#58 Musi*Sociology meets MV mit Karen Wieprich - Erfahrungen des Gelingens und wie man sie weiterträgt

Shownotes

Wir haben mit Karen Wieprich vom Quietjes e.V. im mecklenburgischen Wasdow gesprochen. Das ist ein Dorf in der Nähe des Städtchens Gnoien, zwischen Teterow und Demmin. Karen engagiert sich mit ihrem Verein für Kultur, Bildung und Integration in ihrer Region und im Rahmen des Netzwerks zusammen Bewegen auch für eine bessere Sichtbarkeit und Vernetzung zivilgesellschaftlicher Initiativen in ganz M-V. Wir wollten von ihr wissen, wie sich Engagement in M-V so kurz vor den Landtagswahlen anfühlt, wofür es sich zu kämpfen lohnt und welche Musik ihr dazu einfällt. Es ist eine untypische Folge für Musi*Sociology geworden: Wir verlassen unsere theoretische Blase und tauchen zusammen mit Karen tief ein in die Praxis des ländlichen und landesweiten Engagements.

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Moderation: André Knabe und Daniel Kubiak

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00:00:00: Und zusammen bewegen bedeutet auch, dass Menschen sich zusammenbewegen und aufeinander zukommen.

00:00:05: Aber auch aus der eigenen Bubble können ja Menschen wie ihn so aufeinandern zugehen.

00:00:12: und zum Beispiel haben wir jetzt noch tatsächlich geschafft mit dem einen Verein das zu machen also das zu organisieren, mit dem wir jetzt seit zehn Jahren eigentlich geschwiegen haben.

00:00:25: Aber das kommt eben auch dabei raus sich wieder zusammenfindet, weil das Thema einfach so wichtig ist.

00:00:32: Wahlen in MV zum Beispiel und das war jetzt auch was Schönes dabei.

00:00:47: Herzlich willkommen bei Music Sociology!

00:00:50: Was wir machen, erzähle ich euch gleich.

00:00:51: aber bevor wir das machen will ich mal wieder meinen liebsten Lieblingsco-Houst grüßen.

00:01:01: Im Traumzimmerbaum ist es das Schnuffel-Wuffelmoosmutzelschien.

00:01:06: Ich bin dein Schnuffellwuffelmosmutzelchen!

00:01:08: Genau, da legt

00:01:08: sich doch Waldwuffeln seinen schönen Spitznamen für Moosmuzzle aus.

00:01:15: Genau, hallo André.

00:01:17: Das ist der Eile.

00:01:18: Hallo

00:01:18: Daniel.

00:01:19: Und ich bin Daniel Kubiak.

00:01:22: Du hast gesagt wir machen keine normale Folge heute, sondern Sonderfolgen die zweite von zwei.

00:01:27: Und ihr wisst es ja schon, weil die erste Folge haben wir ja schon rausgebracht.

00:01:30: Die war mit Mika Kayama, die die Referentin für Grundsatzfragen bei dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisation in Sachsen-Anhalt ist und mit ihr haben wir über Sachsen Anhalt gesprochen.

00:01:41: also was machen wir wohl heute?

00:01:42: Wir sprechen über Mecklenburg-Vorpommern.

00:01:45: Genau das sind die beiden Bundesländer in diesem Herbst oder zwei von den drei Bundesländern, denen im September gewählt wird Berlin, da wird glaube ich auch noch gewählt Und in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ist es aber ziemlich brisante Wahl, würde ich sagen.

00:02:03: Weil es dort eben zu ziemlich brisannten rechten Mehrheitsverhältnissen in den Landtagen kommen könnte.

00:02:09: Aber beide Bundesländer schauen sich das nicht tatenlos an sondern in beiden Bundesländern passiert ganz viel.

00:02:15: Und gerade auf der zivilgesellschaftlichen Ebene.

00:02:17: also wir wollen heute eigentlich nicht über Parteien reden Politik und PolitikerInnen, sondern darüber was machen eigentlich die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern?

00:02:28: In Anbetracht dieser Wahl.

00:02:30: Und wie kann sich Zivilgesellschaft da gut organisieren?

00:02:34: Genau!

00:02:35: Da haben wir uns einen Gast eingeladen

00:02:38: den

00:02:39: du vorgeschlagen hast.

00:02:41: Ja ich wohne ja auch in Meckenburg- Vorpommer Ich kenne mich ein bisschen aus und kenne einen paar sehr, sehr tolle Leute.

00:02:50: Unter anderem kenne ich Karin Wiebrich die... ... in Beid-Neuen lebt.

00:02:57: Ich habe schon wieder den genauen Ort vergessen, ist auch nicht so wichtig... ...in Vorpommern und dort ganz hohe... Mecklenburg!

00:03:04: Noch Mecklamburg?

00:03:05: Es ist sogar noch Mecklinburg, es muss aber die Grenze sein, ne?

00:03:08: Das ist genau in der... Ah das ist da nebengelegen.

00:03:12: Aber

00:03:12: das

00:03:13: ist ja schön dass ihr das gleich aufmacht weil ich glaube das ist ganz interessant, das ist sehr ähnlich wie ein Bahnwürttemberg,

00:03:17: ne?!

00:03:18: Man weiß ob man in Meckleburg oder Vorpommern ist.

00:03:23: Genau.

00:03:24: Also Karin, du liebst in Mecklenburg kurz vor der Grenze zu Voppermann?

00:03:31: Was ist eigentlich die Grenze?

00:03:32: Gibt es da ein Fluss oder irgendwas?

00:03:35: Ja, doch!

00:03:36: Es gibt die Drehbe genau.

00:03:39: Aber es gibt vor allen Dingen eine imaginäre Grenze.

00:03:42: also nur bis dahin geht die Busverbindung.

00:03:44: Nur bis dahIN ist die Einschulung möglich für Kinder und unten.

00:03:49: Ah ja, das ist dann auch ne Landkreisgrenze wahrscheinlich.

00:03:53: Das ist dann bei dir noch

00:03:54: ein Landkreis Rostock?

00:03:56: Ja, wir sind im Landkreist Rostrock.

00:03:58: Genau und acht Kilometer weiter kommt dann MSE.

00:04:02: Also Vorkommand.

00:04:07: Genau!

00:04:08: Und in der Region, in der du lebst, die ist halt sehr, sehr ländlich würde ich sagen... Die nächsten Städte sind demien.

00:04:14: Neun ist bald eine

00:04:17: kleine Stadt, drei tausende Einwohnern.

00:04:21: Und unsere größere Stadt, wo wir auch dann die nächste Schule hatten.

00:04:25: Das Gymnasium zum Beispiel, das ist Tetero.

00:04:28: Die Miele

00:04:28: ist zwar genauso

00:04:31: weit weg aber eben vordrommern.

00:04:34: Ah ja ok und dann orientiert man sich eher nach Teteroo als nach dem Mien.

00:04:38: Ganz genau.

00:04:39: Auch wegen der Landkreis.

00:04:40: Und es beschreibt schon dieses sehr ländliche... Sagt, wir leben in einer kleinen Stadt mit dreitausend Einwohnern.

00:04:46: Ich liebe ja eine Stadt mit sechstausend Einwonern.

00:04:49: Ich glaube das ist ein.

00:04:49: ganz vielen anderen Regionen Deutschlands würde man niemals denken dass es eine Stadt sein kann.

00:04:53: Das sind dann irgendwie kleine Dörfer.

00:04:58: Also gerade im Umland von Berlin gibt's ja Dörfe die einfach zwanzigtausend Einwohner haben so

00:05:07: Also es ist so ein baulich, wenn man da so durchfährt und so.

00:05:10: Das hat schon eben einen sehr kleinen städtischen Charakter.

00:05:13: aber das ist schon anders von der baulichen Struktur her als in einem Dorf oder diese Ansammlung von Dörfern die man am Stadtrand von Berlin so kennt wo so eins ins andere übergeht.

00:05:23: Es hat schon städttischen Charaktern.

00:05:25: Auf jeden Fall die Supermärkte.

00:05:28: Aber Leben tue ich sechs Kilometer weiter.

00:05:33: Was du reißt das?

00:05:34: Gemeinde Bären-Lipin.

00:05:36: Und hier sind, also es gehören drei Gemeinden, Altgemeinden zu unseren Dorf, da sind dann dreihundert Menschen.

00:05:43: Das ist dann wirklich klein und die drei Gemeinten zusammen haben dann diese dreihunderte Menschen.

00:05:49: Ja genau.

00:05:51: Und ihr habt einen eigenen Bürgermeister oder eine Bürgemeisterin?

00:05:54: Genau

00:05:54: wir auch noch Bären.

00:05:56: Also wir haben Ortsvorsteher genau in der Gemeinde und der zweite Bürgermeister kommt auch hier aus der Gemeinden, also aus Wastow-Gemeinde.

00:06:04: Und Bären-Lübchien das sind aber allerdings zwölf Gemeinden.

00:06:08: Das ist auch so witzig was man...also ich muss durch Gneuen fahren um nach Bären Lübchin zu kommen oder in die anderen Dörfer.

00:06:14: Es gibt da keine direkte Verbindung mehr.

00:06:17: Zwölf Kilometer bis zur nächsten Gemeinde über Gneun.

00:06:21: Genau!

00:06:21: Da gibt es noch ein extra Bürgermeister.

00:06:25: Ganz gut.

00:06:29: Ja.

00:06:30: Also ihr kennt ihn auch, das ist wahrscheinlich noch mehr ein Amt, denn die Lokalpolitik... Genau,

00:06:34: jetzt sind die Rente gegangen und hat jetzt mehr Zeit!

00:06:38: Ja ja, da ist interessant, ich beschäftige mich ja auch so ein bisschen mit ehrenamtlichen und politischem Engagement in den ländlichen Räumen und was das halt für eine Arbeit ist dir die Menschen daneben ihrem eigentlichen Leben dann in der Lokalpolitik?

00:06:52: leisten müssen.

00:06:53: Ich habe auch viel gehört, dass es so ganz viel... Also eher Männer das machen als Frauen.

00:06:58: Oh ja!

00:06:58: Das ist mein Kleber.

00:06:59: Weil das

00:07:00: ganz schwer vereinbar ist eben auch mit Sorgearbeit, die Frauen dann doch häufiger noch machen als Männer und allen anderen Lebensbereichen.

00:07:09: Und Männer sich da eher Zeit für freischaufeln können oder weil ihnen von ihren Frauen freigeschauffelt wird?

00:07:15: Oder wie auch immer ist es bei euch auch so

00:07:18: weiß ich jetzt nicht.

00:07:19: Es sind nur Männer.

00:07:21: natürlich, wenn eine Frau dabei ist, junge Frau dann ist es die Protokollantin vom Amt, kommen sie dann?

00:07:31: Also so weiß bisher als ich da war und ich werde auch immer gefragt ah, wenn du dich so viel engagierst warum machst du denn nicht in eurer Gemeinde oder werde auch mal gut ein bisschen mehr Schwung zu haben?

00:07:41: und dann saß ich nun auch schon ein paar Mal dort vor diesen Männern.

00:07:46: Die sind vielleicht ja von vierzig bis jetzt der fünfundsechzehnte oder siebenundsechzig, der Bürgermeister.

00:07:52: Ich denke immer, ich werde mich nie verstehen was ich meine da fehlt dann so ein... man spricht zwar die gleiche Sprache aber es ist jetzt so ein Verständnis voneinander und das wäre für mich so viel Arbeit überhaupt nicht zu erklären und wahrscheinlich auch sehr frustrierend für mich dass ich dachte, da ist meine Lebenszeit mir zu schade.

00:08:13: also Engagement muss mir halt auch Spaß machen und nicht nur ein Krampf sein.

00:08:18: Und denke ich jedes Mal, ja ... wäre toll!

00:08:22: Wäre toll!

00:08:23: Aber ich bin es dann wahrscheinlich nicht.

00:08:25: Ja.

00:08:26: Was ist das?

00:08:27: Ist die Art wie diese Sitzung in der Absprache ablaufen?

