißschweißschlecker mag ich nicht und es geht so sehr darum bei sich zu sein immer bei sich bleiben und seinen idealen Treu zu bleiben.

00:22:47: Was ich aber wirklich sehr spannend finde und auch tatsächlich irgendwie das hat mich irgendwie angesprochen weil ich auch an die aktuelle Situation so denke wenn ich jetzt gerade hast ja auch noch gleich noch im Song der amerikanischen Bürgerrechtsmemierungen mitgebracht Wenn man jetzt auch gerade den Hübsch anguckt und er singt.

00:23:02: Ich hasse mich als Feigling in der Kehle, wenn unschuldige Leiden kocht die Wut.

00:23:07: Auch wenn sich jemand einschlägt und die Seele besonders, wenn man diese Seele spuckt.

00:23:11: Also dieses... Sich selbst auch irgendwie zu merken ist gar nicht so mutig.

00:23:16: Man würde vielleicht mutiger sein, aber wenn es um das Wettunion Mutis war ja auch nicht so ungefährlich.

00:23:21: Und an der DDR... Ja, was ja also... Kannst du mal jetzt sagen?

00:23:26: Ich habe ihn auch

00:23:28: deswegen...

00:23:29: Das war was anderes, ne?

00:23:31: Also das war etwas, was auch riesig war.

00:23:35: Das stimmt und gerade deswegen hab ich ihn auch ausgewählt und als Ersten weil in diesen heutigen Debatten vergessen wir dass es möglicherweise auch immer noch eine russische Opposition gibt Und es ist Leute gibt, die damit nicht einverstanden sind.

00:23:56: Also wir sind jetzt immer entweder für oder gegen Putin oder für und gegen Trump Aber ich bin mir ganz sicher dass es immer noch leute wie denen wir sonst gegeben Die eine eigene russische Widerständigkeit haben und das glaube Ich ist total wichtig in unserer heutigen Zeit das nicht zu vergessen und Das auch die russischen Bevölkerung nicht anders wie die sowjetliche Bevölkerung, nicht gleichgeschaltet ist.

00:24:27: Es gibt immer viele, die da mitschwimmen und der opportunistisch genug sind oder den Mut nicht aufbringen, wie du sagst – das glaube ich auch!

00:24:35: Das ist immer noch so.

00:24:39: Aber es braucht ja... Und das ist ja auch unsere sozusagen, unsere soziologische Erfahrung.

00:24:45: Es braucht ja eigentlich nicht so viel.

00:24:47: Wir brauchen ja nicht die Mehrheit um Situationen, um Geschichten… um gesellschaftliche Veränderungen herbeiführen zu können.

00:24:57: Auf Dauer muss es eine Mehrheit mittragen, aber um die Dinge anzustoßen braucht's eben so ne... vielleicht auch nur so ner haltmutigen Menschen.

00:25:07: Da sollte ja einfach bei ihren eigenen Idealen bleiben.

00:25:11: also das was da ein bisschen drinsteckt.

00:25:16: Was ich dabei noch spannend finde ist dass wenn wir jetzt gerade darüber reden, dass es ja immer noch diese Opposition gibt dann Also USA ist jetzt gerade viel in den Medien.

00:25:27: Wir nehmen hier, man muss immer sagen, Rollinsons der Erster ist das Datum, an dem wir aufnehmen.

00:25:33: Das passiert ja gerade soviel.

00:25:35: Ich muss aber auch jetzt gerade auch an den Iran zum Beispiel denken wo ja eben extrem viele dieser mutigen Menschen immer Frauen sind und auch in Belarus und Russland sind es ja auch immer wieder weibliche Figuren.

00:25:47: also Pussy Riot wird mir einfallen die mit Ja, auch passt ja zu unserem Podcast mit Musik quasi Mut bewiesen haben und damals bezahlt haben für, also sozusagen Konsequenzen erfahren mussten.

00:26:03: Und auch in den USA sehen wir auch sehr viele Frauen

00:26:05: die

00:26:06: diesen Widerstand anleiten.

00:26:11: Ich sage das deswegen weil das Foto von diesem Flanemier Wesotski so ein sehr kräftiger Muskellöser, ich glaube sogar vertiger Mann ist auf dem Krammer von diesem Song Der würde sehr gut auf so ein zubrihetisches Arbeiterbild passen.

00:26:29: Ein menschliches Bild von mutigem Niederstand.

00:26:35: Das ist interessant, dass du das sagst weil mir fällt dazu ein, dass es möglicherweise auch eine kulturelle Veränderung gegeben hat ... bring, glaube ich auch die... Naja das stimmt vielleicht gar nicht.

00:26:53: Wenn ich an Schriftstellerin denke und so weiter wäre es zu so Quatsch.

00:26:57: Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass wir ja heute, wenn wir ihn in den Errad gucken oder selbst wenn wir sozusagen in unsere Gesellschaft gucken also über Neuland gewinnen hast du schon gesprochen.

00:27:11: Also Leute, die heute den ländlichen Raum verändern sind in der Mehrheit Frauen.

00:27:21: Ich glaube, wir haben das in der Geschichte nicht so wahrgenommen.

00:27:24: Die ist immer so männlich geschrieben deswegen eben auch wie sonst geht.

00:27:30: Aber ich glaube es ist eher eine männliche Geschichtsschreibung.

00:27:34: Wahrscheinlich wenn man genauer nachgraben und nach suchen wird's wahrscheinlich da auch viel diverser sein als wir uns das heute vorstellen können.

00:27:45: Das ist interessant, also du sagst die Protagonisten des Wandels sind in der Regel oder häufig Frauen.

00:27:49: Ich habe das auch selber beobachtet.

00:27:51: aber wie erklärst du dir das?

00:27:55: So vom Klischee her anguckt, dann hast du den Landwirt, den Bürgermeister, den Vereinsvorsitzenden und so.

00:28:02: Und genau also halt diese Charaktere die stellt man sich tatsächlich nach wie vor glaube ich oft eher männlich vor oder auch in der Feuerwehr und wenn Du ins Feld gehst begegnend Dir aber Frauen Und die sind vielleicht auch nochmal anders als die Männer, die dir begegnen.

00:28:20: Also ja, hast du da eine Erklärung für?

00:28:22: Gibt es eine andere Qualität wie Frauen an Dinge rangehen oder...

00:28:31: Ich glaube also wir wissen's nicht genau.

00:28:35: Wir forschen ja schon ganz so weile damit herum und im Grunde sind wir jetzt wieder bei dem Soziologischen Handwerksmeister sind es eher so Versuche, die wir für die Erklärung irgendwie vornehmen und gucken ob's hält oder nicht hält.

00:28:58: Es hat einen interessanten Text gegeben in der Süddeutschen Zeitung nach der Wahl in Polen.

00:29:04: Jetzt fällt mir gerade die polnische Schutzstellerin nicht ein aber vielleicht fällt mir im Laufe uns Gesprächs noch ein.

00:29:12: Die hat das sehr gut beschrieben warum das vielleicht Frauen sind sein können.

00:29:17: Also sie kommt davon über sozusagen, es ging ja da vor allen Dingen um Abtreibungen in der polnischen Oppositionsbewegung.

00:29:25: das sind natürlich ganz viele Frauen gewesen die das sozusagen forciert haben.

00:29:29: aber die hat dann eben darüber gesprochen dass es um so was geht wie aktive Fürsorge.

00:29:37: und ich glaube die Themen mit denen wir uns heute beschäftigen die eben auch so defragment also re-reintegrierend sind das sind eben Themen und Aufgaben und Problemfelder, die wir häufig mit weiblichen Lebenskonstruktionen und weibliche Aufgaben verbinden.

00:29:57: Das müssen nicht immer nur Frauen machen.

00:29:59: Aber schon wenn man sich vorstellt wer ist eigentlich?

00:30:04: Wir sind eigentlich diejenigen, die für Fürsorge einstehen waren ein immer zunächst sozusagen so Kehrarbeit also dieses ganze dieses ganze Thema ein.

00:30:16: Wir wissen ja auch, dass hinter diesen Teams viele Männer mitarbeiten.

00:30:26: Aber das ist ein Punkt.

00:30:31: Das sind die Themen, die heute an Reparatur für diese Gesellschaft zu machen sind.

00:30:40: Damit eigentlich nicht wirklich... Reputation zu gewinnen.

00:30:46: Du hast ja laut der Bürgermeister Landwirt so, wirst du das so Reputationspositionen aufgeschrieben?

00:30:52: Damit ist eigentlich kein Geld zu verdienen.

00:30:58: Das was da ansteht...

00:30:59: Dann würde ich vorschlagen dass wir zum nächsten Song gehen und da hast du einen Klassiker der amerikanischen Bücherrechtsbewegung oder weiß ich gar nicht, aber auf jeden Fall der amerikanischen Folkmusik mitgebracht Und ich habe auch letztes Jahr in den Wobdillen-Filmen geguckt, wo Woody Goughry auch sehr prominent vorkommt.

00:31:21: Der Wobdyln sehr beeinflusst hat und ich musste auch vorhin daran denken als wir über die Frauen gesprochen haben dass der Joe and Bias auch immer an so ein bisschen verklemmt sollte in dieser ganzen Geschichte um Wob dill oder Woody Gauthier und auf Sieger und so Du hast mitgebracht von Woody Guthrey Newfoundland Und wir hören

00:31:40: da jetzt einfach mal rein.

00:32:13: I built my house on a new cut stone, A new cutstone.

00:32:20: I'm living in the light of the morning.

00:32:25: I lit my lamp with a new found-light and I am living

00:32:47: in The Light Of The Morning.

00:32:59: I plant my seed in a new dug ground.

00:33:20: Dann würde ich dich bitten, Andreas um zu sagen warum diesen Song.

00:33:24: Du hast schon vorher gesagt er ist hier so dann

00:33:26: noch

00:33:27: ganz zum Schluss in den Sinn gekommen.

00:33:29: Ja, tatsächlich ist der mir in den Sinn gekommen als ich nochmal unsere... meine alte Platten-Sammlung durchgegangen bin.

00:33:37: Und ein... einer Möb... also was war das jetzt?

00:33:48: Als ich bei der Armee war, gab es einen, was dort eigentlich positiv war.

00:33:53: Wir konnten uns da von so linken westdeutschen Verlagen dem Pläneverlag und ins Platten kaufen Und da habe ich diese ... Wo ist die Gatsby-Platte gekauft?

00:34:06: Ja, jetzt wollte ich gerade schon fragen.

00:34:07: Wo hast du denn die Platte her gehabt?

00:34:09: Die ist

00:34:10: mein Land.

00:34:11: Dieses Meinland!

00:34:15: Das fand ich ... Du hattest mich lange beschäftigt.

00:34:18: Also das war eher so... Was weiß ich?

00:34:21: Das ging dann ... Das ist unser Haus, Rio Reiser, Thronsteine Schaben.

00:34:26: und als ich das jetzt noch mal geguckt ... Die Platte durchgeguckt habe heute Morgen ist mir dieser Song aufgefallen.

00:34:38: Newfoundland, das irgendwie im Hintergrund offensichtlich dieses Neuland, diese Metapher da immer irgendwie mit rumgegeistert ist.

00:34:50: und so ist es ja auch dieses Meinland und dieses Newfound Land.

00:34:55: und wie ihr das auch beschreibt in dem Text ... Bei der Suche jetzt noch mal so ein Aha-Erlebnis zu sehen, ach guck mal da warst du schon mal in so Themen unterwegs.