00:08:30: Ja, genau die Art auf jeden Fall.

00:08:35: Ich denke immer man spricht nicht die gleiche Sprache.

00:08:39: Also, hier wurde auch das Gemeindehaus.

00:08:41: Das war ein Gutshaus, was vor fünf, zwanzig Jahren aufgebaut wurde wieder und so, ne?

00:08:46: Das steht gerade vor uns auch.

00:08:48: Und das wurde dann vor drei Jahren verkauft.

00:08:50: Und da war es auch so... Gerade für solche Sachen kriegt man so viel Förderung!

00:08:54: Wir machen deine Post rein, wir machen dies rein.

00:08:57: Es kam nicht an, das war unmöglich in diesen Dimensionen zu denken,

00:09:01: ne?!

00:09:03: Also als Verein gibt es halt die Feuerwehr und die funktioniert halt so in gewisser Weise.

00:09:09: Aber alles andere, dass man auch noch mehr machen könnte viel... Ja ich weiß es nicht ist es kompliziert und die unterschiedlichen Meinungen dort und ich meine es ist halt.

00:09:21: also zur Bundestagswahl hatten wir hier auch fifty-fünfzig Prozent AfD Und ja so wird der auch.

00:09:29: da sind keine Ahnung wie die deren Gemeindevertretung wählen aber Es ist ja trotzdem ein schwieriges Publikum.

00:09:36: Also

00:09:36: es ist schwierig, höre ich daraus auch so mit neuen Ideen oder Vorschlägen.

00:09:40: Man könnte mal was anderes machen und man könnte sich irgendwie neuen Bereichen durchzukommen.

00:09:46: Und trotzdem machst du sowas?

00:09:48: Also du hast einen Verein wahrscheinlich nicht alleine.

00:09:51: Das sagt der Verein in Struktur ja schon.

00:09:54: Quitis eV in der Region und ihr macht dort Bildungsarbeit, Ferienangebote habe ich gerade aktuell gesehen Wahrscheinlich auch Kulturveranstaltungen, sowas in der Richtung.

00:10:06: Und organisiert da was?

00:10:08: Wie kam es dazu?

00:10:09: Was ist das für ein...

00:10:10: Und was is Quiche jetzt überhaupt?

00:10:12: Ja!

00:10:12: Das ist das Fürn

00:10:13: Wort!

00:10:15: Quiche?

00:10:16: Vielleicht fangen wir mal damit an.

00:10:17: ja.

00:10:18: Kommt von Quittung.

00:10:19: Genau und das ist ein spürtischer Ausdruck aller Norddeutschen.

00:10:24: Es ist so Hamburger Platt, das haben wir uns nicht ganz gut überlegt vorher Aber

00:10:28: gut

00:10:31: Und es heißt eben, einen Ausdruck der Norddeutschen für alle die das ungeheuerliche Pech hatten nicht im Norden des Lichts der Welt erblickt zu haben.

00:10:42: Ja

00:10:43: und da gibt's eben ein zugereister Einfährlingast auf jeden Fall einer der Hochdeutsch spricht kein Platz spricht.

00:10:51: uns kommt halt so aus dem platt deutschen Hamburger Menschen, die da eine Wohnung oder zur Wahl gehen konnten.

00:10:58: So ein etwa sag ich es jetzt nur.

00:10:59: Die mussten eine Quittung vorlegen.

00:11:02: Die coolen Quittungen oder Mietquittungen keine Ahnung und das waren eben die mit der Quittungsquitte, die quittjes.

00:11:08: Als Nachweis dass sie noch wohnen.

00:11:09: Ja dann bin ich auch in Quittjes, also ich wohne seit zwanzig Jahren im MV, oder fünfzehn, sechzehntin, siebzehn?

00:11:16: Na ja vielleicht sind's auch schon zwanziger mittlerweile.

00:11:19: Bin aber zugereist sozusagen.

00:11:21: Bist du auch ein Quittje?

00:11:23: Ich ja, auf jeden Fall.

00:11:24: Ich komme tatsächlich aus Achsen-Anhalt und wir sind alles Quittis, genau, alles.

00:11:34: Aus verschiedenen Bundesländern und genau... Das ist

00:11:37: eine interessante Selbstbeschreibung!

00:11:39: Also ihr werdet's wahrscheinlich auch als Quitties also als zugezogene Bezeichnet?

00:11:43: Wenn das jetzt Hamburger Platt ist, dann ist die Frage ob es da auch so besprochen wird.

00:11:47: Aber ich kenne das hier aus Brandenburg ja auch dass die Zugezogenen sind ja auch oft ein Problem oder man kann noch dreißig Jahre schon da leben und man ist noch zugezogen.

00:11:54: Habt ihr das euch sozusagen angeeignet?

00:11:55: Ist das die

00:11:56: Idee?".

00:11:57: Ja, so hat irgendwie gepasst!

00:11:58: Man sucht ja so ewig nach einem Vereinsnamen immer wie wir ihn heißen und Kulturscheune... Das gibt es ja alles schon oder?

00:12:06: Es gibt halt das mit Kultur.

00:12:08: Und irgendwie hatte ich mal ein kleines Wörterbuch Blattdeutsch in der Hand von Pons, so einen Mini-Teil und hab so geblättert und für Quittis gab's plötzlich zwei Miniseiten und dachte mir, dass is'.

00:12:19: Das sind so Zufällige.

00:12:23: Ist das so geblieben oder kommen da auch, wie heißen die denn?

00:12:27: Alteingesessene dann langsam mit rein, wächst es zusammen...

00:12:34: Wir haben Räumlichkeiten in Gneuen.

00:12:36: Nur mal ein Werkstattladen, wo wir die Kurse und Hausaufgabenhilfe ... Ich mache ganz viele Kurse im Abseitling im Textilbereich.

00:12:44: Hausaufгabenhilfen, Spielcafé, Frauentreff, Frauenfrühstück.

00:12:49: So verschiedene Sachen haben wir in unseren Räume in Gnäuen, damit die Kinder direkt hinkommen können.

00:12:55: Und natürlich ... diesen Raum haben wir schon zehn Jahre.

00:12:59: Und wir haben jetzt im Basto unsere eigene Scheune von mir und meinem Partner, den Verein verpachtet.

00:13:07: Und die sind dann vor ... in der Corona-Zeit ausgebaut?

00:13:11: Also, da hatten wir sehr viel zu tun.

00:13:15: War auch nicht so schlimm, dass wir nirgends hin konnten.

00:13:18: Dann haben wir uns gut konzentriert.

00:13:21: Seit vier Jahren haben wir hier die Räumlichkeiten eröffnet.

00:13:24: Das sind noch mal so zwei Hundert Quadratmeter in einer Scheune.

00:13:29: Ja!

00:13:30: Und da macht die Veranstaltung.

00:13:32: Genau, hier machen wir auch regelmäßig... Also es gibt zum Beispiel ein Zumba von externen Trainerinnen.

00:13:38: Das läuft auch sehr gut.

00:13:40: dadurch kommen so Frauen zu uns, die ich sonst gar nicht kennenlernen würde und jetzt auch darüber wieder ganz viele Kinder zu diesen Ferien spielen.

00:13:49: das ist dann immer so.

00:13:51: Wir machen einen bunten Familiennachmittag einmal im Monat mit Kreativangebot um den Kopf.

00:13:58: Ja, letztes Jahr hatten wir einen französischen Abend mit Musik oder auch mal ein Theaterstück und ja verschiedene Sachen.

00:14:06: Versuchen wir hier zu managen und aus dem Dorf merken immer wieder es kommen wenig.

00:14:12: tatsächlich so'n Klönschnack für Senioren haben wir noch.

00:14:15: das läuft gut sagt immer Kinder und ab siebzig das läuft Gut.

00:14:20: Ahja, Kinder und ... Na gut okay!

00:14:23: Zu Kindern gehören ja auch Eltern und Familien.

00:14:25: die sind ja dann nicht ganz fern von euch

00:14:28: Genau, aber dass die zu veranstalten kommen ist eher wenig.

00:14:32: Zu dem Ferienspiel machen wir dann noch so einen Elterncafé am letzten Tag, Präsentationen.

00:14:36: Da versuche ich mit den neuen Eltern ein bisschen zu quatschen und so.

00:14:41: Aber es ist schwierig um.

00:14:42: wie gesagt mit diesen Wahlergebnissen braucht man sich auch nicht wundern!

00:14:48: Ich habe was ich gesehen hab... Ihr habt doch Migrationsberatung?

00:14:54: Genau, das haben wir auch

00:14:55: in Knäuen.

00:14:55: Das ist ja so eine Vorstellung von so ländlichen Räumen, von denen du sprichst... Da ist die Forschung jetzt glaube ich schon außen und da gibt es doch keine Migration hin.

00:15:05: Also ist das notwendig?

00:15:06: Braucht man Migrationsberatung?

00:15:08: Genau, ist Migrationssozialberatungen und wir machen auch Unterstützung für Geflüchtete.

00:15:14: Ja, im Knäunen tatsächlich gibt's nicht mehr so viele, aber die Letzten wollen jetzt wegziehen weil es einfach auch in der Schule zu viel Rassismus gibt.

00:15:22: Aber fünfzehn Kilometer von Gneuen oder nicht mal ist halt Jürgenstorf, das ist eine Gemeinschaftsunterkunft und da sind wir halt auch schon aktiv jetzt seit zwei tausendsechzehnt.

00:15:33: Und im Wiederum sind wir bei der Mitorganisation vom Willkommens Café für Geflüchtete und dadurch begleiten wir ganz viele Menschen nach Teterow in Wohnungen, weil da gibt es einen Bahnhof.

00:15:47: Die Leute hat ja kein Bahnhof und begleiten jetzt schon viele Jahre Menschen und Kinder, also Familien alleinstehende und so.

00:15:56: Und jetzt auch die Kinder, die man bei unserem Fernspiel nicht schatteln wir dann eben... und so sind wir dann in den Kontakt genau überhaupt.

00:16:03: Also das verbindet uns als unsere aktiven, unserem Vereins.

00:16:07: Das ist halt unsere starke Verbindung miteinander, dass wir wirklich Unterstützung für gepflichtete Familien.

00:16:13: leisten und dass auch so ein wichtiger Schwerpunkt für uns ist.

00:16:17: Und funktioniert das?

00:16:18: Also wenn die begegnen sich ja dann auch, dann sagst du es gibt ganz viel Rassismus zum Beispiel in der Schule und so.

00:16:23: und dann in eurem Ferienprogramm kommen sie aber zusammen.

00:16:29: Gibt's da auch Probleme oder...

00:16:30: Nee!

00:16:31: Da gibts keine Problemen.

00:16:33: Da gibt's immer wieder, muss man mal bisschen vermitteln.

00:16:35: Dass ein bisschen näher zusammenrückt und dann lausche ich ja immer, hab ich immer mal mein Ohr so am Gespräch.

00:16:43: Geht schon mal und kriegt deine Eltern sprechen die Deutsch oder jetzt hatte ich also Mädchen wo die Eltern aus Ghana sind?

00:16:51: Und dann ja, das ist schon witzig!

00:16:53: Dann haben wir halt so Hände gemacht auf den Händen und dann wird bei ihren Armen so richtig doll geguckt wie diese Farbe dann wirkt.

00:17:02: Also auch so diese Berührung, es gibt sonst keine Berührungen damit natürlich.

00:17:06: Und ich meine wenn man nie Menschen anderer Kohleur sieht ist es halt auch schwierig damit umzugehen.

00:17:12: also viele Kinder die hier geboren sind.

00:17:15: Ja da gibt's ganz viele verrückte Freundschaften dann plötzlich und das richtig schön.

00:17:22: Aber was du sagst was natürlich ein zentrales Merkmal immer bei ländlichen Räumen ist wirklich was du da ja angesprochen hast Mobilität.

00:17:28: Man muss erstmal diesen Zugang herstellen bestimmte Gruppe nicht, wenn sie nicht über ein Auto oder eine Bahnanbindung oder sowas verfügt.

00:17:38: Also ihr... die Leute kommen zu euch weil ihr das organisiert, dass sie zu euch kommen können?

00:17:44: Genau mitunter, mitunter haben jetzt auch schon verschiedene Menschen natürlich ein Auto ja.

00:17:48: Ja, das haben wir uns bei unseren Standard.

00:17:50: also wir leben hier seit zwanzig Jahren Als Familie und dann gibt es halt die Scheude, die immer leer stand.

00:17:56: Und warum nicht da nie was vor Ort machen?

00:17:58: Und dann erst mit dieser Arbeit sind wir dann zu richtig?

00:18:01: ist uns das so richtig aufgefallen.

00:18:03: Ach ja wie soll man das machen?

00:18:04: weil... Wir haben immer zwei Autos gehabt.

00:18:07: oder vergesuch uns manchmal auch nur mit einem Auto, aber das ist super schwierig und ich komme selbst vom Dorf.

00:18:13: Ich hatte mit sechzehn auch meine Simsons stehen also ich habe immer meine eigene Mobilität gehabt natürlich weil ich es konnte oder damals noch billiger war die Fahrlaubnis Und jetzt auch zwei Autostes ist halt.

00:18:25: Ja es ist wichtig und das war neu für mich dass es ja Menschen dann gibt.

00:18:30: tatsächlich wie sollen die überhaupt zu uns kommen?

00:18:32: Wir

00:18:33: haben

00:18:34: einen ähnlichen Vereinsbus und ein E-Bus, da freuen wir uns auch ganz doll.

00:18:40: Dann bedeutet das eben, wir müssen schatteln oder manchmal benutzen den auch schon andere Menschen.

00:18:46: Du

00:18:49: erzählst gerade

00:18:50: gar

00:18:51: nicht

00:18:53: viel Wege.

00:18:53: Entschuldigung Daniel, ja!

00:18:55: Wir nehmen hier heute mit Zoom auf.

00:18:57: Wenn wir uns ins Wort fallen, dass es so wie sonst manchmal schön rausschneiden, dass das so glatt

00:19:01: ist... Gerade ganz viele Geschichten des Gelingens, das finde ich gerade sehr schön.

00:19:06: Also du erzählst... Du machst grad wie so eine Gegenerzählung zu der Erzählung die man glaube ich in Berlin über Mecklenburg-Vorpommern hat.

00:19:12: Wo man also hat ja André auch ein bisschen gestartet ne?

00:19:16: Da ist grad Druck im Mecklemburg- Vorpommeren und ich find's grade ziemlich beeindruckend wie du.

00:19:23: einfach jetzt hier machen wir halt und sitzen mir da zusammen und dann hör' ich da halt zu und es beeindruckt mich gerade sehr.

00:19:30: Also die Vereinsspiele, das ist auch wirklich mein Highlight.

00:19:32: Wir hatten dreiunddreißig Kinder da und also ich finde es auch auf wirklich tatsächlich von fünf Jahre bis vierzehn.

00:19:40: Das war eine Herausforderung.

00:19:43: aber ja wir haben auch so ein Außengelände ne?

00:19:46: Und wir waren auch sechs Betreuerinnen dass immer überall jemand dabei ist Und ein jung syrischer Mann, der jetzt in unserem Team jedes Jahr dabei ist.

00:19:56: Meine Töchter auch und dann wieder so junge Frauen, die ihn mitgemacht haben.

00:20:04: Das ist für mich immer so ein Highlight, wo ich so ganz viel rausschöpfe wie die Kinder sich dann mir lieben.

00:20:09: Das lieben einfach bei uns.

00:20:11: Die sind einfach ganz gerne hier und fragen am letzten Tag schon was ist mit nächster Woche?

00:20:17: Wann kann man hier schlafen?

00:20:20: Und was braucht es dafür?

00:20:21: Also ich vermute mal, das ist also ganz viel Engagement.

00:20:24: Man muss das wollen und man braucht irgendwie ein Ort, man muss die Mobilität organisieren.

00:20:28: Ich vermute weil es hat auch ganz viel mit Fördermittelakquise zu tun und eben ganz viele Leute, die dann so mitmachen.

00:20:35: Genau auf jeden Fall!

00:20:36: Ganz viel Fördtermittel.

00:20:37: wir haben's auch geschafft tatsächlich uns Personalstellen zu schaffen.

00:20:41: Wir haben drei kleine Personalstellen bei uns Eben.

00:20:44: auch die Migrationssozialberatung gab es eben von Lagos und auch vom Integrationsfonds, wenn man noch gefördert dieses Jahr.

00:20:54: Und eben ganz viel Kinder- und Jugendarbeit ist so Aktion Mensch bei uns als Förderung ganz wichtig und verschiedene Sachen.

00:21:02: aber das ist ganz viel.

00:21:04: also Konzepte schreiben und sowas mache ich meistens macht ja noch Spaß Auch noch das Geld ausgeben, aber die Abregelung

00:21:12: ist

00:21:12: einfach.

00:21:13: Und das machen wir halt ehrenamtlich und das ist wahnsinnig viel.

00:21:19: Das ist eine Sache, die mich manchmal in den Kopf zermatert weil ja die aktuelle Bundesregierung unbedingt dem entbürokratisieren wollen.

00:21:31: Und dann machen sie sowas wie Demokratie leben sollen noch mehr Evaluationsstufen bekommen.

00:21:36: also es wird verkompliziert Und im gleichen Atemzug will man aber Dokumentationspflichten für mittelständische und große Familienunternehmen, sowieso für Konzerne zurückfahren.

00:21:49: Ich denke mir manchmal wie toll könnte die Gesellschaft sein wenn man einfach Vertrauen in die Gesellschaft hätte?

00:21:57: Aber vielleicht weniger vertrauen in Firmen!

00:22:02: Ja, gerade als gemeinnütziger Verein.

00:22:04: Man muss ja also die Gemeinnützlichkeit auch wieder auf einem über so Finanzamt nachweisen und da wieder die Abrechnung machen und dann diese ganzen Förderungen.

00:22:12: Und manchmal sind ja auch Leute, die einfach wieder Geld verteilen, wo man wieder dran ist und die dann noch genauer sind weil es nicht ihre eigenen Projekte sind.

00:22:20: Ich finde das Wahnsinn!

00:22:22: Und jeder ein anderes System Ja, es ist schon viel.

00:22:26: Also die

00:22:27: ganze Geschäftsführung und Akquise, die läuft eigentlich im ehrenamtlichen Bereich?

00:22:31: Und dann um ein paar Wochen Schulangebot, Fähen-Angebot irgendwie herzustellen muss halt drum herum ganz viel ehrenamtlich geleistet werden.

00:22:40: Genau da muss ganz viel geleistete werden.

00:22:41: aber wir machen ja auch diese Wochenkurse.

00:22:43: ne also wir wollten ja schon auch Das ist schon ein Aspekt auch für uns gewesen, wenn wir so viel Engagement in unseren Vereinen, unserem Quittis stecken.

00:22:51: Dann wollen wir auch davon leben können.

00:22:53: Sonst schafft man das einfach nicht.

00:22:55: Wir können nicht noch irgendwie nach Ostern arbeiten zum Beispiel und dann ... Und das war schon klar.

00:23:00: Es ist natürlich für uns auch klar einen eigenen Nutz, wenn man Personalstellen hat.

00:23:05: Aber es war noch sehr lange selbstständig und da wird ja immer schwieriger.

00:23:11: Selbstständigkeit, das wird ja auch immer... Es ist nicht gewollt sag ich mal.

00:23:15: Also Honorargelder zu agrieren wäre jetzt noch viel einfacher als Personalstellen und das ist ja noch eine größere Abrechnung aber es wird gar nicht gewullt.

00:23:23: Das ist ja auch zu kompliziert für die einzelnen Menschen dann.

00:23:27: Und zusätzlich zudem was du da jetzt so lokal vor Ort machst bist du ja auch noch, sondern es hat André mich so angekühlt.

00:23:35: Ich mach mal noch eine Schleife.

00:23:40: Netzwerk in Mecklenburg-Vorpommern, dem eilt ein extrem guter Ruf voraus.

00:23:45: Also sagst du an, als zum Beispiel gucken die Leute nach Mecklburg- Vorpomern und denken, oha!

00:23:50: Die kriegen das aber da gut hin, Leute aus Berlin gucken hin... Und zwar gibt es dieses Netzwerk zusammen bewegen, evv?

00:23:56: So heißt das?

00:23:56: Ohne evv.

00:23:57: Ohne EV.

00:23:58: Ah, ist das Zusammenbewegung, ne?

00:24:00: Okay, dann Netzwerkszusammenbewegungen.

00:24:02: Und da bist du auch ganz aktiv,

00:24:04: ne?!

00:24:06: Das ist sozusagen nochmal das was ihr im Lokal macht noch mal zu einem Netzwerk zu machen.

00:24:10: Was kannst du da uns erzielen zu?

00:24:14: Mecklenburg ist natürlich ein Flächenland, aber engagierte Menschen treffen sich regelmäßig an verschiedenen Punkten hier.

00:24:25: Sei es bei einer Demo oder bei verschiedenen Veranstaltungen trifft man sich einfach genau.

00:24:31: und dann kam eben auch so das war letztes Jahr September Ja, wie können wir uns besser vernetzen und was können wir tun?

00:24:40: Und dann gab es so mehr Sitzungen dazu.

00:24:45: Es kam immer andere Leute auch dazu.

00:24:47: Also es war ein Rostock und irgendwie ja... Wir brauchen vielleicht zur Wahl nicht wieder eine Demo um Menschen zu überzeugen weil da sind ja nur die eigenen Leute wieder.

00:24:59: oder wir brauchen vielleicht nicht Sticker und Flyer überall sondern Was gibt's noch für Ideen?

00:25:07: Und dann kommt immer von ... Dann war eben so, lass uns doch mal ein Treffen machen mit vielen Menschen.

00:25:16: Mit unseren Ideen.

00:25:17: was kann es sein und was wollen wir zusammenmachen?

00:25:20: wie könnte das aussehen?

00:25:21: Das war echt im Zirkus-Fantasial kam dann hundertfünfzig Menschen zusammen und das war richtig toll geplant.

00:25:32: Es gab so eine Dynamik dann.

00:25:34: Wir müssen mit den Menschen reden, wir müssen im ländlichen Raum mehr machen und da fühlte ich mich von Anfang an natürlich angesprochen.

00:25:41: die Rostockerinnen wissen ja nun auch nicht immer Bescheid und ich denke auch manchmal sehr naiv oder wartet ihr in eurer Sendung Wie habt ihr das gesagt?

00:25:53: Die Angeber der Linken oder die Arogramm.

00:25:55: Nee, die Spiesigkeit!

00:25:59: Ja, stimmt, dass man in eigenen Blasen dann so wie anderen redet und da

00:26:03: habe ich mich natürlich voll angesprochen geführt und auch aus einer Einsamkeit hier auf dem Land.

00:26:09: Natürlich gibt es immer dies und das aber kein Netzwerk im Sinne und dass man hier weiter überleben kann.

00:26:18: Ich hab ganz genau gemerkt, ich brauch den größeren Netzwerken.

00:26:21: Da bin ich da mit dazugekommen.

00:26:25: Also begonnen hat alles mit einer großen Versammlung in diesen Mitmach-Zirkus, also dort wurde dann doch nach Rostock ins Zentrum eingeladen.

00:26:33: aber es hat funktioniert das Menschen von überall aus allen Landesteilen dort zusammengefallen?

00:26:37: Genau, Schwerin, Kreisfall... Zusammenbewegen.

00:26:39: die Kampagne sind drei Regionalgruppen natürlich Ost-, Süd-, Mitte Zwei mal Südost, glaub ich gibt's jetzt.

00:26:48: Und ja und du kannst wirklich auch sehr viele aus den verschiedensten Gegenden.

00:26:54: Ja.

00:26:55: Und da sei das Rostergehend auch als günstigste zum Anfang.

00:26:57: Ja

00:26:59: okay also es ist sozusagen zentral gelegen aber...