00:35:12: Die als wir dann dieses Neuertgewinn auf Programm angefangen haben, war das überhaupt nicht mehr präsent aber häufig und dann sind wir wieder bei dem bei dieser Nichts loslassen können oder dass man eben so was bei Bezozgi hatten dieses stetige an so Ding dran bleiben

00:35:32: Ja.

00:35:33: Und das ist etwas, was ich da wieder gefunden habe und es war nicht so verspannend und deswegen musste ich die unbedingt auswählen.

00:35:39: Weiß ich euch zwei Fragen?

00:35:40: Einmal müssen wir glaube ich bevor wir weiter in die Tiefe gehen und immer wieder Neuland Gewinner sagen kurz erklären was das für ein Programm ist.

00:35:49: Was macht das Neulands Gewinnerprogramm und warum ist dir das wichtig?

00:35:55: Also da muss man zwei Dinge wissen.

00:35:57: Erst mal sind wir an sich ein sozialwissenschaftliches Institut bei uns arbeiten, Leute die im weitesten Sinne sich sozial- wissenschaftlich mit räumen und in sozialen Innovationen usw.

00:36:09: beschäftigen.

00:36:10: Und in den Jahren des Zweiten Tausend Elf haben wir aufgefordert worden von der Robert Bosch Stiftung damals ums für die Durchführung eines Förderprogramms zu bewerben.

00:36:26: Das haben wir dann, mein Kollege Rainer Land und ich gemacht.

00:36:31: Und zwar aus dem einfachen Grund – jetzt sind wir wieder bei der Soziologie – weil wir nach diesem Wittenberge-Projekt von dem du schon gesprochen hast Daniel uns eigentlich mit den Menschen beschäftigen wollten insbesondere im ländlichen Raum aus Deutschland die eigentlich diese Transformation gestalten.

00:36:53: Auch das Wittenberge-Projekt hat sich ja wahnsinnig viel damit beschäftigt, was eigentlich die Probleme von Menschen sind.

00:37:01: Die einsamen sind, die arm sind und die Vereine gründen wollen usw.

00:37:05: Wir haben über Charisma geforscht.

00:37:11: Und warum ist nicht funktioniert mit dem Charisma?

00:37:13: Also wir wissen als Soziologen immer super gut wie die großen Dinge nicht funktionieren.

00:37:20: Das hat uns eine Hauptler übrigens in der vorletzten Folge, vor den beiden Sonderfolgen auch ganz gut erklärt.

00:37:26: Warum Strukturen problematisch sind und Dinge nicht funktionieren?

00:37:30: Genau!

00:37:32: Und mich im Speziellen hat damals... aber wir sind ja nun eigentlich die Leute, wenn man jetzt nicht so an die große Politik oder an die großen charismatischen Figuren denken, sondern wir sind die Leute die eigentlich jeden Tag Veränderungen vorantreiben gestalten.

00:37:54: Und da kam uns diese Programmausschreibung zu pass, indem wir behauptet haben das können wir auf alle Fälle aber eigentlich ging es uns nur darum diese Leute kennenzulernen und wir haben gedacht wenn die sich bei uns bewerben besser geht's darf gar nicht.

00:38:09: für ein Sozologen ich muss ja nicht mal fragen ob sie sich mit mir unterhalten wollen sondern die kommen ja zu mir weil sie und jetzt immer bei den Programmen weil sie eben für zwei Jahre die Bewerbens sich um fünfzig tausend Euro Diese als Unterstützung kriegen.

00:38:23: Sie bekommen eine sehr enge Bekleidung, die ich am Anfang sehr viel gemacht habe und heute nicht mehr so viel.

00:38:30: Und wir versuchen deren Geschichten nachzuerzählen.

00:38:36: Das ist das neuen Gewinnerprogramm also ein Förderprogramm.

00:38:38: was es ja im Jahr zwölf gibt geht jetzt nächste Woche in die achte.

00:38:42: Förderrunde wird schon lange nicht mehr von der Überstiftung finanziert sondern mittlerweile von vielen anderen Partnern darunter drei aus deutschen Bundesländern ... der Bundeszentrale für kreative Bildung, ... ... der Deutschen Engagement und Stiftungen.

00:38:56: Demokratie leben also.

00:38:57: wir haben ganz viele verschiedene Partner... ... die wechseln immer mal wieder und das ist etwas was uns wahnsinnig beschäftigt.

00:39:04: Und das sind die Neulandgewinner mittlerweile ein großes Netzwerk glaube ich würde sagen.

00:39:11: Jenseits von staatlichen Förderprogrammen wahrscheinlich das größte Netzwerk ... ... von kreativen Akteuren im ländlichen Raum aus Deutschland.

00:39:19: Wie viele Menschen wurden da bislang gefördert?

00:39:22: Wenn wir sowohl ... Ja, zweihundert.

00:39:26: Wow!

00:39:28: Und die haben dann alle dieses Programm durchlaufen, haben diese Förderung bekommen, diese enge Begleitung wurden miteinander bekannt gemacht, vernetzt

00:39:36: und jetzt fähigt?

00:39:38: Ja,

00:39:40: ganz genau.

00:39:41: Das klingt schon so ein bisschen...

00:39:46: Die waren ja schon fähig.

00:39:49: Das ist ja eines der Wunder eigentlich hier von Anfang an von dem wir ja ausgegangen sind bei unserer Bewerbung, bei der Robert-Worst-Stiftung.

00:40:00: Das wir gesagt haben Wir müssen eigentlich nur die richtigen Leute finden, müssen sie sichtbar machen.

00:40:07: Die bringen eigentlich total viel mit und unsere Aufgabe besteht eigentlich darin zu erfassen was die eigentlich tun vielleicht auch mit unserem sozoologischen Instrumentarien und Werkzeugen.

00:40:22: Und das wird auch mal ein anderer, die etwas anderes tun weiter zu vermitteln.

00:40:27: Du

00:40:28: hast gerade gesagt sie bringen was mit und ich meine Sie sind ja auch die besten Expertinnen für ihren lokalen Raum in dem sie halt Artifirken... Also wer soll es besser wissen als sie selbst?

00:40:40: Was an ihrem Dorf wichtig ist oder in ihrer Kleinstadt wichtig ist.

00:40:47: Das beschreibt ja schon einen ziemlich radikalen Wandel auch.

00:40:50: Auch wenn du sagst, du bleibst da eigentlich immer an Dingen lange dran und bist keine Umwege oder Abwege gegangen aber deiner Perspektive.

00:41:01: also du bist ja eigentlich hast dich eine Zeit lang mit Armut, mit Exklusionen beschäftigt.

00:41:06: das erste was ich von dir gelesen habe war mal in so einem Band den du mit Heinz Brudel rausgebracht hast die Überflüssigen hieß der Akteure, die aus dem System quasi rausgeporzelt sind und für dies keine Verwendung mehr gab.

00:41:21: Also so eine sehr systematische Perspektive, wo ihr Ohnmacht eigentlich beschrieben habt sozusagen.

00:41:29: Und von der Ohn-Macht über dann vielleicht diese Scharnierstelle wird ein Bergestudie, wo es ja auch noch eher sozialräumlichen Benachteiligung gab.

00:41:40: Was passiert mit so einer Stadt, wenn da auf einmal zwei Drittel der Einwohner verschwinden quasi über Nacht und es keine Perspektive mehr gibt?

00:41:49: Was machen die Menschen dann?

00:41:52: Kommst du jetzt von der Perspektiven der Ohnmacht zu einer der Macht oder Handlungsfähigkeit?

00:41:57: Oder du fragst dich eigentlich wie ist Agency-Handlungsfähigkeiten möglich?

00:42:03: Trotzdem, also sind ja trotzdem strukturell benachteiligte Regionen.

00:42:06: Du machst das ja in Ostdeutschland und du machst es nicht in Bayern oder Baden-Württemberg.

00:42:13: Ja siehst du das als so ein Bruch?

00:42:16: Oder einen Wandel oder einfach nur eine logische Weiterentwicklung?

00:42:22: Naja würde man sagen auch eine logischer Weiterentwirkung kann ja ein harter Bruch sein.

00:42:29: Das ist ein harther Bruch der aber für mich logisch war.

00:42:34: Also wir wussten, wie diese Stadt mit den Bergen funktioniert.

00:42:39: In welchem Kontext dieser Prägnet sie funktioniert hat?

00:42:43: Wie sie als industriell stattbeginnend im neunzehnten Jahrhundert mit Maschinenbau gewachsen ist... ...als Stadt an der Elber als sozusagen auch als Umschlagplatz für den ländlichen Raum.

00:42:56: das mit Ölmühle und so da haben die ja erfüllt.

00:42:59: Das ist ja etwas womit wir uns total gut auskannen.

00:43:08: Ich wollte sagen, ihr habt da eine der besten sozialerischen Texte geschrieben die ich jemals gelesen habe.

00:43:14: Und zwar den Text über die Line Dancer in Wittenwerke die sich getroffen haben.

00:43:20: Das passt ja so unser Musikpodcast weil ihr beschreibt das es so gut zu den Leuten passt dass sie beim Line Dance steht man an einer Reihe nebeneinander und tanzt halt den gleichen Schritt nach.

00:43:34: die ideale Form sich zu treffen, weil man ist nah genug um gemeinsam zu sein aber nicht zu nahe um... ...sich zu nah zu sein.

00:43:43: Und tatsächlich leben meine Eltern in einer Präknitzung kommen aus der Prägnis und sind große Line-Dance-Fans.

00:43:47: Ja?

00:43:48: Ja!

00:43:49: Und ich dachte mir ganze Zeit, ja wow also einfach so eine Alltagsbeobachtung so zoologisch erfasst.

00:43:58: Was eben auch da noch reinspielenden sind wir eben auch nochmal bei dem Song von Pujikasri dass ich immer ... sehr früh schon das Gefühl hatte, wir haben es hier in Ostdeutschland... ... eher mit amerikanischen Verhältnissen zu tun als mit westdeutschen.

00:44:16: Und daran angelehnt gab's auch verschiedene Filme und es gab mal einen Polizeiruf,... ... die dieses Jangern nochmal aufgemacht haben.

00:44:28: Insofern hat es auch gepasst aber es passt doch nur an der zweiten.

00:44:32: und dann kommt er eben zu dem Bruch nochmal.

00:44:36: Wir sind ja da hingegangen nach Wittenberge, eben nicht in eine Stadt aus der zwei Drittel der Leute weggegangen sind sondern es sind wesentlich weniger.

00:44:46: schon um diese Einwohnerzahlen gab's ja viel Streit, die aber sehr gebeutelt ist.

00:44:54: trotzdem als Industriestadt auch als Hagenstadt.

00:45:01: Bis heute hält sich ja der Gedanke, dass Helmut Kohl die Veritas-Nähmaschinen... ...dass das alles Bestechung war.

00:45:08: Wir waren in Europa die modernsten Nähmascheinwurden hergestellt und es wird auch heute noch so sein.

00:45:16: Das ist natürlich nicht richtig weil dieser Umbruch in Ostdeutschland zusammenhängt mit einem großen industriellen Umbrug in der ganzen Welt.

00:45:29: In ganz Westeuropa gibt es kaum noch Nähmaschinen.

00:45:31: Warum solltest du die jetzt in der DDR geben?

00:45:33: Und dieser Umbruch, der wir haben das damals, Julia Gabler mit der ja Umbrucht Cups gemacht hat, dass ist damals mit Pirmarsens verglichen wurde uns eben... Das war die Schuhindustrie, wo das ganz langsam gegangen ist und in Wittenberge wardes sind eigentlich das was wir heute als Folgen dieses Umbruchs beschreiben.

00:45:50: Es hat neun Monate gedauert.

00:45:52: Das waren dann ab zehn tausend Leute arbeitslos geworden.

00:45:56: Das ist glaube ich das was uns heute immer noch anhängt.

00:45:59: Also dieses nicht verstehen können, was da eigentlich gerade passiert?

00:46:03: Es ist eigentlich eine... ...in wahrsten Sinne auch im sozoologischen Sinne irgendwie so ne Katastrophe gewesen für die Leute, die sind nicht hinterhergekommen.

00:46:12: und wir sind dahingekommen eigentlich mit dem... ...mit der Soziologischen Überzeugung sichs ja Sozialkapital im Umbruch Europäischer Gesellschaften und die Annahme war dass es Sozialkapitale den Leuten ... so ein Vermögen der Leute darstellt, diesen Umbruch zu bewältigen.

00:46:34: Und die Leimdenser beispielsweise haben ja das Interessante daran ist eigentlich... dass dieses Sozialkapital also Vertrauen herzustellen und wieder Gemeinschaften vereine zu gründen,... dass dieses Sozialkapital selbst Gegenstand dieser Veränderung war.

00:46:54: Also gerade nicht etwas was einem halt bietet?

00:46:57: Sondern nicht anders wie Betriebe und Verwaltungen und Familien auch einem radikalen Veränderungsprozess unterliegt.

00:47:07: Und darauf fußte dann eben die Überlegung, wir sind eigentlich die Leute, die jetzt diese Veränderung wirklich gestalten.

00:47:15: Also insofern war es ein Bruch aber auch irgendwie logisch.

00:47:18: Die in der Lage sind zu handeln und erst jetzt in den letzten fünf Jahren ... ist dafür der Begriff der Selbstwirksamkeit.

00:47:27: In aller Munte, das was du mit Agency beschrieben hast... ...ist jetzt Selbstwirksamkeit und... ...das hat uns eben total interessiert!

00:47:38: Und das ist vielleicht der zweite Teil deiner Frage auch als Thün-Institut... ...auch so Daniel wie du es beschrieben hattest dass sie eben Experten ihres Sozialraums sind auf neue Wege geführt.

00:47:56: Also wir kommen heute nicht mehr in die Region, machen irgendwie dreißig-vierzig Werkstätten pro Jahr mittlerweile in ganz Deutschland.

00:48:05: Und eigentlich kommen wir nicht mehr als die soziologischen Besserwisser dahin.

00:48:10: Das waren wir noch an Wittenberg.

00:48:13: Mittlerweile kommen wir eigentlich dahin...

00:48:15: Da kam einigen bösige Artikel auch über dieses Projekt, weil ja der E-Seite hat auch richtig gelebt in Wittenbergel und das war ja auch Soziologinnen und auch KünstlerInnen dort so die Städte aufgemischt haben und eben auch mal mit einem Außenblick Dinge erklärt haben.

00:48:30: Und da gab es durchaus auch Kritik daran an dieser Art, der Öffentlichkeitsarbeit und so.

00:48:36: Das war wahnsinnig prägende Zeit für alle, die wieder mitgearbeitet haben.

00:48:40: Also einschließlich Heinz Bude der auch heute noch davon zärt würde ich sagen also zärt ist ein blitter Begriff aber der immer noch wieder darüber zurückkommt auf die Erfahrung, die wir da gemacht haben in Wittenberg.

00:48:52: Heinz Buder hatten wir ja schon mal hier in der Podcast-Reuge.

00:48:56: Kann man nochmal reinhören?

00:48:57: Ich glaube das war nur mit mir weil Andre krank war Aber auch da haben wir immer mit dem Gagel gesprochen.

00:49:06: Ich habe noch zwei Fragen auch, weil du meintest Ostdeutschland und Amerika seien sich so ähnlich?

00:49:21: Und ich musste jetzt an Wodigafri nochmal denken, weil das ist ja auch ein bisschen so'n Song dabei, so einen Kölnerlisten zu tun.

00:49:28: also wir entdecken das neue Land wie gehen so weiter.

00:49:31: Und ich musste gerade denken, dass ich im Boyhood Home von Johnny Cash war.

00:49:37: Der vielleicht einer der wichtigsten Singer-Songwriter dieser Jahre war.

00:49:43: und Johnny Cash ist mit seiner Familie... Das Delta, das Mississippi wurde trocken gelegt.

00:49:51: Die Symptome wurden trockengelegt und dann wurde Land verschinkt.

00:49:55: Dann sind die aus dem Osten weiter in den Westen.

00:49:58: In dem Fall nach Arkansas, Bundesstaat Arkansas.

00:50:02: Zwei Stunden ungefähr von Memphis entfernt haben wir da so ein Haus bekommen.

00:50:05: Wir haben uns dieses Beuhut-Holmen angeguckt und man fuhr zwei Stunden lang in so einer kleine Stadt, wie man sich vorstellt mit seiner Kirche und so... Von dort fuhren noch mal eine halbe Stunde im Auto von denen über weite Felder zu diesem einen Haus was ganz abgelegen, also der nächste Nachbar war eine Meile entfernt.

00:50:24: und tatsächlich gibt es so eine ähnlichen Siedlungsstrukturen ja durchaus.

00:50:30: auch gerade in der Prägnitz kenne ich das auch.

00:50:33: Also dass man da Häuser hat die wirklich heißen dann auch Orte heißen Dann Prädienkolonie oder Prädinausbau heißen sie und sind so genau auch dieses Kriminalistenidee, also dieses neue Land wirklich zu bewohnen.

00:50:50: Und gleichzeitig gab es doch aber an diesem Neulandgewinner Begriff die Kritik, dass man dann mal gesagt hat, was ist denn da jetzt?

00:50:57: Warum Neulands?

00:50:58: Da sind doch schon Leute, das war nichts anderes sondern wir waren ja hier!

00:51:03: Oh ja, da haben wir uns damals an einer Uni auch sehr darüber gewundert und heißt diskutiert ob man das überhaupt sagen darf Neuland gewinnen.

00:51:11: Und wahrscheinlich also neue Bundesländer und so.

00:51:14: Jetzt kommen da Leute und kolonialisieren das Neulands oder ich glaube wir haben es immer

00:51:19: auch

00:51:20: falsch verstehen wollen glaub ich während für uns da so.

00:51:24: Ich hoffe ihr hattet einen

00:51:28: Miedengst du das?

00:51:34: Müsste eigentlich...

00:51:40: Spannen wir die Show-Notes.

00:51:44: Ich wollte eigentlich das, ich finde es jetzt nicht ist egal, ich wollte eigentlich dieses Zitat vorlesen.

00:51:50: Das geht eigentlich auf ein Buch von Wolfgang Kiel zurück an dessen Ende Luxus der Lehre.

00:52:02: im Übrigen heißt das Buch An dessen Ende so etwas ein bisschen schwerer, fast prophetischer Schlusstext steht.

00:52:14: Der steht bei uns auf der Internetseite oder das hier ist neulandgewinne Seite sogar irgendwo.

00:52:19: worum heißt es Neuland Gewinner?

00:52:23: Da steht dieses Zitat, der eben ungefähr damit endet.

00:52:26: und dann werden irgendwann wenn die Leute gesehen haben welche Möglichkeiten Veränderungsprozesse Luxus der Lehre eigentlich möglich sind Dann werden irgendwann Leute kommen die dieses Neuland gewinnen werden, im übertragenen Sinne.

00:52:42: Und das war wiederum eingebettet oder das war eine ganze Gruppe von Leuten um Wolfgang Kiel mit Holger Lawinger und Daniel Kunle, die verschiedene Filme gemacht haben zu Shrinking Cities

00:52:58: usw.,

00:52:59: ein Film beschäftigt sich eben mit diesem Neulands.

00:53:03: Das war sozusagen... sozusagen die Öffentlichkeitsarbeit, Presseabteilung der Bosch-Stiftung gegeben und diese Anregung.

00:53:12: Und da ist dann der Landgewinner rausgekommen.

00:53:17: Also er

00:53:18: wurde im Stuttgart erdacht?

00:53:22: Ja wir mussten das schon freigeben aber die haben das sozusagen erdagt.

00:53:28: Wir haben ihn aber sozusagen die Alknüpfungspunkte mit dem Film mit dem Buch Luxus der Lehre geliefert und hatten aber natürlich immer diese Debatten am Anfang.

00:53:39: Und sind die Leute, die ihr da erfördert, Kolonisatoren?

00:53:44: Kommen sie von außen oder sind das ganz im Gegenteil... ...leute aus den Regionen kommen oder wahrscheinlich teils.

00:53:52: was würdest du jetzt sagen?

00:53:55: Die leute, die wir fördern und das ist glaube ich ganz typisch für all diese Gestalterinnen Die sind, kommen von fort.

00:54:08: Die können unterwegs gewesen sein.

00:54:10: was hier alle eint ist eigentlich sowas wie eine Mobilitätsgeschichte.

00:54:14: Also alle waren mal zum Studium Zum Arbeiten Irgendwie waren sie immer unterwegs und Sind dann mit einem anderen Mindset zurückgekommen.

00:54:28: Dabei muss man auch wissen dass ein großer Teil der Leute die im ländlichen Raum leben irgendwie unterwegs sind.

00:54:38: Also wenn sie jetzt pendeln, ich meine brauchen wir nicht erzählen da die Leute eine mehr fortarbeiten, pendeln zu alle irgendwo hin.

00:54:44: also es gibt keine mobilere Gesellschaft als die ländliche Gesellschaft der wir im Grunde immer unterstellen dass die Leute ihr Dorf nie verlassen haben.

00:54:54: Das stimmt historisch schon nicht und erst recht nicht Wenn wir uns an die heutigen Zeiten, wenn wir uns angucken wo die Leute unterwegs sind.

00:55:09: Oder sagen wir mal so, wir fördern nur Leute die wirklich vor Ort verwurzelt sind in einer gewissen Weise.

00:55:16: Also so ganz am Anfang mittlerweile hat sich das glaube ich rumgesprochen.

00:55:19: aber so am Anfang haben wir so Anträge gekriegt von Leuten aus Berlin, Mitte oder Breslauberg oder auch Kreuzberg, die gesagt haben den Leuten der Uckermarkt Grignitz oder so denen müssen wir mal zeigen wie so Gesellschaft eigentlich wirklich funktioniert?

00:55:35: Die haben wir alle aussortiert.

00:55:37: also... Zumal wir die ja auch alle vor Ort besuchen, da sehen wir dann schon dass sie durchaus aus Berlin gekommen sind.

00:55:46: Aber das die mittlerweile dort eine Verbindung hergestellt haben in die Community, dass sie da arbeiten und mit der Verwaltung mit den Bürgermeisterinnen zu tun haben also dieses irgendwie verbunden sein mit der Region ist eine Voraussetzung dafür Erstens gefördert wird und zweitens überhaupt, dass man so eine Gesellschaft gestalten kann.

00:56:15: Das kann man nicht als Aussteiger, das funktioniert nicht.

00:56:19: Interessant!

00:56:20: So jetzt habe ich eine Gänse... Brutale Brücke zum nächsten Song, der den Aussteiger, den hast du mir jetzt vor die Füße gelegt.