00:27:02: Ich muss daran denken, ich weiß nicht ob du dich daran erinnerst.

00:27:04: Wir haben ja mal eine Konferenz organisiert weil wir Landforschung gemacht haben und dann haben wir eine Konference organisiert wo wir sowohl Wissenschaftlerinnen die über den ländlichen Raum forschen als auch Projekte eingeladen haben die im ländischen Raum aktiv sind.

00:27:19: Eine der ersten Sätze, der Gäste war ja sehr witzig dass ihr uns hier alle nach Rostock einladet.

00:27:23: Also wenn überhaupt es eine Großstadt in Mecklenburg-Vorpommern gibt dann ist das Rostok.

00:27:28: Bei Schwerin würde ich schon diskutieren ob das wirklich die Großstadt hat.

00:27:33: und ja... Gut hin!

00:27:37: Die Kunst ist diese Einladungspolitik.

00:27:39: Es war geschaffen, dass dort Leute aus unterschiedlichen Teilen zusammenkamen und die haben gesagt, lass uns jetzt hier nicht so eine Nullachtfünfzehnpolitische Kampagne machen zur Wahl sondern lasst uns unser Engagement und das was wir tun miteinander und wofür es wert ist sich einzusetzen in den Mittelpunktstellen.

00:27:57: Genau, das hat so ein bisschen.

00:27:58: immer geht es auch aus von Stefan Mao.

00:28:05: Wie er eben das so analysiert hat was welche Wirkung hat ne?

00:28:09: Flyer hat so und so viel Wirkungsdigger.

00:28:12: dies Veranstaltung dass und aber die Haustürgespräche Die haben zum Beispiel ganz viel Wirkung auf den Menschen auf dem Wahlverhalten Und ja und so hat sich das immer so weiterentwickelt.

00:28:25: Wie können wir mit den Menschen ins Gespräch kommen?

00:28:27: Wie könnte das

00:28:28: aussehen?".

00:28:29: Und dazu gab es eben ganz viele verschiedene Ideen.

00:28:32: Zum Beispiel gibt's jetzt ein Klönschnack auf dem Marktplatz, das hatten wir auch im Juni in Neun und dazu gibt's halt Tische mit Papiertischdecken die beschrieben werden und Gespräche geführt.

00:28:46: Ich hatte auch sehr interessantes Gespräch.

00:28:48: Das waren garantierte AfD-Wählerinnen.

00:28:50: Aber das war mega!

00:28:53: Oder es gibt die Wunschvisualisierungsmaschine.

00:28:58: Die sieht toll aus, ich habe ein Bild von

00:28:59: Ihnen.

00:28:59: Genau, auch Worte erfunden!

00:29:01: Sehr witzig... Also wirklich mit witzigen Sachen.

00:29:04: Es gibt die Hüpfburg jetzt als Tour.

00:29:07: Es ist der Eisbus Gabi.

00:29:12: Es sind ganz viele verschiedene Sachen in Hausdürcksprächen.

00:29:16: Geht sicher auch los, denke ich mal.

00:29:19: und was haben wir noch?

00:29:22: Ja, es soll auch noch ein heiß Luftballon geben.

00:29:25: Also

00:29:25: auch ein bisschen ... ja, waren witzige Sachen.

00:29:29: Aber eben mit so einer Freude heranzugehen und genau das was unseren Verein... irgendwie ist auch so eine... Was wir beschreiben Begegnungen Gemeinschaft fördern Das steht bei uns im Verein Und genau das ist zusammenbewegen und das ist genau das wo ich mit reingehen möchte.

00:29:47: Wollen wir mal zu deinem Song kommen?

00:29:48: Weil ich hab müssen die Skulptur dieses Zusammens

00:29:52: Genau, es gibt euch hier so eine Zeit in deinem ersten Song wie lautet You and me together fighting for our love.

00:29:57: Bronzegebiet mit

00:30:49: wine.

00:31:26: Genau, von Donnerstag bis Sonntag ging das.

00:31:29: Aber das war ja auch von siebzehn Uhr bis höchstens einundzwanzig Uhr.

00:31:35: Und wir sind dann mit unseren Mopets von Dorf zu Dorf gefahren und die Öffnung des Dorfes für mich andere Menschen, also Jugendliche kennenzulernen, die nicht in meiner Schule waren.

00:31:47: Das macht sehr witzig!

00:31:50: Ich mag so'n Beat, dieses Apziker... finde ich motiviert oder animiert mich wahnsinnig zum tanzen.

00:31:59: Und dann ja, ich habe neulich auch von Jimmy Summerville die Doku gesehen und es hat mich nochmal so was von leben und fand ich sehr beeindruckend und seitdem höre ich das nur regelmäßig mal an.

00:32:15: Also ich selbst bin eine absolute Sprachidiotin.

00:32:19: Das ist immer sehr witzig, als ich versuche seit dreißig an Englisch oder Französisch zu lernen und kann mich... Kann mich da nicht entscheiden und bleibt dann so hängen?

00:32:29: Das

00:32:30: verstehe ich nicht.

00:32:32: Aber das wird noch lustig bei deinem dritten Song, weil der ja französisch ist und ich dachte du kannst uns dann helfen.

00:32:36: aber...

00:32:37: Doch,

00:32:39: das mache ich!

00:32:41: Ich finde halt beim Bronzegebiet, andere kannte Bronzegebieten nicht, ich kenne die vor allen Dingen durch die Radio-Eins-Sommersonntage, weil die da regelmäßig irgendwie auf Platz eins oder in die Top ten gewählt werden.

00:32:52: Ja, aber es gibt doch noch diesen anderen Song von Bronzegebiete über den Small Town Boy Und der würde dann auch noch mal sehr gut passen.

00:33:02: Aber

00:33:02: er hat nicht so einen tollen Beat gehabt, ich wollte den auch nicht

00:33:05: machen.

00:33:06: Ich habe mir gänstern gut vorbereitet.

00:33:08: aber es ist natürlich ja auch alles zu wie Sommerfüll ist seit auch ein Mensch der diskriminiert wurde und Rassismus erlebt hat Und ich denke auch jetzt ist, ja es ist jetzt auch noch nur dadurch dass die CSD immer mehr werden und immer mehr Menschen werden.

00:33:26: Es sind gerade solche Lieder, die schon so alt sind.

00:33:29: Ja super wichtig umkommen nochmal hoch wären ja auch auf solchen Veranstaltungen wieder gespielt oder mehr gespielt.

00:33:39: Gibt es einen CSD bei euch in der Gegend?

00:33:41: Nee ich baue ein Rostock.

00:33:43: Du warst ein Ronstock Das war jetzt am letzten Wochenende Aber da irgendwie Teterodemien oder so, da gibt es sowas.

00:33:49: Teteros manchmal vorgesehen.

00:33:51: aber ja man muss auch aufpassen dass die Veranstaltungen dann nicht zu klein bleiben und dadurch ein bisschen peinlich wirken.

00:33:58: Das muss man wirklich sagen.

00:33:59: ich war jetzt einmal auf dem CSD in Angermünde und wenn du aber mit nicht mal hundert Leuten an einem heißen Sommertag durch Angermunde läufst und denn auch noch die Route eher in die Peripherie geht an Stadtzentrum das ist Krass.

00:34:18: Und dann halt natürlich mit den LGBTQ-Fahren und einfach, man ist ja auch sehr bunt unterwegs und es läuft Bronzegebiet meinetwegen auch.

00:34:28: Ja das ist schon eine andere Erfahrung.

00:34:32: Gräfis Mühlen immer ein kleineres aber da standen dann auch Klaufe dreißig Gegner drinnen daneben.

00:34:41: Und dann ist man auch einfach froh in Oranienburg, wenn dann eben da zwei Hundert Neonazis stehen.

00:34:46: Das war nämlich so und bis dahin nur so drei hundert Fünfhundert Leute für den CSD waren und dann auf einmal einen Zwei S-Bahn noch kommen mit einfach fünfhundert Antifa Leuten aus Berlin.

00:35:00: In dem Fall hat mir das ein Gefühl der Sicherheit gegeben... Einfach so schwarz-vermummte, also eher schwarz angezungen Leute kamen an statt jetzt die bunten Leute.

00:35:11: Aber es hat mir in Rheinland-Burg eine Sicherheit gegeben auch.

00:35:14: Da fühlte ich mich ein bisschen... Obwohl

00:35:15: das andererseits manchmal auch kritisch gesehen wird, dass dann halt irgendwie so Großstadt-Szeneleute irgendwo hinkommen und dann glauben hier irgendwas machen zu müssen.

00:35:24: Ja aber da war das verabredet, das war auch gewünscht von den Veranstaltern.

00:35:27: Das haben sie nicht einfach so gemacht sondern das war so organisiert Und es hat dann einfach doch... Also gerade Oranienburg, ne?

00:35:37: Ein Ort wo ja auch die Dionazis-Szene besonders stark ist.

00:35:41: Da hatte mir das eher Sicherheit gegeben.

00:35:42: Ja und es gibt auch die Kritikdaten bestimmt.

00:35:44: aber jetzt in dem speziellen Fall war das so.

00:35:46: Ich wollte dich noch etwas anderes fragen weil du hast ja nicht von den Kneipen von den Discos gesprochen.

00:35:53: Und damit beschreibst du doch eigentlich auch wieder nochmal diese Räume, die es eigentlich braucht, wo man sich begegnet.

00:35:59: Und grade so Discos ist auch ein bisschen.

00:36:02: also wenn ich an an die Biografie meiner Eltern denke, die in der Prignitz aufgewachsen sind auch auf diesen Dörfern.

00:36:08: Also ganz ähnlich wie du es beschreibst also des Dorf meines Vaters.

00:36:12: Damals dran hat ein Wunder mittlerweile nur noch unterhundert und diese sind dann mit ihren Simsons und ihren Schwalben dann auf den Diskurs gefahren.

00:36:20: das waren die wichtigsten Ort überhaupt Und viele dieser Orte sind nicht mehr vorhanden Auch in diesen kleinen Orten also zumindest da in der prignitz.

00:36:31: Also meine Eltern haben sich kennengelernt in der Disco in Wildberg.

00:36:35: Sie haben getanzt zu Lady In Red von Uriah Heep, das wird mir so die Geschichte erzählt und diese Disco gibt es einfach im Wildberg nicht mehr.

00:36:43: also da gibt es keinen Ort mehr wo sich Jungt trifft.

00:36:51: Zwischen Neustadt und Neuropin

00:36:53: hab ich auch mal gewohnt in der Nähe.

00:36:55: Witzig!

00:36:56: Lüschfeld, genau.

00:36:58: Wie das alles sozusagen fällt hier?

00:37:01: Ja diese Orte ja gibt's nicht mehr aber es gibt schon genügend Orte.

00:37:05: jetzt gerade im Sommer sind halt so viele gerade die Sommerfeste und da Kulturfest dort Kulturfest was man gar nicht mehr schafft überall hinzukommen und Es gibt schon Genügend orte.

00:37:18: oder wir hatten ja auch hier wir haben vor drei Jahren einfach nur Dorfdisco gemacht.

00:37:24: Da waren wir dann siebzig Leute, aber eben auch viele wirklich, sagen wir mal wieder Freunde von uns zugezogene, auch wenig von hier.

00:37:34: Das nächste Mal waren es fünfzig und dieses Jahr waren wir dreißig.

00:37:40: Ich versteh's nicht!

00:37:41: Wir machen das am dreizigth April, also tanzen im Mai oder Disco in den Mai nur mit... Also wirklich dann ohne Inhalte, das sag ich.

00:37:50: Ansonsten haben wir ja schon Inhalter und nur Tanzen und Getränke zu sich nehmen.

00:37:58: Und plötzlich kommt niemand mehr und ich verstehe es einfach nicht.

00:38:01: Also wir sind auch immer wieder dran Formate zu gucken.

00:38:04: warum wie so ne?

00:38:06: Ja also ein ständiges Lernen

00:38:08: und

00:38:09: auch mich.

00:38:09: nur was machen.