00:56:27: Und das nächste ist ein Lied von einer Ich-Funktion, eine DDR-Punkband aus der Band Die Firma hervorgegangen, ich glaube, was noch bekannter ist oder die man öfter mal hört und das Lied heißt Was soll ich bloß tun?

00:56:42: Fisch!

00:56:42: Das geht um Leute, die DDR verlassen wollen und das sind nicht in dem Fall die Punks selber sondern Die Sachsen, die nach der Demarschieren

00:56:55: sozusagen.

00:56:57: Und wir hören mal rein!

00:57:55: Ja was fragt du?

00:58:50: An welcher Stelle hat dieser Song dich berührt?

00:58:53: Wie bist du mit ihm in Verbindung gekommen?

00:58:54: Warum hast du ihn heute mitgebracht?

00:58:57: War da auch eine Platten-Sammlung?

00:58:58: Also

00:59:00: ich... Nee, einer Platte-Samlung ist er tatsächlich nicht sondern Kai Pankonin und diese ganze Gruppe wo Flake dazugehörte Tatjana von der Firma zu Fliegenbe, Freigang und Funktionen.

00:59:19: Das war sozusagen eine oppositionelle Community.

00:59:24: Und als ich noch in Sachsen wohnte, war ich Fan davon.

00:59:27: Als ich in Berlin wohnte waren das meine Nachbarn.

00:59:31: Ich bin viel mit denen durch die Gegend gefahren und dieser Song... Was soll ich bloß tun, Fisch?

00:59:41: Den ich jetzt im Übrigen vergessen hatte, wie der hieß musste den es total recherchieren.

00:59:45: Weil ich eigentlich nur eine Zeile.

00:59:47: die hat mich immer begleitet nämlich dass sie nach Budapest fahren um das Coca Cola Wunder zu sehen und das war für mich immer auch so ein Leitbild für diese beiden Seiten dieser deutschen Vereinigung also einerseits dieses nach Freiheit dringende, also Presse und Reise und sonst wie Freiheit.

01:00:19: Aber zum anderen eben auch diese Konsumverheißung.

01:00:23: Kein Panko Nina, die Text geschrieben hat, hat das sehr früh gesehen in diesem Song verarbeitet.

01:00:32: Und dort hat mich eben auch dieser Ironie, fast schon dieses Satire mit der er das bringt, mit dieser Härte uns eben dieses andere, wofür ja eigentlich ich Funktionen der Punk auch steht.

01:00:49: Dieses ungebundene Freie.

01:00:51: Das ist uns eigentlich in diesen Veränderungsprozessen komplett verloren gegangen.

01:00:56: Es ist eine Konsumgesellschaft oder eine Konsume Revolution gewesen und man muss schwer dagegen halten um diese Gewinn an Selbstbestimmtheit, an Freiheit immer wieder nach vorn zu stellen.

01:01:14: und das sind dann nochmal ein ganzes Stück zurück, so wie Sotski.

01:01:21: Ich glaube auch das ist heute immer noch mal wichtig.

01:01:29: wenn die Faschisten jetzt auf die Tagesordnung kommen und die Wände zwei Punkt Null haben, dann ist es eben gut sich auch immer noch einmal klarzumachen dass es eben auch um wirkliche Emanzipationen ging Wirkliche Selbstbestimmung und nicht um irgendwie so einen angepassten Nationalismus.

01:01:50: Und das, glaube ich, haben die wirklich schön gemacht mit dem Text.

01:01:54: Also es geht ja weiter.

01:01:55: Will das Coca Cola-Wunder sehen sich in der Freiheit die Beine vertreten?

01:01:59: Und ein bisschen am Glücksrad drehen?

01:02:01: Genau!

01:02:02: Also tatsächlich so dieses...hän sie sich verbinden ist ne?

01:02:07: Also dass auf wie Coca Cola als Freiheit gesehen wird allein schon an sich

01:02:13: üre.

01:02:14: Man

01:02:15: weiß, wie Coca-Cola

01:02:17: funktioniert und wie Coca Cola im Monopol produziert.

01:02:22: Und ja auch die Wahlkämpfe in den USA starten mit Spenden versehen und so.

01:02:27: Genau aber eben nur ein bisschen.

01:02:28: Nur mal die Beine vertreten dann kann man wieder zurückgehen.

01:02:33: Das hat mich total fasziniert.

01:02:36: Es ist eben nicht Punkrock.

01:02:38: also ich lese da aus so eine... Das typisches Punkrock Motiv, irgendwie so eine Hippie-Kritik darin.

01:02:45: Die Mutter Monika lebt nur einmal, steht noch vor der Zeile und will das Coca Cola Wunder sehen!

01:02:51: Und dann sind dann halt so Hippies die so Konsum interessiert da mal Richtung Budapest gehen und gucken wie weit sie kommen... ...und am Ende dann eben auch wirklich dann dieses Systemkritik.

01:03:03: und die Sachsen sind in Budapests, in der Klinik fehlen die Patienten und der Zahnarzt empfiehlt Go West also Einfach wirklich auch ohne Rücksicht auf Verluste, dem mir und jetzt den Rücken kehren.

01:03:16: Auf der Suche nach dem kurzen Glück.

01:03:22: Und das verbinde ich nochmal als wir quasi gerade über Wittenberg gesprochen haben und ich sozusagen dieses Katastrophische noch mal stark gemacht habe.

01:03:35: Wir haben uns ja damals die oder ich hab mir ... Protokolle der Stadtratssitzung angeguckt.

01:03:43: Und das hat mich total, also war es ja bedrückend zu sehen... ...die haben ja da in so einer, die haben ja diese Makarine, diese ostdeutsche Makariner hergestellt oder die der Amakarine und zugleich, also sie haben gesehen, da wird nix mehr verkauft und sogleich haben die darüber entschieden dass neue Supermärkte auf den gebaut wären die eben das nicht mehr gekauft haben.

01:04:09: Die haben also beides zugleich machen müssen.

01:04:11: in diesen Stadtreden, sie haben gesehen dass dieses Werk geschlossen wird, dass die Leute das keine was mehr haben will anders als heute im Übrigen, die irgendwie nicht bunt genug aussahen, die nicht in Plastikpechern waren, sondern mit diesem etwas schnöde bedruckten Sonja und was weiß ich wie das hieß diese Würfe.

01:04:36: Und auf der anderen Seite waren diese bunten weißen Becherchen, wo irgendwelche Ehren drauf waren.

01:04:41: Manchmal kühler und scharfer weißt er gar was.

01:04:45: Ich weiß dass die Letterwärmung ein Riesenhit war für uns als Kinder.

01:04:50: Genau!

01:04:58: Das ist eben auch dieser Text.

01:04:59: Dass sie dieses beides sozusagen für die Buntheit entschieden haben und nicht gegenhalten wollten

01:05:07: Tja,

01:05:08: kann man jetzt im Grunde nicht ändern oder ist ja auch eine freie Entscheidung.

01:05:13: Auch das gehört zur Freiheit sich der frei entscheiden zu können.

01:05:18: Aber das häufig hätte ich mir da mehr auch sozusagen politische Gestaltung gewünscht.

01:05:26: Ich muss weil du das jetzt gerade erwähnt hast.

01:05:27: Also ich muss an dieses Flagge an diese Flage Biografie denken in der er davon spricht dass in den achtzigeren gar kein Bock auf Westberlin und BRD hatte, weil er immer wenn wieder irgendein befreundeter Musiker von ihm oder Musikerin rübergegangen ist um in der Freiheit das Glück zu versuchen die Leute ganz oft dessen insoniert zurück also zur Besuch kam.

01:05:53: Wir sind nicht zurück gekommen, wir sind dann zur Besucht gekommen Und Flagelman gesehen hat wie anstrengend Musik machen da eben ist wenn man sie nach den Konsumregeln machen muss Und dass er da wirklich gar keinen Bock hat und immer dachte, das ist halt ja sehr viel freier was ich mache.

01:06:09: Weil ich ... Er durfte ja also ... Nee, aber er gehört hier zu den anderen Bands die durften ja Musik machen.

01:06:15: Und damit hatten sie auch gar keinen ökonomischen Zwang mehr.

01:06:20: Sondern dann hat man halt gemacht was man so machte.

01:06:23: Also ein bisschen auch zu unseren letzten beiden Folgenparks, in denen wir über die ökonomische Zwänge sowohl für das Musikbusiness als auch für die Wissenschaft reden.

01:06:35: Also jetzt habe ich ganz ausversehend sogar noch eine Brücke gemacht, weil eigentlich könnte man das ja so mal sehr gut fragen.

01:06:40: Weil wie finanzierst du denn die Forschung, die du so machst?

01:06:48: Manchmal hört sich das an, so viel Geld brauchst du für das was du da machst gar nicht sondern

01:06:53: Dinge

01:06:54: kann man auch so ganz gut beobachten.

01:06:57: Manchmal

01:06:58: habe ich das Gefühl, dass deine Biografie ist.

01:06:59: So ein Idealtypus von Karl Marx, also inzwischen ist es drin da und er am Abend machte halt... Du bist dich dann abends der schönen Künste!

01:07:11: Jetzt hab' ich sehr philisch alleine getracht.

01:07:15: Nee, das ist ein hartes Geschäft was wir da tun.

01:07:18: Diese Trittmit ist eine reine Trittmittelforschung die auch viele Opfer verlangt, also insbesondere von mir.

01:07:28: Ich würde das schon so als Opfer beschreiben weil ich bin wirklich ein leidenschaftlicher Forscher.

01:07:34: Also ich rede total gerne mit Leuten, ich fahre über Land, höre den zu und unterhalte mich mit denen und schreib darüber so Texte wie ich halt Texte schreiben kann.

01:07:46: umso'n Institut.

01:07:48: Und wir sind ja bisweilen.

01:07:49: jetzt sind wir irgendwie sechzehn.

01:07:51: letztes Jahr waren es noch zwanzig Leute.

01:07:54: Da brauchst du schon viel Geld, um zwanzig Leute zu finanzieren.

01:07:59: Also glaube ich auch als Forschungsinstitut ist das schon groß.

01:08:03: und dazu kommt eben auch noch dass wir im Jahr wenn wir zwanzige Leute mit fünfzigtausend Euro fördern heißt es wir brauchen im Jahr ungefähr oder für zwei Jahre brauchen wir etwa eine Million eineinhalb Millionen Euro Fördergelter.

01:08:20: die wird direkt weiter geben die auch verwaltet werden müssen.

01:08:24: Das müssen wir immer noch einsammeln und das ist wirklich ein Knochenjob und einer, den man nicht gelernt haben kann in Staatskanzleien, Ministerien, Stiftungen... Jetzt fangen wir an Unternehmen da, die klingen zu putzen, sie zu überreden uns Geld zu geben und es ist nicht immer nur ein schöner Job.

01:08:51: Alles andere.

01:08:52: dieses Wissenschaftler, was ich wirklich auch gerne mache.

01:08:55: Kommt da unter die Räder?

01:08:58: Kommt dazu kurz?

01:08:59: Nun haben wir am Institut ... sind wir da ein super Team so dass sich eigentlich immer in diesen Projekte zu irgendwelchen Punkten immer wieder mit rein springen kann und das dann auch verstehe weil wir dann eben doch eine gewisse Kontinuität sowohl thematisch als auch methodisch haben sodass man das dann noch verstehen und erschließen kann aber gerne lieber mehr machen.