00:38:11: Wie mobilisiert man Leute dahin?

00:38:13: Wie findet mein Anschluss... Warum

00:38:15: war's da so?

00:38:15: Warum ist es jetzt so?

00:38:17: Es ist schwierig!

00:38:18: Das ist eben zusammenbewegen auch, ne?

00:38:21: Neue Orte schaffen oder jetzt eben einfach mit dieser Hüpfburg.

00:38:24: Klar das Worte ist natürlich abgeguckt.

00:38:26: Anvergehen ja auch mit der Hüftburg schon rum und haben dann den Würstchen standen.

00:38:30: Und genau so haben wir das in Gnäuen jetzt auch gemacht, Würstchensstand, Hüpfburg.

00:38:35: die Wunsch-Visualisierungsmaschine war da und eben dieser Klönschnack mit Gesprächen eben am Tisch Ja, waren vielleicht auch sechzig Menschen über die vier Stunden da.

00:38:48: Auch sehr wenig würde ich sagen.

00:38:51: Aber man kommt so anders mit dem Menschen ins Gespräch und natürlich hat man die Hoffnung sie doch noch umzustimmen und was anderes rauszukriegen und auch anders ranzugehen.

00:39:03: Ich bin dann auch in meinem

00:39:04: einen

00:39:05: Kommentar... Kannst du das ein bisschen beschreiben?

00:39:08: Was da passiert?

00:39:09: Ich hatte zwei Menschen an meinen Tisch.

00:39:11: Ein junger, vielleicht ein älterer Mann dazu.

00:39:16: Sie kam auch nicht aus Knoin aber findet das alles super dort.

00:39:20: und dann haben sie... Ja was wünscht ihr euch denn?

00:39:23: Grenzen zu!

00:39:25: Sagt er.

00:39:26: Sagt sie aber nicht wie DDR.

00:39:29: Ne nur die mit passt oder so irgendwas.

00:39:32: ne Ich sage, wie meinst du denn da?

00:39:35: Na die Ausländer müssen raus.

00:39:37: Aber hier auf dem Platz sehe ich jetzt gerade... Also die ich kenne sind vier Ukraine-Rinnen mehr, sind jetzt hier grad nicht auf den Markt.

00:39:44: Wie meinst Du denn?

00:39:45: Na, die Messerstecher!

00:39:47: Und so ging das halt, ich sag ja aber... Das ist ja auch... Ja, die sind alle krank.

00:39:52: Auch hier gibt es ja Menschen, die krank sind und wir sehen's ja am Netto eben Menschen, die da ihr Bier trinken und ja ... Die müssen auch mehr arbeiten.

00:40:05: Dann ging es wieder immer so nach unten treten.

00:40:07: Die müssen jetzt auch noch mehr arbeiten ist.

00:40:08: Ja aber die sind ja auch krank und in Gneuen gibt's keine Suchtberatung mehr!

00:40:12: Ja, was sollen die denn machen?

00:40:14: Du weißt doch, Alkoholiker in einem Berufsleben zu kriegen ist ja schwierig ohne dass es irgendein Angebot gibt.

00:40:23: Die sollen mal arbeiten dann würden sie saufen auch sein lassen.

00:40:25: also so die ganze Zeit und dann aber auch wieder Aha, eine Suchtberatung gibt's gar nicht mehr, okay wusste ich nicht.

00:40:33: Und dann hab' ich auch so hier die Ukraine Die versuchen, sich hier einzubringen.

00:40:39: Die kochen ja heute mit uns auf dem Markt und die haben... Also auch immer so ganz vorsichtig bin ich dann ohne dass ich da gleich wütend werde.

00:40:49: Das ist jetzt gerade bereit mich anders vor, dass ich ganz lieb bin!

00:40:54: Und das ist schon sehr spannend.

00:40:59: Eine Frau meinte, die mit bei mir am Tisch saß, eine Journalistin war, sie hat diesen Mann von der anderen Seite gesehen wie seinen Vorhaltschlagader dann immer so pulsiert hat, wenn so Ausländer und das habe ich zum Glück nicht gesehen.

00:41:11: Aber ist schon verrückt wie man die Leute aber auch kriegen kann, wenn man den so ein bisschen mehr erklärt?

00:41:17: Ich habe keine Ahnung, wie viel es angekommen ist.

00:41:20: Aber das geht eben nach unten treten und zu sagen Ja, aber die Menschen sind ja hierher gekommen.

00:41:25: Die IS, ich sage aber, die Syrer sind ja hergekommen weil sie das dort nicht mehr leben wollen.

00:41:31: Also Syrer wird jetzt alles freigehauen oder?

00:41:36: Ich finde, du hast gerade einen ganz interessanten Punkt gesagt.

00:41:40: Du hast gesagt es waren nicht so viele.

00:41:42: Also meintest das sind sechzig?

00:41:44: Ich finde dass sich erst mal sehr viel anhört.

00:41:46: Ich finde es ist gar keine kleine Zahl.

00:41:49: und das andere ist ich glaube was so grundsätzlich ein bisschen unterschätzt wird ist die Macht.

00:41:57: also ich glaube die Evaluation ob das jetzt... weil du grade gefragt hast ob das etwas gebracht hat Das können wir...das ist gar nicht so einfach zu rauszufinden, ob das was gebracht wird.

00:42:06: Sondern manchmal sind es ja so Prozesse.

00:42:09: Vielleicht war dieses eine Gespräch noch nicht das Gespräch, was dazu geführt hat dass die Leute sich für der Wahl jetzt anders entscheiden oder so.

00:42:17: Aber ganz oft sind diese kleinen Mikroschritte, die man geht und manchmal... Und ich glaube, das wird ein bisschen von der Bundespolitik unterschätzt.

00:42:27: Sind es ja die zufälligen Begegnungen, die dann vielleicht doch ganz viel.

00:42:31: Weil es kann ja sein, dass dieser Mensch mit der Halsschlagader beim nächsten Gespräch überzeugt wird.

00:42:38: Sein Kreuz dann eben nicht für eine rechtsextremen Partei zu machen.

00:42:40: Ich

00:42:40: bin gerade überzeugt, vielleicht muss man gar nicht so weit gehen, aber dass das überhaupt die Erfahrung macht, dass es nicht unwidersprochen

00:42:45: wird und da jemand

00:42:47: sitzt und sagt ok na ich sehe es anders.

00:42:50: Also wenn er nicht überzeugt wird auch gut ist ja die Frage wie man's evaluiert, aber wenn er überzeugt werden sollte kann ja sein, dass der nun aber grade, das weiß man ja immer nicht, der Vorstand von dem Kegelklub ist.

00:42:59: und oft funktionieren ja gerade diese Leute die sich eher autoritäre Politik entscheiden auf ihrem Wahlzettel, funktionieren ja eh noch über Autoritäten.

00:43:11: Also manchmal ist dann die eine Person, die vielleicht da ist und sagt, ach guck mal es ist doch ein bisschen anders als ich dachte, die, die dann obwohl nur sechzig da waren, dann aber vielleicht auf dreißig Kiegelbrüder ausstrahlen?

00:43:22: Und deswegen ist diese Evaluation von...

00:43:25: Brüder!

00:43:26: Wie

00:43:26: viel ist viel und wie viele ist wenig bei diesen Veranstaltungen?

00:43:29: Ist glaube ich manchmal gar nicht so einfach zu sagen, weil manchmal reicht die eine Person, die irgendwie sieht ach guck mal so sind sie drauf.

00:43:38: Ja ja absolut und zusammen bewegen also was da auch also zusammen bewegen bedeutet halt auch dass Menschen sich zusammenbewegen und aufeinander zukommen.

00:43:45: aber auch aus der eigenen Bubble können ja Menschen wiehen So aufeinander zugehen.

00:43:52: und zum Beispiel haben wir jetzt in Gneun noch tatsächlich geschafft mit dem Einverein das zu machen, also das zu organisieren.

00:43:59: Mit denen wir jetzt seit zehn Jahren eigentlich geschwiegen haben.

00:44:08: Ja, klasse Geschichte.

00:44:11: aber das kommt eben auch dabei raus dass man sich wieder zusammenfindet, weil das Thema einfach so wichtig ist.

00:44:18: Wahlen in MV zum Beispiel und das war jetzt auch was Schönes dabei oder tatsächlich kam der Fußballchef vom SV-Kneuen dazu und noch andere und waren da mit ihren Kindern einen ganzen Tag dabei.

00:44:32: am Ende eben, weil nicht so viele Menschen waren hatten wir zu viele Würste.

00:44:36: dann hat der SV Kneuen das abgefahren den Rest gekriegt, weil sie schon mal aufgetaut waren und haben sich auch gefreut, dass er nächsten Tag bei ihrem Spiel noch ein ganzer Bürstchen hat.

00:44:46: Und

00:44:47: irgendjemand erzählt dann am nächsten Tag wo er die Würstchen herhat?

00:44:49: Genau!

00:44:52: Es darf man ja auch nicht vergessen.

00:44:53: und natürlich Zusammenbewegung ist ein großes Ding.

00:44:55: wir müssen raus aus unserer Bubble.

00:44:57: Natürlich finde ich auch aber auch in unserer Bubble... kann man ja wieder enger zusammenrücken.

00:45:05: Und das macht es für mich auch aus, ne?

00:45:07: Wie wir hier leben auf dem Land und auch nach der Wahl weiß ich, Wir sind vernetzt Ja!

00:45:13: Wir machen weiter und wir haben uns zusammengefunden.

00:45:17: Ich habe viele neue Menschen kennengelernt Auch intensiver weil wir ein Jahr jetzt zusammenarbeiten.

00:45:24: Das verbindet natürlich auch wieder und ich fühle mich dadurch auch stärker hier.

00:45:28: Es macht mich stark.

00:45:29: Das finde ich schon sehr wichtig für mein Leben hier auf den Dorf.

00:45:33: Jetzt muss ich so eine fiese Soziologen-Quali-Interviewer-Frage stellen.

00:45:38: Kannst du das an irgendwas festmachen?

00:45:41: Was macht dich daran stark, was ist es?

00:45:43: Also vernetzt dich und du siehst andere ... Was genau ist es, wo was dich dann zufriedener stärker macht oder so kannst du das beschreiben?

00:45:57: Na's gibt ja also... ängeren Kontakt mit Menschen, wo ich war.

00:46:03: Was ich ja vorher gesagt habe, man hat sich hier schon gesehen auf Demos und Veranstaltungen und da war aber nicht so was verbindendes dabei.

00:46:09: Zusammenbewegen hat jetzt etwas Verbindendes und dadurch dass wir ein Jahr das jetzt aufbauen und uns besser kennengelernt haben und es gibt verschiedene Anges, wo man sich intensiver trifft an Sachen gemeinsam so sich hochangelt, also so gemeinsame Utopie entwickelt.

00:46:29: Wenn die auch immer noch nicht ganz klar ist.

00:46:32: Aber es entwickelt sich so und das macht mich stark.

00:46:34: Und ich weiß, es gibt jetzt Menschen für mich in Rostock zum Beispiel, aber auch demien und der Umgebung Bützo und Lager, die ich jetzt kennengelernt habe.

00:46:45: Da gibt's Menschen, die sind engagiert, die wollen was anderes und dann könnte ich immer wieder andocken eine guten Veranstaltung oder auch, wenn tatsächlich doch was passieren sollte.

00:46:58: Weiß ich?

00:46:58: Dann habe ich Verbündete.

00:47:00: Ich glaube das trifft es.

00:47:01: Ich hab Gefühl und verbündete Menschen um mich herum stärker als sagen wir jetzt in einer Antifaktion oder sowas.

00:47:14: Ich würde gerne mal zum nächsten Song kommen, weil ich mich frage, ob es da eine Verbindung zu denen gibt.

00:47:18: Was du gerade gesagt hast?

00:47:20: Ich weiß noch nicht, wie das genau.

00:47:21: Jetzt kommt nämlich Karlsachtberg.

00:47:26: Aber mit einer Acht geschrieben und noch ne andere Person Rebkiloid.