01:09:27: Finde aber auch, dass wir einen Punkt erreicht haben an Bekanntheit und Anzahl von Mitarbeitenden, an Publikationen die wir machen und auch an Verantwortung die wir so ein Netzwerk gegenüber haben bis wir unterwegs sind, das man jetzt nicht einfach wieder fahren lassen kann.

01:09:57: Es macht Spaß.

01:09:59: Das ist manchmal sehr verleitend, weil man natürlich auch schneller Erfolben sieht.

01:10:04: Wissenschaft ist ja manchmal viel langwieriger so ein dreivierjähriges Projekt.

01:10:08: Das zieht sich ja manchmal und wenn man da irgendetwas in den Händen hat dauert das.

01:10:13: Das hast du bei so einem Fundraising nicht.

01:10:16: Da kriegst er ja oder nein?

01:10:24: Ja aber es Aber andererseits, ich will mich da auch nicht beklagen deswegen.

01:10:29: Das ist eine Arbeit die mir Spaß macht und wir machen mit Leuten riesigen Spaß.

01:10:32: Es sind Leute, die immer wieder irgendwelche neuen Ideen haben ob wir eine Landinventur machen also ein Portal wo alle Leute in Deutschland wohnen ihr Dorf kartieren können oder ob wir das Überlandfestival machen Wie ich hörte, ihr musikalischen Anregungen herholt.

01:10:55: Das finde ich total toll.

01:11:01: In so einem akademischem Betrieb könnte man sowas nicht machen und das sind eben die Dinge, die dann wiederum riesigen Spaß machen.

01:11:08: Das Landmagazin...

01:11:10: Das habe ich im Vorgespräch schon gesagt.

01:11:11: also das Überlandfestival ist quasi an fast der Hälfte aller musikalische Gäste in diesem Podcast schuld Weil Andre und ich, das haben wir schon damals in den Folgen erzählt, Andre und Ich auf dem Überlandfestival in Görlitz.

01:11:23: Nicht Seattle und MbP gesehen haben, die hatten ihr da eingeladen Und nicht Seattle hat dann Kapatult mitgebracht.

01:11:30: und kapatult über kapatul kann man auch noch Proben durchblähen.

01:11:33: Also vier unserer musikalischen Gäste hängen direkt mit dem Überlandsfestival zu

01:11:37: sein.

01:11:37: Ja stimmt es ist so eine Verkettung Interessante.

01:11:42: Ja das ist irgendwie... wie so viel es ist wahrscheinlich, auch wenn man sich entscheidet anders und woanders oder in einer anderen Struktur zu arbeiten.

01:11:50: Immer eine Mischung aus Freiheit und Zwang.

01:11:52: Und dann muss man das eine in Kauf nehmen um das andere machen zu können.

01:11:58: Der nächste Song den du mitgebracht hast, der verhandelt das auf eine sehr schöne Art und Weise finde ich.

01:12:05: Er fängt an mit Ich wurde geboren am Fluss und seitdem treibe ich dahin durch dieses Leben dass mich lieben will egal was ich bin Und so richtig treibt man ja dann doch nicht.

01:12:17: Und irgendwie kommt dann später, jetzt verrate ich jetzt mal hier deinen Job hier in dein Song zu erklären was passt gerade so schön?

01:12:23: Denn jeder Tag ist ein Geschenk er ist nur scheiße verpackt und man fummelt am Geschenkkapier rum und kriegt es nur mühsam wieder ab.

01:12:31: Weil ich selber dieses Fundraising-Geschäft oder dieses Fördermitteleinwerbegeschäft durch eigene Erfahrungen ein bisschen kenne denke ich auch also man muss sich schon auch... Also das ist eine Kunst das zu sehen, was man da schafft und was man in diesen Projekten macht.

01:12:49: Und sich das nicht immer wieder verdecken zu lassen von diesen alltäglichen Mühen die da eben auch dazugehören.

01:12:55: Das dann so erzählen zu können wie du als zusammenhängige Geschichte... Du hast dich mal mit Thema X beschäftigt, dann kam das dazu und dann ging es weiter.

01:13:03: Und dass ja sehr viel Selbstbestimmung drin und zwischendurch war wahrscheinlich die ganze Zeit auch immer Akquise.

01:13:12: Aber wir hören mal in den Song rein, er heißt das leichteste der Welt.

01:13:15: Er ist von

01:13:16: Hitkophausen.

01:13:17: Also meines Erachtens nach genau ist das Nils' Kopfbruch.

01:13:20: da kommt das Kopp her und gießt per Zug.

01:13:23: Schlückhausen, dann kommt das Hausen her und deshalb heißen die beide zusammen Hitkop-Hausen.

01:13:34: Das

01:13:40: war gar kein schlechter Anfang.

01:13:44: Dann lag ich eine Weile lang im Koma, jetzt bin ich endlich wieder wach und ich hab euch Blumen und Pralinen vom Arsch der Hölle mitgebracht.

01:13:51: Ich lerne langsam wieder laufen und spreche nicht, gib den Ding deinen Namen!

01:13:59: Ich sage meine Liebe, meine Lügen, meine Hoffnung, meine Schuld Meine Leidenschaft, mein Feuer, meinen Futur, meine Ungeduld Mein Nein- und mein Verleichter und mein... Unbedingtes Jahr.

01:14:12: Oh ja ich will, ohja ich will.

01:14:31: Ein Mensch mit neun, ich schritt das Setzen muss man zahlen.

01:14:40: Ja also lass mich euch hier bloßes da, als wärst du es leichtest.

01:15:30: Deine Deutung jetzt habe ich

01:15:31: mir hier vorgetränkt.

01:15:33: Alles gut?

01:15:34: Ist auch gut dass du dich vorgeträngelt hast weil anders als die anderen

01:15:38: Songs dir für mich sehr über den Text gekonnt ist.

01:15:42: Das ist ein Song

01:15:45: wo mir dieses Du hast es treibend genannt Das ist etwas, was mir sehr entspricht.

01:15:52: Und dann kommt der Pass und dann geht es weiter... ...und dann geht's weiter und gehts weiter.

01:15:56: Also das ist etwas was mich sehr mitnimmt.

01:15:59: Was mich sehr... wo ich mehr so vom Rhythmus oder vom Bruntgefühl mehr drin bin.

01:16:05: Deswegen mag ich den Song total.

01:16:10: Den Text hat sich mir im Grunde eigentlich erst später erschlossen.

01:16:14: Erst war mir dieses ... vorangehen, losgehen.

01:16:20: Aber auch mal wieder nach runter kommen und dann geht es wieder los... Und ich wusste lange gar nicht wie der hieß!

01:16:32: Das leichteste der Welt heißt, das wäre irgendwie schräg,... ... weil alles was er beschreibt ist überhaupt nicht leicht.

01:16:38: Es hat auch diese Ironede drin steckt und dieses immer nach vorne gehen ist ja auch tatsächlich nicht leicht.

01:16:47: Das bringt mich jetzt auf was, was wir im Vorgespräch mal hatten.

01:16:52: Ich hatte dir frisch beeindruckt von der Folge mit Tina Hauptner die auch wirklich nur grandiose Musik mitgebracht hat und es war ein richtig spannendes Gespräch.

01:17:00: aber ich habe dir das Zitat erzählt, also ich habe Tina erzählt, die gesagt hatte ja wir Sözeelogen sind nicht für gute Laune zuständig.

01:17:09: Wir sind in unserer Aufgabe ist es zu zeigen wo's hakt und wo die Ursachen dafür sind die nicht so zu tun, als würde alles mit einem Fingerschnipsen sich lösen lassen.

01:17:22: Und jetzt bringst du so ein Song mit genau das Gegenteil und du hast mir damals geantwortet im Telefongespräch.

01:17:27: Na ich würde mittlerweile sagen wir sind auch für gute Laune zuständig.

01:17:34: Was meinst

01:17:36: du?

01:17:36: Ich habe da viel darüber nachgedacht, als wir es auch, als wieder darüber gesprochen haben und ich würde das heute noch verstärken.

01:17:43: Ich glaube wir sind heute unbedingt für gute laune zuständig Also nicht mehr nur auch, sondern ich glaube wir als Soziologen in dieser Art von Gesellschaftskritik.

01:17:58: Das können wir in den Zeiten wo die quasi komplett aus gesellschaftskritikt besteht.

01:18:08: Es gibt ja jedes Social Media Post im Grunde genommen... ... jede Debatte, also wenn du die Weide siehst, wenn du den Trump siehst.

01:18:21: Eigentlich ist alles... Die Gesellschaft kaputt.

01:18:25: Sie reden immer kaputter und immer kaputt, kaputt-kaputt.

01:18:28: Und wir müssen jetzt eigentlich dafür zuständig zu sagen,... ...die Gesellschaft als solche funktioniert.

01:18:38: Ihr könnt besser funktionieren?

01:18:39: Das ist überhaupt keine Frage wie alle Dinge.

01:18:42: Irgendwann bin ich wieder bei dem Handwerksmeister.

01:18:44: könnte irgendwie noch leichter gehen, wir können neue Erfindungen machen.

01:18:48: Aber wir sind dafür zuständig zu zeigen dass wir uns entwickeln können.

01:18:53: Dass es gesellschaftliche... das ist so was wie Fortschritt gibt, dass wir Dinge für uns nutzen können und das meine ich mit guter Laune.

01:19:03: Und das Interessante ist ja, dass als wir uns mit sozialer Exklusion beschäftigt haben oder auch nur eine interessante Beobachtung da sind wir immer an Kommste, was weiß ich?

01:19:20: Kommst du wirklich immer in schwierige Konstellationen mit den überflüssigen zu Langzeitarbeitslosigkeit.

01:19:28: Auch im schwierigen Lebensumstände sind wenn man sich mit Armut beschäftigt und also das war ja so das Feld auch in Bittenberge mit den Neubauten mit einsamen Menschen die ... jetzt habe ich mit einer Ecke damals geschrieben.

01:19:45: Wir haben die Leute, die den ganzen Tag nur... ...in Supermarkt in Kaufhallen gegangen sind um da ihren Leben zu organisieren.

01:19:56: Discounting genannt genau.

01:20:01: Das ist bedrückend und die Orte sind auch bedrückt, an denen man da selber als Soziologe ist.

01:20:07: Seid wir uns um die Menschen kümmern uns mit den Menschen beschäftigen, die Gesellschaft gestalten, kommen wir an ganz andere Orte und wir kommen mehrheitlich mit Optimisten zusammen.

01:20:20: Also die Leute, die gesellschaftgestalten haben eigentlich im Grunde gute Laune.

01:20:25: Wer jetzt aber meinen Gegenentwurf?

01:20:27: Na ja klar!

01:20:28: Die sind halt gut gelaunt weil sie sich leisten können, weil sie an einer strukturell privilegierteren Position sind als die Leute mit denen ihr euch vorher beschäftigt habt.

01:20:37: Also die sind ja nicht,

01:20:38: es ist keine

01:20:39: Entscheidung gut gelaunt zu sein.

01:20:42: Ich glaube das ist auch eine Entscheidung gut Gelaun zu sein.

01:20:47: aber ich würde da gar nicht widersprechen.

01:20:51: natürlich ist jemand in schwierigeren Verhältnissen ist es bedrückender sein Leben zu gestalten Tatsächlich Gesellschaft gestalten wollen, die sind ja nicht weniger drücken und Zwingen ausgesetzt.

01:21:14: Das ist ja nicht so dass es ein easy going ist.

01:21:17: also das ist ja wahnsinnig kompliziert sich mit allen Leuten rumzustreiten der Verwaltung zu sagen ihr seid so langsam dem Bürgermeister zu sagen Der muss aufpassen dass er nicht nach rechts abdriftet also zu den nazis abdriften Du bist ja permanent sozusagen.

01:21:37: Es ist ja so ein Impuls, dass Sie selbst aus einem kritischen Impuls heraus was machen und das aber in Gestaltung verwalten.

01:21:43: Verändern wollen.

01:21:46: Also haben wir jetzt von dem Bereich Armut-Exklusion überflüssig.

01:21:49: das mal ausklammern stimm ich dir zu?

01:21:52: Das gibt sozusagen durchaus ähnlich situierte Personen und manche versuchen oder etwas daraus zu machen oder zu gestalten irgendwie und andere erfahren trotzdem in ihrer Situation eher.

01:22:08: Und das ist ein Unterschied auch der, vielleicht was wie so eine lokale Kultur

01:22:13: oder sowas?

01:22:15: Also ich will nicht da... also ich würde es nicht ganz auf die individuelle Ebene nehmen.

01:22:18: Also irgendwie muss ja ein bisschen etwas zusammenkommen damit es auch funktioniert.

01:22:21: Also nur weil einer eine gute Idee hat kann er noch nicht wirksam werden.

01:22:25: Da müssen ja schon irgendwie noch Leute mitmachen.

01:22:29: Sowas....also man ist ja schon trotzdem selbst wenn man progressiv ist Wenn der Begriff verzüchtigt ist, weiß ich nicht.

01:22:38: Brauchst du trotzdem Leute die mitmachen?

01:22:39: Sonst drehst du ja auch ein.

01:22:41: Dieses... Dass wir mit den Neuland-Gewinnern Einzelpersonen fördern, das täuscht darüber hinweg, dass es die Leute immer in Kollektiven und immer im Teams unterwegs sind.

01:22:56: Wir sozusagen haben bei dem Design dieses Förderprogramms aus dem Wissen dass in kleinen Dörfern, in kleinen Städten eine Minderheit den Unterschied macht.

01:23:11: Die Designes und die Entscheidungen getroffen sind, dass wir jetzt nicht in Bauliche Dinge investieren oder nicht in hauptamtliche Stellen, sondern wir haben gesagt, wir fördern den Einzelnen Aber die sind natürlich nie einzeln.

01:23:37: Im Gegenteil, wir bringen die manchmal in totale Schwierigkeiten weil wir natürlich diesen Kollektiv sag ich mal dem geben wir natürlich plötzlich ein Gesicht das sie selber noch gar nicht hatten.

01:23:48: also es ist nicht so klar von Anfang an wer da jetzt sozusagen das Aushängeschild ist der mit dieser Aufgabe diese Vision die sich gestellt haben verbunden ist der auch völlig recht und darf sich nur nicht verleiten lassen von diesen Neuland-Gewinnerinnen, von diesem Label.

01:24:11: Sondern das sind immer Kollektive die eigentlich damit bezeichnet werden.

01:24:18: Interessant ist die Frage ob es eine lokale Kultur ist?

01:24:21: Weil es in Springen natürlich im Lokalen... Es ist aber was gesellschaftliches, was da an vielen Stellen immer in einer gleichen Weise findest.

01:24:30: Wir sind ja jetzt verbunden mit dieser, wo wir uns sehr reingegangen haben in diese Ayans der Gestalterin.

01:24:38: Was ja eine kleine aber deutschlandweite Bewegung geworden ist und die Leute sind ähnlich unterwegs in westwölchen Bundesländern im Osten.

01:24:51: Der Unterschied ist im Oßen dass wir da schon viel weiter sind Die sind noch viel vereinzelter, die sind so in großen Städten und so sind sie gut organisiert aber im ländlichen Raum überhaupt nicht.

01:25:05: Was würdest du sagen?

01:25:08: Also wenn das nicht quasi eine Einzelförderung an einem einzelnen... beliebigen Ort ist, die dann wieder verpufft.

01:25:16: Also müsste es ja irgendwie so eine Art Skalierungseffekt oder sowas geben.

01:25:21: Dass das größer wird und wirklich eben ihr nicht einzelt Personen an einzelnen Orten fördert sondern schon so eine art Zivilgesellschaft.

01:25:28: beobachtest du sowas?

01:25:29: Das ist da wie so ne Schule oder so was sich draus entwickelt, was auch in der Fläche die Struktur irgendwie verbessert und nicht nur für die einzelne Orte halt gut ist.

01:25:43: Also hier wird es mir tatsächlich, aber das ist etwas worüber wir total viel nachdenken auch gerade gegenwärtig für den Nachdenken.

01:25:52: Weil wenn man über Zivilgesächer und Förderung spricht, ist man immer auch gleich eine Wirkungsmesserung und der wird viel Unsinn gemacht.

01:26:03: also so zu logisch würde ich sagen dass alles komplett unhaltbar und trotzdem wissen wir im Grunde über die Wirksamkeit dieses gesellschaftsverändernden handeln zu wenig.

01:26:19: Da experimentieren wir jetzt so ein bisschen rum, worin das eigentlich bestehen könnte?

01:26:25: Wir haben bisher vor allem Beobachtungen also wir sind ja mal kommen von diesen sozialen Innovationen.

01:26:32: Eigentlich bin ich immer befragt worden.

01:26:35: Wir haben immer so Neuland-Gewinnerreisen gemacht.

01:26:37: mit Kuratorien und Mitgliedern des Kuratoriums der Robert-Bosch Stiftung sitzen so die pensionierten Manager von Bosch und der, mit dem ich da durch die Gegend gefahren bin war zum Beispiel der Chef dieser Bosch Kleingeräte weltweit.

01:27:04: Und er hat mich immer gefragt... Er hat gut Geld verdient.

01:27:09: Der hat mir immer gefragt und Bosch Kleingeräte Bohrmaschinen, den er quasi in Milliardenfacherweise skaliert worden sind, hat mich immer gefragt.

01:27:19: Wann kann man das skalieren, dass ich hier gesehen habe?

01:27:21: Und ich habe mir immer gesagt gar nicht.

01:27:26: Das geht nicht!

01:27:27: Wir müssen... Das Einzige was wir tun können ist die Geschichte weiter zu erzählen.

01:27:33: Heute glaube ich müssen wir die Geschichte weiterhin erzählen und wir müssen aber auch die Bausteine dieser Gesellschaftsveränderung zu denen eben Optimismus gehören, da sind wir dann wieder bei dem Ausgangspunkt Wie bleibt man optimistisch, wie bleibt man bei dem irgendwie gesund?

01:27:51: Das ist ja etwas was sich total aufzehrt.

01:27:54: Und was sind aber auch die Fakten, die wir eigentlich mitmachen oder die harten Bausteine, die man braucht um sowas zu bauen?

01:28:08: Ich sehe gerne die Geschichte, letztes Jahr habe ich eine Reise gemacht Heute oder gestern, neu gewählten Ministerpräsidenten damals nach Landwirtschafts- und Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt Sven Schulze der immer so ein bisschen schlecht gelaunt ist.

01:28:26: Immer so ein bißchen Miese-Petrich.

01:28:28: Mit dem war ich in Beinstedt und in Beinstedt hatten wir neulandgewinnerprojekt wo fünf Frauen vor etwa zehn Jahren verein Gegründete im Heimat bewegen und so einen verfallenen mit unglaublich guter Laune So einen verfallenen Ziegenhof zu einem Ort der Begegnung dritter Orte des Zusammenhaltes Gemeinwesens entwickelt haben, die heute wirklich wichtig ist.

01:28:51: Und das war ein Sommertag.

01:28:52: Die hatten das alles schön gemacht und eine planer aufgespannerten Kuchen gebacken Salat gemacht hat.

01:28:57: Das ist alles wirklich total schön.

01:28:59: Also Leute waren gut drauf.

01:29:00: Der Bürgermeister war da.

01:29:02: Herr Schulze war da, hat sich auch interessiert, dem sich manchmal so große Politik interessiert.

01:29:08: Er hat dann aber gefragt, sagen Sie mal.

01:29:12: Was bringt das nur hier alles?

01:29:16: Und er sagt die Anäquizien.

01:29:19: Herr Schultz, jetzt kann ich Ihnen genau sagen.

01:29:22: Als wir vor zehn Jahren angefangen haben, haben wir in der Kommunalwahl nicht genug Kandidatinnen und Kandidierende für die Stadtvertretung gehabt.

01:29:32: Ich glaube, neunzehn Mitglieder hatte die Stadt Vertretungen ... als wir vor zwei Jahren, also jetzt, ... ... sechsund zwanzig, vierundzwanzig war das glaube ich.

01:29:39: Vor zwei Jahren waren hatten... ... hatten wir glaube ich zweiund achtzig Kandidierende.

01:29:43: Das ist der Unterschied.

01:29:45: Also das heißt,... ...wir müssen eigentlich eine Beobachtungs... ...ding ins Aufbauen Werkzeuge die diese indirekten Folgen beobachtet.

01:29:58: Ja

01:30:00: und das ist vielleicht die Antwort auf deine Frage nach Wirkung und Skalierung.

01:30:05: Ja was interessant!

01:30:07: Wir müssen die Geschichten erzählen, wir müssen aber auch so ein paar ... Also wie zu was wie... Vielleicht gibt es sowas wie eine Dichte der Zivilgesellschaft.

01:30:24: Sondern vielleicht müssen wir da einen Faktor für finden, das man sagen kann.

01:30:31: Musst dich oft an deine Netzwerkteorien denken!

01:30:35: manchmal habe ich das Gefühl, dass die Zivilgesellschaft man auch immer dann sehr gut angeht.

01:30:39: Ich finde es interessant weil du hast jetzt gerade gesagt Andreas, man muss die Geschichten weiter erzählen.

01:30:45: Die Jesse James Lafleur aus, ich weiß nicht wie ich jetzt glaube ich ist in KW unterwegs, die ja auch viel so im ländlichen Raum unterwegs ist mit ganz viel Optimismus und ganz viele Präsenz und ganz ganz viele coole Projekte macht viel mit so Poetry und Spoken Word.

01:31:03: Ihr hättest uns einen Post gemacht auf Instagram, wo sie auch beschreibt.

01:31:07: Dass ihr manchmal sieht dass die, die besonders laut sprechen... Die sind eben dann in dem Moment gerade nicht dabei und die Förderanträge zu schreiben.

01:31:15: Ich muss so ein bisschen an mich und meinen Podcast hier denken weil ich habe ja auch keinen Förder Antrag sondern gestellte diesen Podcast.

01:31:23: Und also worauf ich hinaus will ist das ich manchmal auch ein bisschen denke, dass viele Menschen, die irgendwo wirksam sind, sind es halt einfach ohne darüber zu reden.

01:31:35: Das sind Leute, die dann einfach in meinem ganz nahe Umfeld... das sind Leute die immer da sind und die wahrmachen wenn du eine Veranstaltung bist.

01:31:48: Es gibt hier so ein Fußballtrainer, der ist ein schweigsammer Typ aber jedes Jahr schleust er und es werden immer mehr Kinder, der zieht ihr alle durchs Training durch macht ihr alle fit und will immer nur da sein.