00:47:36: Aber mir ging's um Karlsbergenau.

00:47:38: Tanzen ohne Maka!

00:48:30: Siehberger.

00:48:32: Kommt aus Rostock, junge Frau aus Rastock habe ich kennengelernt tatsächlich auch bei Veranstaltungen zum achten Mai, zum Beispiel.

00:48:44: Und ich finde einfach... Also es gibt ja gerade viele junge Frauen die singen und sich ganz viele Gedanken machen oder DJs sind oder so.

00:48:55: Und sich auch grad mit Feminismus beschäftigen.

00:49:00: Was das eben heißt in so einer Welt hier zu leben?

00:49:05: Mich beschäftigt das natürlich immer ganz tolle mit den geflüchteten Menschen.

00:49:11: Ich bin Atheistin und komm so stark jetzt seit Jahren mit Religionen, werd ich konfrontiert.

00:49:21: Und das noch mal so ... Eigentlich, also ich liebe eher das was in Karlsberg singt und erhoffe mir dass auch für meine Töchter oder weiß auch was meine Tökte.

00:49:32: Sie wollen einfach anziehen und sie wollen nicht begafft werden und all diese Freiheiten die wir natürlich schon viel mehr hier haben als in vielen anderen Ländern Aber das ist trotzdem in der Mannwelt doch nicht unbedingt da als gerade bei den jungen Menschen.

00:49:48: Und es ist ja dieses Tanzen ohne Macker, also weil diese Macker... Also es gibt ja diese innerlinke Diskussion über die Macker.

00:49:56: Es gibt natürlich auch in vielen linken Strukturen solche Bagger und was man so mitbekommt ist, dass es schon gar nicht so einfach ist überhaupt in diesen Strukturen diese Macker rauszukriegen.

00:50:09: Diese Maggerstrukturen.

00:50:11: und dann geht das ein bisschen weiter.

00:50:13: also dann haben wir die Diskussion um Rammstein gehabt.

00:50:15: und ich muss jetzt noch mal sagen es gibt ja dieses Sommersontag auf Radio Eins wo immer jedes Wochenende zu einem Thema Songs gewählt wird und da gibts eine Jury und jedes Jury Mitglied wählt zehn Songs Und an der Hand der Songs wird dann ne Liste, der Top einhundert gemacht.

00:50:33: Von den hundnachzehn Jury-Mitgliedern haben so viele Leute einen Rammstein Song gewählt das die auf Platz siebenunddreißig war.

00:50:38: Obwohl wir die ganzen Diskussionen kannten... Also das ist jetzt sozusagen in und diese Jury.

00:50:42: bei Radio Eins können wir davon ausgehen dass da jetzt eher progressive Leute unterwegs sind und da Lieder auswählen.

00:50:49: Dieses Problem existiert ja schon in den Strukturen wo eigentlich Feminismus gelebt werden soll und dann funktioniert es in der Praxis doch nicht so sehr.

00:51:00: Und dann gibt's die Diskussion, die du gerade angeführt hast über diese Männlichkeit außerhalb diesen Räumen, den man eigentlich als sicher erachtet.

00:51:11: Das ist ja jetzt nicht nur du hast Religionen angeführt aber das sind natürlich auch genauso rechte Räume, die ganz stark mit Männigkeit funktionieren.

00:51:23: Wir haben über denen Die Ortsversammlung besprochen, diese Läume sind ja auch für überall.

00:51:33: Ja aber auch im Bereich deines Engagements du hast ja gesagt dass jetzt mit Religion so konfrontiert bist wahrscheinlich auch durch Engagement mit Geflüchteten wo es ja auch bestimmte problematische Frauenbilder gibt und... Genau

00:51:46: die Frauenbildern

00:51:49: ja ganz klar sind.

00:51:50: Gibt's wenn du hast vorhin von diesen Gesprächen also ein gut miteinanderes Gespräch bekommen kannst du darüber ins Gespräch kommen?

00:51:56: über Frauenbild mit Männern aus Dürien oder aus Afghanistan?

00:52:04: Also mit Männer, ja auf jeden Fall Männer die mehr oder weniger Muslimisches da sein abgelegt haben und mehr reflektiert sind.

00:52:19: Da kann man schon gut reden und erfährt man halt auch viele Sachen, wenn man nicht Arabisch spricht aber die Menschen jetzt gut Deutsch sprechen.

00:52:28: Da fährt man halt auch richtig viele Sachen und viele absorte Sachen, aber gut es gibt's natürlich bei den Christen genauso.

00:52:35: Aber ich merke auch bei dem Frauen, ich merge klar, die hören mir schon zu und es gibt ja gewissen Respekt und oft merke ich sie nicken, aber es kommt nicht an.

00:52:48: Es ist so tief ... Ich merke auch immer, es gibt wenig Frauen-Solidarität.

00:52:54: Wenig Frauen-solidarität...

00:52:56: Untereinander?

00:52:57: Untereinander!

00:52:58: Ich meine ich muss nicht jede geflüchtete Frau mit jeder anderen Geflüchteten-Frau zurechtkommen würde ich ja jetzt auch nicht mit jedem Deutsch.

00:53:04: Aber ja ... Es gibt gerade viel getratische Gehetze.

00:53:13: Ich kenne das ja aus dem Heim eben aus der Gemeinschaftsunterkunft.

00:53:16: Da kommt halt eine Frau schon ein bisschen länger her mit einem blauen Auge von ihrem Mann und die Frauen.

00:53:22: Doch, das schad ihr recht!

00:53:24: Sie putzt ja auch nicht ... Und sie kümmert sich nicht und kocht nicht gut.

00:53:30: Das ist einfach nicht euer Ernst.

00:53:31: Da merke ich einfach, es gibt's noch nicht diese jahrhundertalte Kultur oder Regelungen.

00:53:39: Regelungen sind das Ja?

00:53:42: Die ja immer von Angst und was es ich besetzt sind.

00:53:45: Von ihren Männern, von ihrer Männerdomäne.

00:53:48: Ich bin da richtig immer wieder schockiert, wie wenig Solidarität es da untereinander gibt.

00:53:54: Wie viel Getratsche?

00:53:55: Wie viele Schlechtmachen untereinander... Ja.

00:53:58: Und ich finde das deswegen interessant weil ja jetzt ein bisschen die Frage ist was macht man?

00:54:05: und eine Antwort darauf ist, die sind das Problem also dass es deren Kultur, dass es dir in Religion und so Das wäre ja eine Möglichkeit Und da kann man ja eigentlich nichts tun, weil dann ist es irgendwie so unveränderlich.

00:54:22: Und gleichzeitig ist es ja so dass im gerade... Also das weiß ich nicht wie es im ländlichen Raum ist aber ich forsche jetzt zum Beispiel viele in Halle und es gibt in Hallen extrem viele Organisationen die sich mit Frauenrechten beschäftigen, die sich multi Perspektivität auf Religion beschäftigen.

00:54:42: Die auch grade aus arabischen Organisation heraus entstehen.

00:54:46: Also wo Menschen die sich auskennen, die die Sprache sprechen sagen wir müssen Empowerment Workshops machen und wir müssen Demokratie-Workshops zu machen.

00:54:56: Und gegenüber diesen Organisationen gibt es oft einen Misstrauen ob sie das gut hinbekommen.

00:55:00: wie auch immer.

00:55:02: Jetzt für Halle würde mir einfallen es gab jetzt in Halle diese Diskussion um das Heidebad.

00:55:05: ich weiß nicht ob ihr das mit verfolgt habt.

00:55:08: da war der Inhaber des Heidebads Strandbad in Neustadt.

00:55:14: Der hat gesagt, er lässt nur noch Leute reinkommen die gut genug Deutsch können um die Regeln des Bades zu verstehen.

00:55:24: und das war jetzt seine Lösung auf Probleme die es vor Ort gibt weil ich kann mir diese Probleme auch sehr gut vorstellen.

00:55:30: Es gibt Probleme mit der Ansprache von bestimmten Leuten, die sich nicht an die Regeln halten.

00:55:36: Das sind meistens junge Männer oder manchmal aber auch Mütter mit Kindern, die dann nicht genau verstehen, warum das Kind jetzt nicht da waren soll.

00:55:42: Also es ist ein Problem und die Lösung dieses Heidemann-Inhabers ist jetzt aber zu sagen, der müssen die draußen bleiben.

00:55:51: Es wäre jetzt gerade in der Neustadt so einfach gewesen... Zu den ganzen coolen Organisation zu gehen und zu sagen du ich hab hier ein Problem, könnt ihr mit eurer Sprachkompetenz?

00:56:00: Könnt ihr mit euer Kulturkompetent?

00:56:03: Könnte ihr mit eure, ähm.

00:56:05: Mit euren Netzwerken mithelfen dass wir vielleicht einen Schwimmkurs machen für... ...Kids oder das wir vielleicht mal so Kurse machen sowas und eigentlich die Baderegeln in diesem Heidebad und so.

00:56:18: Und dass das aber oft so ein Misstrauen ist ne?

00:56:20: Ich stelle mir vor bei euch im ländlichen Raum ist es schwieriger auch vor weil's vielleicht ... dieser Organisationen nicht gibt, an die man sich da wenden könnte in dieser Form.

00:56:28: Aber sozusagen das bearbeiten des... Also das Erkennen des Problems und das Arbeiten des Problemes von innen heraus ist ja auf jeden Fall nachhaltiger als von außen,... ... aber es natürlich aufwendiger.

00:56:40: Als zu sagen dann müssen... also wir haben uns ja vorhin dieses Gespräch vom Marktplatz berichtet, da ist er dann auseinander raus sozusagen, die Lösung,... ...aber das ist ja keine nachhaltige Lösung.

00:56:50: Also das ist

00:56:52: komisch

00:56:52: gar nicht bearbeitet ne?

00:56:56: Ich glaube, das schaffen wir dann auch gar nicht in den Kreisen wie dieses Willkommenscafémanagen oder so.

00:57:01: Das geht ja auch im Gespräch aber dafür muss man besser Deutsch können und sich besser verstehen natürlich.

00:57:08: Mein Ding ist dann so dass ich versuche die Kinder stark zu machen.

00:57:13: Also wirklich auch während des Willkommens Kaffee laden wir dann einen Teteroseezug gehen und gemeinsam zu baden sind wir älteren deutschen Frauen im Wasser.

00:57:23: Und die Mütter können ja oft nicht schwimmt, sie gucken uns dazu.

00:57:28: Wir hatten das für alle.

00:57:30: Das gesamte KW kam mit den Männern auch... sind dann trotzdem ins Wasser, also wir sind ja ins Wasser gegangen.

00:57:39: Einfach damit die auch sehen was bedeutet denn Baden gehen?

00:57:41: Die gehen halt nicht alleine an den See.

00:57:43: und wie ist es denn das dass man da alle eben im Bikini oder Baderose rumhüpft und auch wir und Kinder und junge Frauen und junge Männer und dass das auch so ein normales Ding für uns dieses Schwimmbad und Baden.

00:57:57: und so versuche ich immer wieder auch gerade die Mädchen bisschen stark zu machen, dass sie schwimmen lernen überhaupt Fahrradfahren lernen und ich bin da eher an den Kindern und alleine stehen mit ihnen.

00:58:11: Also das ist mir dann so wichtig, weil kräftemäßig schafft man halt auch nicht anders.

00:58:16: Das ist halt das was du sagst, dass die Migrationsforschung eben auch als Wissen generiert.

00:58:23: Dass es die zweite und dritte Generationen sind die sozusagen die Früchte ernten kann, der Migration ihrer Eltern.

00:58:32: Also weil tatsächlich die wissen dann oft um ihre Rechte, sie sind dann oft durch das Bildungssystem durchgegangen.

00:58:37: Die sprechen die Sprache und ganz oft sind die dann wiederum den nächsten Schritt ja auch gehen können.

00:58:46: Ja, mir jetzt diese... auch wenn ich vielleicht nicht immer einverstanden bin.