01:32:03: Er würde aber nie groß darüber reden, er würde nie jetzt irgendwie eine große Geschichte daraus machen oder einen Social Media Post machen oder so.

01:32:10: Und dass ich manchmal das Gefühl... Also gerade weil wenn man jetzt ein paar Minuten zurückgeht als wir darüber gesprochen haben Also so große Protagonistinnen des politischen Feldes eigentlich erzählen, wie kaputt alles ist und wie schlecht alles ist.

01:32:23: Und

01:32:24: die ganze Zeit überdenkt ja aber ihr macht ja auch nichts.

01:32:27: also das euer Geschäft ist ja diese Erzählung dieser negativen Erziehung.

01:32:31: und ich wirklich tatsächlich dachte also jetzt wo ich noch eine Weile bei euch beiden zugehört und wirklich dachte Ja weil wir als SoziologInnen und ich glaube HistorikerInnen noch mehr als wir Wir auch ein bisschen sehen über die zeit wenn wir uns mit den Texten und auch den historischen Texten beschäftigen Viele der Fragen, von denen wir heute glauben, dass das die wichtigsten Fragen sind, die noch nie da waren und die Gesellschaft zu kurz vor dem Exzitur steht.

01:32:57: Die Fragen haben sich unsere Kolleginnen vor fünfzig Jahren auch schon gestellt und vor hundert Jahren auch gestellt.

01:33:02: Und umfieh ging es auch immer weiter.

01:33:06: Es braucht vielleicht die, die es beobachten, aber es gab offensichtlich auch immer Leute, die dann die Nachmittag, ne, nach fünfundvierzig, einfach mal die Menschenrechte aufgeschrieben haben oder einen Grundgesetz aufgeschrieben haben.

01:33:16: Und die waren ja dann da!

01:33:17: Also die haben es ja dann gemacht,

01:33:18: oder?

01:33:19: Ja,

01:33:20: aber das ist da noch...

01:33:22: Nach dem Jahr neunzig gesagt, okay.

01:33:24: Ist ganz schön ein Transformationsbruch gerade hier in Ostdeutschland.

01:33:28: Machen wir was draus!

01:33:29: Können wir Diffusionen?

01:33:34: Aber Daniel

01:33:35: könnte doch auch Aufgabe von Sozialwissenschaft

01:33:38: sein.

01:33:42: So sichtbar machen und die Geschichten erzählen, aber auch zu sagen ... Die Geschichte geht weiter Und wir haben Erfahrung darin, diese Geschichte zu beobachten und weiterzuschreiben.

01:33:55: Und den Leuten nicht so bangezumachen und zu sagen jetzt geht die Welt unter.

01:34:00: das war ja ein bisschen auch unser... noch mal auf Wittenberge zurückzukommen Das hat gar nicht so sehr an den Künstlern gehangen oder so sondern eigentlich an Metaphern.

01:34:14: Unser Beispiel haben die irgendwann in die Presse den Begriff der Verliererstadt aus dem Antrag herausgeholt.

01:34:24: Und dagegen haben die sich total gewährt, wir sind keine Verliererstatt.

01:34:32: Wir haben es damals in der Stadt selber gar nicht kommuniziert und ich würde das heute grundsätzlich anders schreiben.

01:34:38: Das ist wirklich etwas was ich gelernt habe.

01:34:43: Ich würde wahrscheinlich auch nicht mehr von den Überflüssigen sprechen.

01:34:48: Also ich glaube, unsere Aufgabe in der Zeit wo alle anderen diese Gesellschaft schlechtreden ist eigentlich zu sagen welche Chancen diese Gesellschaft hat und die Leute zu unterstützen mit all dem Wissen was wir als Soziologen über Gesellschaft ja auch haben aufzuzeigen Was diese gesellschaft verändernden Menschen brauchen.

01:35:18: Und was eben auch dieses stille Engagement, dass es das gibt.

01:35:22: und ohne diesen stillen Engagement von dem du sprichst wie ein Fußballtrainer oder wir hatten auch in einem anderen Projekt wo die Frauen, die den Kuchen immer backen und sauber machen, die überhaupt nicht sichtbar werden.

01:35:40: Ohne die geht es gar nicht!

01:35:41: Und wir müssen fast noch einen Schritt weitergehen.

01:35:44: Wir haben die Zivilgesellschaft als Begriff so von Gesellschaft abgespalten.

01:35:49: Wir denken, es gibt eine Gesellschaft und es gibt ein Zivilgesellschaft.

01:35:52: Aber eigentlich ist die Gesellschaft mit Zivil-Gesellschaft also in der Gesellschaft der Bürger und alles andere sozusagen sind Teile davon.

01:36:05: Ja das ist total interessant.

01:36:08: ich glaube mir wird es immer bewusster und präsenter.

01:36:13: Für mich erfüllt sich das immer mehr mit Sinn.

01:36:16: auch, was ihr da tut.

01:36:16: Diese Sichtbarmachung, dieses Indizivilgesellschaft gehen Akteure auf einen Sockel stellen und sagen hier, da ist jemand der kümmert sich tagtäglich um diese Probleme die ihr da immer diskutiert und dann gibt es vor Ort ziemlich gute Lösungen wird zunehmend auch wirklich eine politische Aufgabe.

01:36:35: Ich bin jetzt seit kurzem Teil einer Kampagne, die – wir hatten ja über schön Sachsen-Anhalt gesprochen – in Mecklenburg-Vorpommern, sondern die beiden Länder wo jetzt hier Wahlen anstehen.

01:36:47: Und in Meckenburg- Vorpommer informiert sich gerade die Kampagnen zusammen bewegen im Vorfeld zur Landtagswahl und die machen genau das was ihr eigentlich auch tut.

01:36:56: Ich bin sehr bemerkenswert, weil ich kenne Wahlkämpfe aus früheren Jahren.

01:37:00: Das war ein Anti-Nazi-Wahlkämpfer hat man gegen die AfD also gegen die NPD damals noch gekämpft.

01:37:05: Man hat sich konzentriert auf einen politischen Gegner.

01:37:08: den wollte man irgendwie klein halten und das kannte ich als so politischen Kreisen her.

01:37:15: Und jetzt

01:37:18: ist

01:37:18: Das Klima in dieser Kampagne ein ganz anderes.

01:37:21: Man sagt, na ja was sollen wir jetzt hier gegen die AfD argumentieren?

01:37:24: Es wird die ganze Zeit gemacht.

01:37:26: das ist irgendwie auf der Hand warum man den nicht fehlt.

01:37:30: aber wir zeigen Auf der anderen Seite, was unsere Zivilgesellschaft, unsere Bürgergesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern hier ausmacht und warum das hier ein lebenswertes Land ist.

01:37:39: Und warum wir gerne leben und welche Protagonisten hier tagtäglich eben miteinander für ein gutes Zusammenleben sorgen und eben zusammen etwas bewegen.

01:37:52: und sich gar nicht einlassen auf diese Miese-Petrigkeit in dieser schlechte Laune, sondern zu sagen wir sind hier... Wir singen nicht nur mehr oder irgendwas.

01:38:01: Das ist auch so richtig!

01:38:02: Darin nichts zu versteigern, sondern wir sind die bei denen was geht.

01:38:07: Hier bringen wir Mecklenburg-Vorpommern voran.

01:38:10: Und das macht man mit guter Laune und nicht mit Miese Petrigkeit.

01:38:18: Andreas, du meintest das der Text hier von den Kid-Knopfhausen.

01:38:23: Dass du dann überrascht hast, dass er das Gleiche ist in der Welt heißt?

01:38:25: Aber die Textheile ist ja doch wirklich sehr schön!

01:38:28: Die durch ihr Bloßes da seinen anderen Menschen Leben

01:38:31: helfen...

01:38:31: ...die lieben und lieben als wer es das Gleicheste der Welt untersteckt oder so ein bisschen drin.

01:38:39: Die machen das einfach.

01:38:40: Und dann ist es auch ganz leicht.

01:38:42: Also wenn man sozusagen der Common Sense isst Man hilft sich und man liebt sich, also man ist empathisch würde ich mal sagen.

01:38:51: Dann

01:38:52: ist es auch leicht.

01:38:55: Ja kann ich dir nur... Also kann ich gar nicht... Ich habe keinen Anlass zur Diskussion weil das hast du vielleicht?

01:39:01: Also es ist genauso...

01:39:04: Es sind tolle

01:39:05: Songs

01:39:05: aber wir sind toller Songs.

01:39:10: Es ist ja so spannend, wenn die eine gerade über Wirkungsmessung gelesen wird.

01:39:14: Man könnte ja denken aber wir werden ja auch immer als Podcasts öfter mal gefragt wie viele Leute hören Neustellen und dann können wir sagen wir werden auf jeden Fall von mehr Lörten gehört als manch wissenschaftliche Text gelesen würde das auf jeden fall.

01:39:27: Aber am Anspruch denke ich so was soll es alles hier nach der Nach der Wirkung zu fragen?

01:39:33: Für mich und André ist jede Podcastsfolge ein Riesen, weil wir immer wieder neue Songs entdecken Wirkung genug Und der Song gehört wieder mal wirklich dazu.

01:39:43: Es ging mir so wie dir, Andreas, ich habe diesen Song erst einmal nur zum Hintergrund immer gehört und dann nochmal auf den Text geachtet weil es ja irgendwie meine Aufgabe hier als Host ist.

01:39:51: aber allein wieder so ein Hintergrund wie sich da hinten...

01:39:55: Ja der wird bei mir auch in Playlists landen, die ich jetzt so höre.

01:39:58: Und jetzt André wolltest du schon den letzten Sondern kündigen mit einer meiner abspüchten Lieblingssinn?

01:40:04: Ich muss noch einmal reinspringen weil wir ja ein paar mal über das Überland-Festival gesprochen haben über die Musik und wir hatten auch, es wäre zu knippausend schon beim Überlandfestival, mit Husten, mit der Band, wie er gerade das erste Mal ist Leiter.

01:40:19: also wenn das ist so was man ja dann hat mehr Frauen über die Beschwernis dieses Drittmittel-Instituts besprochen.

01:40:29: Das Überlandfestival, dass man so viele Leute dazu kommen gehört eher zu den freudigen Dingen und zu den Dingen, die das eben leichter machen.

01:40:37: Und dass wir eben... Dass man sich immer mal so Lieblingswünsche wie Musik und Husten und Gisper zu Knipphausen erfüllen kann, dass dann man die einladen kann und dafür haben wir auch Geld Die haben da auch gespielt, fallen jetzt großartig.

01:40:53: Den leider überhaupt nicht so gut angekommen wie ich mir das gewünscht hätte.

01:40:59: Ja, das hat man nicht in der Hand.

01:41:00: Das

01:41:03: Görlitzer Publikum gilt ja auch als schwierig.

01:41:12: Sagt man sich immer über die Berliner.

01:41:16: Na ja... Da muss man sich das erst mal spielen.

01:41:26: Aber schön mit Okona!

01:41:30: Genau.

01:41:30: Haunted?

01:41:33: We got a way of walking and it's something about you.

01:41:56: Just how I wanna be by the ghost, wanna be hard on by the Ghost.

01:42:52: I'm your precious love.

01:43:31: Genau, ich hab den Eindruck das ist ein Lied über's Verliebtsein.

01:43:36: Oder lieg' ich hier falsch?

01:43:39: Der liebeste wird halt richtig und ich habe den deswegen auch am Schluss ausgewählt, weil wir haben jetzt viel über Text gesprochen.