00:58:50: Aber Gynna Baltsche die Integrationsauftragte in Berlin-Neukölln, die ja glaube ich schon dritte Generation ist, die sich eben auch ganz viele Rechte einfordert und auch eben auch im Widerspruch zur Religion.

00:59:07: Da habe ich auch Widersprüche gegenüber das was sie wiederum sagt.

00:59:11: aber was ich sagen will, dass die Migrationsforschung zeigt, wenn wir die Kinder stark machen Also alle Kinder an die Macht müsste man jetzt von Herbert Grönemeyer spielen.

00:59:21: Dann geht's der Gesellschaft auch besser.

00:59:28: was du quasi leistest, also es ist überhaupt nicht zu unterschätzen.

00:59:33: Also in diesem Engagement du schaffst halt eine Gelegenheitsstruktur dass diese Begegnung stattfinden kann das dieser Erfahrung gemacht werden kann.

00:59:39: Also überhaupt mal an einem See gewesen zu sein.

00:59:42: Das heißt dann lange nicht dass die da baden gehen müssen.

00:59:44: und sonst wie?

00:59:45: Nein.

00:59:46: Soll man das einfach mal gesehen haben.

00:59:49: oder eben wie mit diesen Menschen den du dann da triffst bei dem Klönschnack und der dir dann halt ungefiltert so seinen Rassismusankopf wirft Und die Erfahrung macht, dass es nicht unwidersprochen bleibt.

00:59:59: Dass da jemand das aushält, zuhört und dann aber auch was anderes dazu sagt... ...und man geht dann auseinander ist sich nicht einig geworden,... ...aber der geht nach Hause und denkt vielleicht darüber nach so.

01:00:11: Das solche Momente herzustellen finde ich ist eigentlich eine der wichtigsten Punkte von so sozialem Engagement überhaupt.

01:00:22: Dass sich Menschen begegnen.

01:00:23: Auch unterschiedlicher mit unterschiedlichen Hintergründen.

01:00:27: Ja, dieses Willkommenscafé.

01:00:28: Das ist halt auch mit Kaffee und Kuchen.

01:00:31: Donnerstags halb vier bis halb sieben etwa.

01:00:33: Und ja manchmal der auch okay jetzt sitzt man hier so rum mit Kaffe und so.

01:00:38: Aber dadurch das wurde schon vor uns wir sind eigentlich nur da eingestiegen, zwanzig-zwanzig etwa.

01:00:45: Es gab es schon vor und es gibt jetzt um zehn Jahre mit engagierten Menschen aus Teterow.

01:00:49: So ein Sozialwerk ist das auch.

01:00:53: Aber diese Regelmäßigkeit erst mal für die Menschen, ob sie dann kommen oder nicht ist ja erstmal dahin.

01:00:57: Aber Sie wissen Donnerstag kam ich da hin mit meinen Kindern und manchmal sitzt man eben nur da um Kaffee trinken.

01:01:04: Manchmal sind es fünf Leute, manchmal sind wir vierzig.

01:01:07: Ist auch sehr unterschiedlich.

01:01:09: Ich gucke dann auch, dass ich mit den Kindern was mache oder ein bisschen Zeug.

01:01:13: Und manchmal sitze ich so oh jetzt drei Stunden umgesitzt, Wahnsinn!

01:01:17: Aber man kann das nicht so messen.

01:01:20: Das ist ja trotzdem eben dieses soziale Engagement, dass man das überhaupt da ist und dass wir so... Ja für manche wäre es keine Arbeit würde ich mal sagen.

01:01:30: Sondern Rumsitzen!

01:01:31: Und ich merke aber also so viel Kraft trotzdem ne?

01:01:34: Wir fahren dann auch eine dreiviertel Stunde hin und zurück und zum Beispiel ne?

01:01:38: Es ist so wertvoll sich dazu treffen und auch mit anderen Menschen aus Teterow dort geborene oder zugezogene, also deutscher Hintergrund wieder sich zu verbinden und an einer Sache dran zu sein eben geflüchtet.

01:01:55: Wir machen auch gemeinsam Seminare bilden uns weiter und sprechen oft im Team über Probleme, sei es um ein Kind.

01:02:03: wie geht man da weiter?

01:02:04: Um Ärztezeug ... Oder was gibt's jetzt von Neue Gesetze gerade?

01:02:10: Und auch da ist wieder eine Verbindung.

01:02:15: Ja, es sind sehr viele Christen dabei und auch da wieder... Was bedeutet das?

01:02:20: Und wie ist der Glauben für jeden.

01:02:23: Ich habe keinen Glaubn, doch du glaubst auch an mich!

01:02:29: Auch da wieder mit neuen Menschen zurechtzukommen und sich eben zu verbinden.

01:02:34: Bildet Banden finde ich immer wieder eine schöne Schlagzeile und finde ich auch immer wieder sehr wichtig.

01:02:42: Ich hätte noch so ein Song Den dritten.

01:02:45: Ich würde den jetzt einfach mal nochmal anspielen, der ist auf Französisch, deswegen ... die Musik finde ich super und muss sagen dass sich den Text halt nicht versteht.

01:02:53: aber darüber schlappe

01:02:54: mir ein bisschen was übersetzen

01:02:56: lassen.

01:02:58: Er rupt son ne Vag, souvenir Da n'a venir fragile fragilité à venir A que t'es malaire d'une vague espérance un délire Une vague se dresse Se les chires s'écroule Se l'écoute des notes a relire Amigri Pas la perte de sens.

01:03:11: Le sens qui sort font sans chance Dans le vide mal au vide Ride au front affront dans les baffants Pendant que ce décis des fonds.

01:03:18: Les meurtres techniques Un dimension neutre Irradication Mathématique Feuterezonon Des principes

01:03:23: statique.

01:03:25: Der Artifiz ist die Erkrankung

01:03:30: von der Konzissance.

01:03:31: Du bist ein Messer, du bist ein Geiger, der enttäuscht die Kinder und karpitiert

01:03:35: sie, wenn das Statistik der Erwärmungen eröffnet.

01:03:41: Da, wo es nicht leuchtet, in den Tänävren des Mordes leuchtest die Entschuldigung.

01:03:45: Wenn man sich verbliefert, bezieht man sich auf seine Dauer.

01:03:48: Das Körper schlug so viele Kinder, wie viele Bühne.

01:03:51: In den Prätexten des Regards, primaire Formation des Kontexts steigt

01:04:03: nach unten.

01:04:03: Soll ich mal kurz was vorlesen?

01:04:09: Also ein Erinnerungsblitz an eine zerbrechliche Zukunft, kommende Zerbrechlichkeit, waghalsige Tat einer Wagenhoffnung.

01:04:17: Ein Wahn, eine Welle erhebt sich, bricht zusammen, zerreißt einen Ufern der noch einmal zu lesenden Notizen, erschöpft durch den Verlust des Sinns.

01:04:25: der Sinn, denn die Lehre versinkt Bauchschmerzen falten auf der Storn.

01:04:30: Demütigungen in Untiefen wären sich.

01:04:33: die technischen Morte beschließen und vollziehen neutrale

01:04:36: Eingriffe.".

01:04:37: Tick-Tack, tic-tac.

01:04:40: Feuerwerk auf dem Bildschirmen des Bewusstseins der sterilen käuflichen Botschaft.

01:04:44: Die Kinder sind Kolotaralscheiden Statistiken im Voraus entschuldigter Fehler.

01:04:50: Ja, sagen wir mal ein kleines.

01:04:54: Sehr

01:04:55: gesellschaftskritisch.

01:04:57: Johannes Trio ist eine Band, genau mittlerweile sind sie... Einzelne Sänger, aber Johannes ist tatsächlich mein Schwager ins B und den ich echt auch bewundere für sein künstlerisches Star sein mit seiner Musik.

01:05:15: Wo man eben noch in Südfrankreich wohnt er nichts verdient und eben wirklich so ja auch da wieder die absolute Verbindung wie die Welt sieht, wie für was wir uns engagieren auf diese vielen Kilometer hin.

01:05:32: und ja auch das wieder so schön.

01:05:36: Und ich fand auch immer bei all meinen Liedern fand ich jetzt so es ist trotzdem... Es geht um schwierige Themen aber die Musik macht trotzdem fröhlich oder macht nichts aggressiv auf jeden Fall sondern ist vielleicht auch ein bisschen schwermütig hier zwei Es macht Spaß dazu zu tanzen, den Rhythmus mitzugehen.

01:05:55: Das finde ich auch bei Musik immer sehr schön für mich da ich nicht gleich die Texte verstehe wenn ich sie mir nicht danach gut übersetze.

01:06:04: Und ja das finde ich halt und dass auch dieses Tick-Tack-Tick-tack das fand ich halt auch noch mal so uuh gänsehaut.

01:06:13: Ja spannend, es passt ja auch auf... grandios zu der Idee eigentlich von zusammen bewegen oder wie du das beschreibst halt, dass man halt Momente erzeugt auch füreinander.

01:06:21: Dass es auch nach innen wirkt und man trotz aller Schwierigkeiten die man in diesen Zeiten irgendwie so sieht, auch das schafft sich zu verbinden und gute Momente miteinander zu schaffen.

01:06:38: Ja, es gibt diese ... seine CD hieß.

01:06:41: Er hat jetzt eine CD aufgenommen damals, wo er ein bisschen mehr konnte und das heißt Chang-Sung Mitek Und das ist auch... Das kann man gar nicht übersetzen.

01:06:50: Es sind Lieder eben mit verschiedenen Einflüssen aus Bluesvolk und auch Straßenposi nennt ihr das immer ganz gerne, ne?

01:06:57: So wirklich auf der Straße Sachen zusammen zu sammeln und Leute zu sehen, so beobachten.

01:07:06: Auch hat auch was mit Leben als Fremder zu tun, auch wieder.

01:07:09: Er besingt das sehr oft wie sich Menschen in der Fremde fühlen oder so Sachen.

01:07:17: Sehr poetisch aber eben sehr kritisch ist er und wollte ihn gerne als Franzosen... Also nochmal so als französisches Ding mit reinnehmen.

01:07:28: Wie haben Sie sich eure Wege gekreuzt?

01:07:30: Wie sagst du es dein künftiger Schwager?

01:07:36: Naja, eben der Bruder von meinem Lebenspartner.

01:07:38: Und wir haben uns vor vielen Jahren in verschiedenen Kommunen kennengelernt.

01:07:43: In Südfahrtreich und hier in der Nähe von uns gibt es auch eine ja auch wieder auf andere Weise in politischen Kooperativen nennen wir das.

01:07:55: Haben wir uns dann auch wieder getroffen auch ich und Wolfram über diese Wege dass

01:08:01: man

01:08:01: dort schon auch so ein gemeinsames Lebensbild hatte, also wie man leben will.

01:08:06: Sei es jetzt eine Selbstversorgung, sei eben auch politisch und genau... Und die beiden sind Musiker und ich bin ja überhaupt nicht musikalisch aber finde das sehr faszinierend.

01:08:17: wenn Menschen da

01:08:18: sowas

01:08:20: solch ist, so ne Kunst machen finde ich halt auch sehr toll.

01:08:23: Das finde ich jetzt bei dir in der, ich muss mich noch einmal vordrängen Daniel.

01:08:26: Aber das passt so gut weil ich das erzählt hatte mit, naja du schaffst halt Gelegenheiten damit Menschen Erfahrungen machen können und du machst da selber dann auch Erfahrungen.

01:08:34: Und vielleicht nützen die gar nicht in der Gelegenheit selbst konkret irgendwas dass jetzt irgendwer jetzt morgen was anderes wählt oder so.

01:08:41: aber diese Erfahrung hat man irgendwann angesammelt und vielleicht wenn die irgendwann mal wieder nützliche.

01:08:46: Wenn ihr das jetzt über deine Biografie so erzählt?

01:08:48: Du hast Erfahrungen, Kooperativen gesammelt, du warst mal hier mal da dann gibt's da ja auch was, was du offenbar abrufst.

01:08:56: Wo du sagst na für mich macht es Sinn, mich in so die lidarischen Netzwerken oder Strukturen irgendwie zu engagieren und das das unterstreicht nochmal ein bisschen das was ich meine mit diesem sozialen Lernen und mit diesen warum Engagement so wichtig ist und zusammen etwas zu tun.

01:09:10: Das ist genau dass.

01:09:11: also irgendwann in meinem Leben habe Ich mal die Erfahrung gemacht Dass ich zusammen mit anderen besser klar komme als allein dass ich da irgendwas erreichen konnte sich mehr handlungsmacht hatte oder so.

01:09:23: Und das, manche haben diese Erfahrung machen können oder mehr davon machen können und andere eben weniger.

01:09:29: Das ist natürlich dann so zylogisch wieder sehr ungleich verteilt wäre wie viele solche Erfahrungen machen kann.

01:09:34: aber solche Gelegenheiten zu schaffen genau also finde ich es gar nicht gering genug zu schätzen so niedrigschwellig irgendwie zusammenzukommen und Gesellschaft zu lernen miteinander.

01:09:49: So dann ich hab mich vorgedrängelt, du wolltest irgendwas sagen.

01:09:52: Ich habe die ganze Zeit, weil jetzt wurde das gesagt, dass ich den Titel unserer Episode im Kopf... Erfahrungen des Gelingens oder Wissen des Gellingens oder Geschichten des Glingends.

01:10:03: aber irgendwie ist das so der Titel der Episode, weil ich das Gefühl habe, es ist das was wir gerade besprechen und was wir ja sozusagen mit dieser Episode leisten konservieren, dass Menschen sich das jetzt auf der ganzen Welt anhören können was wir sagen.

01:10:20: Zumindest alle die Deutsch sprechen und um Zweifel da etwas mitnehmen aus also dass dann diese Erfahrungen des Gelingens wieder weiter getragen werden können.

01:10:32: Ich wollte vorhin nur sagen bei dem Song und ich glaube das ist dann jetzt so ich habe gesagt für die die Deutsch können... Jetzt ist es bei einer Podcastvogel glaube ich schwierig aber wenn Musik funktioniert schon so gut.

01:10:39: es gibt ja diesen sehr schönen Satz if you don't understand it feel it.

01:10:45: Und zumindest bei diesem Song war das so, dass ich gespürt habe, dass es da um irgendwas geht.

01:10:50: Ohne dass ich verstanden hab, dass etwas geht.

01:10:53: Einfach weil diese warme Stimme... Diese Art der Musik, dieses geht voran.

01:10:59: Dieses Tick-Tick-tick, was möchte ich auch?

01:11:01: Okay, irgendwas ist da!

01:11:03: Da ist etwas, das tickt was so und dass es schon sehr beeindruckend ist wie Musik das einfach immer wieder hinbekommt und Musik ja dann wahrscheinlich auch immer das Mittel ist, was oft Leute zusammenbringen.

01:11:12: Das gibt ja auch von Zusammenbewegen soweit ich weiß, auch Konzerte die geplant sind oder was ist gar nicht zusammen bewegen selber.

01:11:23: Doch am zwölf und neun soll es so ein großes Konzert, eine große Demonstration oder Grundgebung geben.

01:11:28: Genau gleich mal mit einer Werbung.

01:11:29: Zwölfter Neutern Rostock mehr auf... Also es gibt ja Instagram natürlich auch zusammenbewegen, auch Quitiers.

01:11:38: Und dann auch die Webseiten natürlich dazu.

01:11:42: Da findet man schon einiges genau.

01:11:44: Oh ja, das können wir alles in den Shownotes dann auch verlinken.

01:11:47: Wie ist es denn eigentlich?

01:11:48: Wenn man im Mecklenburg-Pfobermann lebt, geht man dann auch immer geschlossen zu Jamelrock den Förster

01:11:52: oder... Ich war bisher nur einmal.

01:11:55: Tatsächlich haben wir nicht so Menschen um uns die so noch zum Festivals machen.

01:12:01: also ich meine sehr auch der Altersdurchschnitt ist halt auch auf dem ländlichen Raum höher und Also ich war einmal dort, was ja sehr gut muss aber jetzt nicht so festiviz machen.

01:12:13: Genau!

01:12:14: Ich war auch nur einmal bisher auf der Fusion tatsächlich vor drei Jahren das erste Mal und genau.

01:12:19: also wir fahren gerne zur Attention dass es eher so Kunst, Kultur, Tata... Aber geschlossen jetzt Jame Rock den Förster.

01:12:29: Aber da steht's jetzt auf jeden Fall zwei Null weil ich war wieder auf der Fusion noch oft im Jahr Jame Kann ich da jetzt gar nicht mitreden?

01:12:38: Fusion habe ich einmal knapp verpasst, vielleicht fast einmal gewesen.

01:12:42: Ja irgendwie Andre und ich wir haben uns ja auch vor zwei oder drei Jahren beim Überlandfestival in Görlitz getroffen,

01:12:50: eben von

01:12:51: den Neulandgewinnern ausgeht und wir ja Neulands Gewinner geworden sind mit einem Projekt.

01:12:55: Und irgendwie hab' ich gemerkt ach solche Festivals das sind so ne Vernetzungsfrühstück, also ich war tatsächlich auf der Fusion alleine und hab' auch niemanden kennengelernt

01:13:06: Weil

01:13:07: ich wollte einfach mal sehen,

01:13:09: ich wollte

01:13:09: wissen.

01:13:11: Dann müsste die Fusion noch einmal bei euch nachfragen wie man zusammenbewegen ... Begegnungen besser

01:13:17: herstellt und genau in Rahmenschaft dass sich Menschen begegnen.

01:13:21: Einzel Personen dazu recht kommen ja.

01:13:24: Und das Überfallland Festival ist tatsächlich ein gutes Beispiel dafür, dass er darauf angelegt hat, dass Menschen miteinander sprechen oder nicht?

01:13:31: Und das hat mir schon eher gepasst.

01:13:32: und dann gab es auch Musik, und dann gabs auch Camping.

01:13:35: Aber eben noch politische Kontext natürlich aber auch da hab ich super viele Ideen auch letztes Jahr wieder mit rausgezogen für meine Arbeit wieder.

01:13:43: ne?

01:13:43: Ich bin ja immer so auf Ideenformate und was man Neues machen kann und genau und da zieht man halt viel Ideen und lernt auch viele Menschen kennen die auf dem Land leben und auch etwas versuchen.

01:13:55: Überleinfestival ist ja auch deswegen nochmal ein ganz guter Punkt, den du anbringst.

01:14:00: Weil unsere nächste Folge von Mississippi wären wir live auf dem Überlandfestival in Görlitz.

01:14:06: Ja!

01:14:08: Da komme ich auch.

01:14:09: Dann sehen wir uns da nochmal in echt und nicht über dieses Zoom-Programm.

01:14:14: Genau das Überland Festival werden jetzt ja gerade kurz schon übergesprochen.

01:14:17: aber es ist die Idee davon ist der trifft sich meines Erachtens nach so die ostdeutsche Zivilgesellschaft überwiegend aus ländlichen Regionen einmal im Jahr da nicht ganz zentralen Ort, aber gemeinsam um so einen Wochenende zu verbringen und miteinander ins diskutieren zu kommen.

01:14:35: Wo stehen wir denn?

01:14:35: Was für Herausforderungen haben wir?

01:14:37: wie löst ihr das in eurem Dorf?

01:14:38: Wir machen das so und so genau ein sehr, sehr starker Ort.

01:14:43: Und

01:14:43: dann gibt es auch immer gute Musik

01:14:45: und er gibt's auch immer gut Musik.

01:14:46: Da spielen wir auch abends.

01:14:48: Wir hatten ja hatten wir nicht sogar zwei

01:14:53: Überlands auf dem Überland.

01:14:54: die war auch bei unserem Podcast

01:14:56: Nicht

01:14:58: Kapatult, sondern Michael Blanco Pérez.

01:15:00: Genau!

01:15:02: Und Kapatuld will ich schon immer, dass die auf dem Überland-Festival spielen und ich schieße denen das immer so rüber an seine Lade einmal ein.

01:15:08: Aber es hat bisher noch nicht geklappt.

01:15:11: Genau aber du hast uns noch im letzten Song mitgebracht und uns eine Anekdote dazu versprochen.

01:15:16: Eine

01:15:16: Anek-Tode, eine kleine Geschichte genau... Ja, also ich bin ja eben mit ganz vielen geflüchteten Menschen und dann gibt es auch eine riesige WhatsApp-Gruppe oder so.

01:15:28: Und plötzlich kam von einer Kordeln genau, hat sie dieses Lied da reingebracht in die Gruppe und jetzt begleitet das uns immer mit der jungen Frau und ein paar andere Frauen dann immer wieder dieses Lid und gerade auch mit Lea, die da mitsinkt.

01:15:49: Ja, ich habe so gemerkt wie gehen sie an ihr Leben ran und immer wieder diese Hoffnung mit ihren Schicksalen, mit ihren Traumathas.

01:15:58: Dieses Überleben hier im Mecklenburg oder in diesen kleinen Städten eben auch allein stehen mit unter Kindern noch dort Kinder hier also auch so diese Trennungen, diesen Schmerz zu tragen.

01:16:08: Und diese junge Frau hat mir einfach dieses Lied geschickt.

01:16:12: Immer wenn wir uns begegnen, singen wir das dann oder freuen uns.

01:16:17: Und die hat so eine Lebensfreude und wie heißt es ja auch ein Lied was so viel Hoffnung macht?

01:16:21: Heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein.

01:16:25: Also jeder Tag!

01:16:27: Wo nehmen die Menschen diese Kraft her?

01:16:29: Das ist für mich auch.

01:16:31: Wo kommt jeden Tag diese Kraft hin?

01:16:34: Nicht jeden Tag sagt sie zu mir nicht jeden Tag.

01:16:38: Ja, das finde ich so.

01:16:39: Es war für mich sehr oh.

01:16:41: Wahnsinn, wahnsinn.

01:16:43: so eine Kraft zu nehmen und immer wieder so eine Hoffnung zu haben.

01:16:47: Das fand ich so beeindruckend.

01:16:50: Du hast nicht viel versprochen, es ist wirklich ne schöne Geschichte zum Abschluss und auch einer die Mut und Kraft gibt um zu sagen okay irgendwo kann man das doch immer noch aus sich hervor zaubern und in der schlimmsten Situation irgendwie das Glück herbei beschwören.

01:17:05: vielleicht genau also.

01:17:07: der Song is von Lea und Max Rabe Und heißt guten tag liebes glück.

01:17:13: und ich würde sagen wir hören ihn einfach zum ausklangen.

01:17:19: Heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein.

01:17:21: steht das Glück vor der Tür, lass sich es rein!

01:17:25: Guten Tag Liebes Glück.

01:17:26: schön dich so sehen.

01:17:28: Kaffee oder Tee.

01:17:29: du willst doch nicht gleich wieder gehen.

01:17:31: Ich bleib auch gespannt.

01:17:33: Halt dich nicht fest denn ich weiß dass Du bleibst immer nicht lesb.

01:17:37: was verschafft mir das Glück?

01:17:39: Eins ist ja klar, frag mich nicht wie es mir geht denn du warst ja nicht da.

01:17:44: Heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein.

01:17:47: Heute is'n guter tag um glücklich zu sein.

01:17:50: deswegen kommst Du mir gelegen samm Zeit.

01:18:09: Nun siehst das Glück

01:18:10: schon so lang auf der Couch.

01:18:12: Ich fühl mich sehr wohl doch dann denk ich auch langsam kommt das schlechte Griss.

01:18:18: Werden andere das Glück jetzt nicht vermissen?

01:18:22: Ich kann doch nichts sagen, es sollte nun gehen.

01:18:25: Das Glück um auszuhaben ist doch sehr schön!

01:18:28: Ich bin ganz verblüfft von der Situation.

01:18:31: Vielleicht bin ich verwöhnt, doch was macht uns schon denn heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein.

01:18:38: Heute ist ein gooder Tag und glücklich so sein Deswegen... Kosten wir gelegen.

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