01:43:45: Über die ersten drei Songs, wo es wirklich um den Text selber ja auch ging, wo die Musik vielleicht jeder Macher also ist nicht keine komplizierten Arrangements oder so sondern da steht der Text schon sehr im Vordergrund.

01:44:04: Und das ist glaube ich eines der schönsten Liebeslieder, die ich kenne Und dachte, ohne sowas können wir da nicht rausgehen.

01:44:13: Wir haben den Text von Gisper zu Knüpphausen, der später eher zu diesem treibenden Motmos dazu gekommen ist und hier geht es wirklich um Gefühle und das finde ich so großartig.

01:44:29: Natürlich finde ich den... Ich kannte die beide getrennt also Schönheit O'Connor, die man eben als Schönheit o'Conor kennt.

01:44:39: Leider verstorben, das weiß gar nicht wann.

01:44:41: Das

01:44:43: ist nicht so lange

01:44:44: her.

01:44:44: Können wir nach?

01:44:45: Bitte!

01:44:46: Ist

01:44:47: es nicht so lang her?

01:44:48: Nee, es ist auch eine Erinnerung her.

01:44:50: Und schön wird Garmin war der Frontmann von den Pugs und die haben wirklich großartige Songs geschrieben.

01:45:03: Tolle Konzerte gegeben ... bis er dann da auch rausgeflogen ist, dann eine Solo-Karriere... ... sich durchgeschlagen hat und in einem dieser Solo-Songs hat er eben den mit schönen Okonner gemacht.

01:45:19: Und den höre ich immer noch ein paar Gärmen.

01:45:22: In meinen Playlists muss ich gar nicht so groß suchen.

01:45:25: Muss ich nicht neben Platten sammeln?

01:45:26: Ich habe keine Platte dazu aber es sind wirklich tolle Songs Also von auch zwei Typen, die ja durchaus auch irgendwie gegensätzlich sind in ihrer Art.

01:45:46: Auch in ihren Stimmen.

01:45:48: dieses flötenartige verschiedenen Okona was jetzt nicht nur gemacht hat, kann ja auch anders.

01:45:57: und dieses kratzige Versoffene von Shane McGovern, das passt ja so unglaublich großartig zusammen und es ist etwas was mich sehr berührt.

01:46:12: Du wirst den Text jetzt so weg!

01:46:15: Und dann muss ich aber doch sagen... Ich meine unser Staffel heißt ja Stadtland Raum.

01:46:19: Wo ist da diese Text-Zeile?

01:46:21: Gleiche erste.

01:46:22: Do you remember the sunny day somewhere in London In the middle of nowhere?

01:46:27: wo soll denn bitte schön der Middle Of Nowhere in London sein?

01:46:31: Es ist doch, da wird doch ein Land in eine Stadt hineininterpretiert.

01:46:36: Das geht auch gar nicht.

01:46:39: oder kann man vielleicht doch auch ländlichen Raum in der Großstadt haben und Großstadt im ländischen Raum haben.

01:46:45: Kann man das zusammen denken?

01:46:47: Ich muss doch ganz am Anfang daran denken, dass natürlich auch in Berlin Landwirtschaft existiert und nicht nur am Stadtrand sondern auch in der Mitte.

01:46:59: Vielleicht wolltest du jetzt einfach mit so einem Liebesong ausgehen, aber ich habe schon ein bisschen gefragt wie wirken eigentlich Stadt und Land miteinander zusammen.

01:47:06: Jetzt kommst du noch mal zu einer richtigen Frage.

01:47:09: Die Konstruktion von Andreas, die Definition durcheinander.

01:47:12: in Sasseln Berlin gibt es auch Landwirtschaft sogar in der Mitte?

01:47:14: Nein,

01:47:15: das ist nicht so.

01:47:16: Es ist wie so im Deutschlandfunk wo die Leute dann kurz an den Nachrichten sagen sie haben jetzt noch zwanzig Sekunden.

01:47:20: bitte sagen Sie doch mal wie man den Konflikt zwischen A und B löst.

01:47:28: Als ich als Kamarstadt, was heute Chemnitz heißt in einem Dorf davon nach Berlin gekommen bin, gab es in Berlin noch Pferdevorwerke.

01:47:36: Da habe ich mir angeguckt, völlig faszinierend.

01:47:39: Ich hab dann lange in Mitte gearbeitet als Sozialhelfer während meines Studiums und die Leute beim Umzug betreut.

01:47:48: da habe ich noch die alten Bilder gefunden wo die inmitte im Monat viertel Kühe in Hinterhöfen gehalten haben und so weiter, also...

01:47:58: Darüber jetzt über die Achtziger Jahre?

01:48:01: Mit der dann Achtzeiger Jahre.

01:48:03: Krass!

01:48:04: Kühe im Hinterhof in

01:48:05: Berlin?!

01:48:06: Also die gab es dann in den Achtzerjahren nicht mehr.

01:48:09: da habe ich bei den alten Leuten die Bilder davon gefunden.

01:48:12: Aber die Pferde von der Berliner Stadtreinigung in Lichtenberg, dem großen Hof, den konnte man Da waren die noch, das war wirklich noch nicht spannend.

01:48:26: Wie immer ist es ja in der Soziologie reden wir immer von Idealtypen.

01:48:30: und wenn ich vom ländlichen Raum und den Tieren am Anfang gesprochen habe und von dem Raum in dem Landwirtschaft sozusagen möglich war dann schließt sich natürlich nicht aus dass man Pferde zur Fortbewegung in Berlin halten musste.

01:48:50: Das ist natürlich auch Zusammenhänge gegeben hat oder im Grunde ja auch immer noch gibt.

01:48:58: Also das ist aber glaube ich nicht, dass Mittel of nowhere was die beiden besingen sondern da geht es ja wahrscheinlich eher um Einsamkeit mitten in so einem Molloch von London und

01:49:13: dann auch... Um eine innere Haltung zu einer solchen Einstellung, weil die nächsten zwei Zeilen sind dann didn't have nothing to do that day.

01:49:20: Didn't want to do anything anyway.

01:49:22: also so auch

01:49:24: Ich

01:49:25: bin hier gerade an einem Ort und ich muss hier nichts.

01:49:27: Ich will hier nicht Und bin in the middle of nowhere und hab mit diesem allen Nichts zu tun Auch wenn es die krasse Stadt London ist, die mich gerade umgibt.

01:49:41: Und dann verliebt man sich

01:49:48: Wir kriegen jetzt die Kurve aus diesem Grundsatz Stadt, Land, Raumbezug.

01:49:55: Ihr könnt es ja einfach wieder rausschneiden und Moloch hat seine Frage wann du

01:49:58: Musik lösst?

01:49:59: Moloche Stadt.

01:50:03: Wieder raus!

01:50:04: Wann höre ich eigentlich Musik?

01:50:05: Das ist eine gute Frage weil ich bin ja viel unterwegs gehört sozusagen zu den Fossilen.

01:50:12: Ich fahre unglaublich gerne Auto Hör da fast überhaupt keine Musik?

01:50:22: Fast nur Informationen, Info-Radio oder irgendwas.

01:50:28: Ich habe viel in meiner Büroarbeit ins Auto verlegt.

01:50:31: Da fiel ich Telefonate...

01:50:34: Ja das kenne ich aus eigener Erfahrung.

01:50:40: Musik hören wir eigentlich nicht.

01:50:42: hier zusammensitzen also wie als Familie oder Tanja und ich mehr Lebensgefährten und ich derhören wir viel Musik.

01:50:55: Es spielt schon eine große Rolle bei uns Musik.

01:51:02: Was ist denn jetzt so angesagt für die

01:51:07: Eilig?

01:51:09: Das sind alles Dinge, die ich nicht höre sondern... Jetzt erwächste mich natürlich irgendwie auf einem völlig falschen Fuß, weil immer wenn man dann gefragt wird jetzt sagen wir schnell.

01:51:24: Na aber du bringst ja zum Beispiel interessante Impulse da aufs Überland ein.

01:51:28: Zum Beispiel Blond haben auch mal gespielt oder Chick ausgesprochen so toten Kräkuren im Kofferraum.

01:51:38: Genau also schon acht Jahre jüngere Bands auch nicht

01:51:44: ziertel.

01:51:46: Hinterland Geng, kann ich euch nur noch mal empfehlen auch für eure Podcast.

01:51:50: Weil das ist glaube ich wie der Name schon sagt.

01:51:54: Ist es für Stadt-Landraum?

01:51:58: Kann man mit denen gut sprechen oder über demien sprechen?

01:52:00: also das ist schon... Da habe ich auch überlegt ob ich das mitbringe.

01:52:05: Also dieser Song Demin hat mich schon auch sehr berührt und kriegt ganz gänzer Haut in die das bringen.

01:52:13: Joa!

01:52:14: Das sind wir durch,

01:52:15: oder?!

01:52:18: Mit der Folge.

01:52:19: Wir haben ja ganz viel über den ländischen Raum, über Neunland Gewinner, über... Ich denke jetzt gar nicht mehr.

01:52:26: Man könnte jetzt egal besprochen und ich glaube wir können jetzt einfach nur noch Danke sagen Andreas, dass du dir die Zeit für uns genommen hast.

01:52:36: Ja!

01:52:38: Und ja, uns wieder mit fünf tollen Songbereitschafts hier im Podcast.

01:52:44: Vielen Dank!

01:52:44: Hat mir einen großen Spaß gemacht.

01:52:48: Also nicht auch nochmal neu über Dinge nachdenken müssen sowohl was die Arbeit angeht, aber auch was Musik angeht.

01:52:57: Dinge wieder entdeckt, auf die man so vielleicht gar nicht wieder kommt, die irgendwo verschüttet sind irgendwo in den Erinnerungen.

01:53:07: Da

01:53:07: haben wir vielen Dank für...

01:53:09: Genau, und für unsere Hörerinnen ist immer der Serviceteil.

01:53:13: Ich sage es immer noch mal wieder, dass wir natürlich auch Shownuts haben und das wir all das was sie am Podcast besprochen haben also die wichtigsten Dinge, die Texte, die Bücher werden ja auch verlinken.

01:53:22: dann kann man da nochmal nachgucken, nachlesen Und wir haben ja auch eine Playlist auf Spotify wo dann alle Songs die im Podcast vorkamen und auf Spotify zu finden sind, die meisten davon sind auch

01:53:34: noch

01:53:34: mal nachhören kann.

01:53:36: Die Ich-Funktion zum Beispiel habe ich nicht auf Spotify gefunden.

01:53:38: Da packen wir den Link zum Bandcamp hier in die Shownotz rein.

01:53:42: Dann könnt ihr da nachhühren.

01:53:46: Kleiner Service

01:53:48: Podcast.

01:53:49: Vielen Dank!

01:53:51: Danke an dich!

01:54:02: Produktion, Idee und Moderation André Knabe und Daniel Kubiak.

01:54:11: Die Musik

01:54:12: wurde entworfen von André Knabe im Koljerafot.

01:54:17: Das Design wurde entworfen von Eichel Asmann.

01:54:22: Diesen Podcast hört ihr auf allen gängigen Podcastformaten.

01:54:27: Wenn Ihr keine Folge verpassen wollt dann abonniert diesen Podcast.

01:54:32: Für Kritik und Lob könnt ihr uns jederzeit schreiben.

01:54:36: Bis zur nächsten Folge!

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